Berlin

Du bist zwischen 12 und 19 Jahre alt fotografierst gerne und hast Lust dein Können unter Beweis zu stellen? Melde dich an!

Bei der 6. YoungArts Neukölln Foto-Olympiade am 06. Oktober 2018

Wie auch im letzten Jahr betreut die Fotografin Philine Sollmann die Veranstaltung. Die Fotografin bietet in der Zwischenzeit einen Workshop zur Cyanotypie an! Eine fünfköpfige Fachjury wählt noch am gleichen Tag die besten Ergebnisse aus und benennt die Gewinner*innen. Es winken attraktive Preise! Zeitgleich findet in unseren Räumen eine Ausstellung der Preisträgerarbeiten und besten Motive der letzten Foto-Olympiade statt.

Anmelden könnt ihr euch bis zum 5. Oktober per Mail an info@youngarts-nk.de

Mehr Infos findet ihr hier: www.youngarts-nk.de

EIN GASTBEITRAG VON GANGWAY E.V.

Die Streetworker von GANGWAY e.V. begleiten überall in Berlin Menschen dabei, das zu finden, was sie am dringendsten brauchen: Wege aus Sucht oder Gewalt, eine Wohnung, Ausbildung und Arbeit oder einen neuen Weg zu mehr Bildung. Bei dem Projekt "JUGEND STÄRKEN" im Quartier in Berlin Mitte geht es z.B. darum, junge Menschen intensiv zu betreuen, für deren berufliche Orientierung zunächst viele individuelle Problemlagen bearbeiten und zu lösen. In dieser Arbeit entstand die Idee miteinander auf die „Walz“ zu gehen –  so wie früher manche Handwerker. Das ist, wie der Bericht zeigt, eine ziemlich spannende Möglichkeit, den Blick über den Tellerrand zu wagen, sich auszuprobieren  und dabei Mut auch für viele andere Bereiche des Lebens zu fassen.

Zugegeben, das Foto ist eine kleine Mogelpackung – los ging‘s nicht zu Fuß, sondern im Bus, dafür musste sich aber auch niemand einen Ohrstecker mit Nagel und Hammer durchs Ohr hämmern lassen, wie das bei einer Walz üblich ist… Auch hatte noch keine*r der Teilnehmenden einen Gesellenbrief… aber durch die Walz vielleicht schon in den nächsten Jahren… und darum gings: hinaus in die Welt, offen sein, Berufe kennenlernen, einfach mal machen, teilhaben, sehen, wie großartig und auch befriedigend diverse Berufe sein können, abends geschafft sein und sehen, was man geschafft/geschaffen hat, merken, was man alles kann und erreichen kann, durchhalten, sich etwas erklären lassen, sich etwas zutrauen, selbstbewusst wieder nach Hause fahren (oder direkt da bleiben – dazu später mehr…).

Damit all diese Punkte ein Erfolgserlebnis werden können, mussten wir dahin, wo‘s schön ist, die Menschen offen sind, uns willkommen heißen und Lust haben, uns Großstädter*innen etwas zu zeigen. Außerdem sollte es nach getaner Arbeit ein vernünftiges Feierabendbier geben, ein bisschen Aktion für drum rum und bestenfalls ne schöne Landschaft und vielleicht ein Mysterium, dass es zu erkunden gab… diese Attribute schreien nach, richtig, BAYERN… dachten wir und zogen los! Ziel waren Oettingen und Nördlingen im schönen Ries weil wir dort durch Bekannt- und Verwandtschaft Betriebe kannten, die offen sind und uns freundlich anleiten würden, sprich, Lust auf uns hatten. Alle anderen wichtigen Punkte waren dort auch gesichert!

Am Mittwoch kamen wir an und checkten bei der Goldenen Gans ein, die uns einfache, aber saubere Montagezimmer (passend zum Projekt) für einen fairen Preis anboten und uns auch ansonsten jeden Wunsch, sei er noch so groß, erfüllten! Danke dafür!

 

VON SOPHIA, ELISA UND FELIX

Wir waren letzten Sonntag beim Tag des offenen Denkmals, im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Da wir uns schon im Voraus für eine Führung durch das Gefängnis angemeldet hatten, mussten wir nur noch in der Cafeteria auf den Beginn der Besichtigung warten. Es dauerte nicht lang und es kam ein Ausstellungs-Aufseher um uns in einen Raum zu bringen. Dort gab es dann einen dreißigminütigen Einführungsfilm über das Gefängnis.
Die Stimmung war etwas angespannt, was klar ist bei so einem düsteren Thema. Mal wieder wurde mir klar, dass das alles  gar nicht mal so lange her ist. Wenn ich mit meinen Großeltern spreche, reden wir nicht grade über Themen wie die Stasi- oder NS- Zeit. Zum Mal, weil meine Großeltern beide im Westen Berlins aufgewachsen sind und von dem ganzen gar nicht betroffen waren.
Jedes Jahr besuchen rund 455.00 die Gedenkstätte, die meisten davon sind noch Schüler. Allerdings kommen auch ehemalige Häftlinge in die stillgelegte Haftanstalt. Unser Gruppenleiter erzählte uns, dass oft ehemalige Häftlinge in Tränen ausbrechen oder sogar Panik-Attacken erleiden und in Ohnmacht fallen. Mich wundert das nicht, bei dem was ich dort gesehen und gehört habe. Die Häftlinge wurden nicht nur physisch fertig gemacht, indem man sie ständig wach hielt oder misshandelte. Nein, die Wärter dort wurden dazu ausgebildet, die Häftlinge auch psychisch zu Grunde zu richten. Sie nannten das operative Psychologie. Oft wurden Geständnisse erzwungen, die Verhöre fanden nur in der Nacht statt und die Häftlinge hatten vorher oft Wochenlang keinen Kontakt zu anderen Menschen. Allein das war für die meisten schon ein Grund zu reden. Wenn das nicht funktionierte, wurden sie bestochen oder ihren Familien gedroht.

 

Im Jahr 1972 hinterfragte der US-Amerikanische Meteorloge Edward N. Lorenz, ob der

„ […] Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen [kann]“.

Sicher kennst du solche Geschichten auch, wo jemand mit einer kleinen Tat einen Freund fürs Leben gewonnen hat. Und sicher ist es dir auch schon mal passiert, dass dich eine fremde Person angelächelt hat und it made your day!

In unserer neuen Rubrik „Butterfly Effect – Helden des Alltags“ präsentieren wir Alltags-Geschichten, in denen kleine Handlungen etwas Großes ausgelöst haben. Geschichten, die zeigen, dass es miteinander besser geht als allein.

Schicke uns deine persönliche Story über "Helden des Alltags" an info@jup.berlin mit dem Betreff „Butterfly Effect“

 

VON KRISTINA

In ihrem "Ich will verändern" Blog 'add passion' schreibt Kristina regelmäßig über Geschichten, die sie erlebt und Ereignisse, die sie in ihrer Umwelt beobachtet.

 

Wenn die Stadt niemals schläft und trotzdem aufstehen muss.
Wenn Bilder zum Leben erwachen, Möbelstücke anfangen zu tanzen, Dinosaurier aus ihrer Starre schlüpfen und Statuen Gespräche führen, dann heißt es wieder: Lange Nacht der Museen.

Man nehme ein Ticket für die lange Nacht der Museen und mache einen Abstecher in ein Museum, das man vielleicht nur mit der Schule besucht hätte.
In diesem Beispiel gehe ich ins Kommunikationsmuseum, das von Schulklassen oft besucht - privat eher weniger - an diesem Abend für Überraschung sorgte, als es sich in einen Nachtclub verwandelte. Voll war es, denn die Angebote lockten nicht nur Erwachsene und Familien, sondern auch die junge Generation.
Innen: Musik, aus Lautsprechern und violette und pinke Lichter erleuchteten das Atrium im Mittelpunkt des Hauses. Alles war bereit zu Tanzen und alles stand unter dem Licht der Musik unserer Moderne. Die Moderne hat natürlich auch Wurzeln und die wurden abermals durchtanzt, denn ein Tanzpaar führte mit breitem Lächeln die verschiedenen Tanzstile vor. Angefangen von den animalischen und wilden 20ern bis zu den Jahren in denen der Rock bloß nicht zu hoch sitzen und die Tanzschritte bloß nicht zu vulgär aussehen sollten. Was vielleicht kaum einer weiß: der Nationalsozialismus hatte seine Finger auch in der Musik, denn die am meisten gehörte Musik kam aus dem Ausland, wurde aber als "undeutsch" abgestempelt. Swing und Jazz wurden also verboten und was verboten ist, wird natürlich noch viel interessanter. Widerstand gegen das Verbot wurde jedoch zum Teil mit Folter bestraft.  Was die Jugend nun hören durfte und wozu man tanzte, war nicht klar.
In der DDR kam der kokette "Lipsi" aus Leipzig in Mode - ein höchst anständiger Tanz für die Jugend. Im Grunde hält man sein Gegenüber an den Schultern und geht minimal einen Schritt nach rechts oder links, damit der Rock nicht zu hoch geworfen wird, versteht sich. Später dann wurde es so richtig modern, als Bands wie Kraftwerk die Kabel und Synthesizer herausholten und den Auftakt zum Techno gaben. Alles noch poppig. Die Ausstellung ,,90 Jahre Popmusik in Deutschland“  zeigte wie sich die Popkultur immer wieder neu erfand und somit auch Punk und Rock zu vernehmen waren, denn diese Musikstile prägten die Jugend ab 1980.  
Ab da rauschte in Deutschland, aber auch in anderen Ländern Nena mit ihren Luftballons durch die Walkmans. Ja, ganz genau dieses kleine Rechteck mit Knöpfen und Kopfhörern dran, denn MP3-Player gab es noch nicht, von Handys gar keine Rede.
Musik wurde nun zu dem, was uns heute ziemlich bekannt vorkommt. Stellt sich die Frage: Wie ist unsere Musik heute? Sie ist ein Mix aus allem, was in den letzten Jahrzehnten so gespielt wurde, aber wie wird die gegenwärtige Musik in ein paar Jahrzehnten genannt werden?

 

VON SOPHIA

Ich bin der Meinung, dass jeder etwas Gutes tun kann. Egal wie klein die Tat auch sein mag. Auch viele kleine Dinge können Großes bewirken. Ob man nun der älteren Dame den Müll runter trägt oder dem Nachbarn aus dem 2. Stockwerk ein Ei leiht. Du kannst dir sicher sein, dass dir beide super dankbar sein werden.

Wenn ich an das Thema Menschlichkeit und Miteinander Leben denke, fällt mir direkt eine Situation in der U-Bahn von vor drei Jahren ein.

VON ELISA

Die Lange Nacht der Museen 2018 fand dieses Jahr zum 38. Mal in Berlin statt. Am letzten Samstag im August konnten Touristen und Berliner von 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr mehr als 80 Museen in der Hauptstadt besuchen. Dabei waren unter anderem klassische Museen, wie das Museum für Naturkunde, das Neue Museum und das Alte Museum, aber auch Gedenkstätten wie der GeDenkOrt Charité und das Mauermuseum. Wer sich eher für historische Gebäude interessiert, konnte sich das Schloss Charlottenburg und das Schloss Britz ansehen. Außerdem war das Deutsche Currywurst Museum Berlin und das Berliner U-Bahn-Museum für nachtschwärmende Besucher geöffnet. Es war also für Jeden etwas dabei.
Insgesamt wurde die Lange Nacht der Museen 2018 sehr gut angenommen. Rund 35.000 Besucher nutzten die späten Abendstunden, um mit nur einem Ticket jede Menge Austellungsorte zu besuchen. Auf den Straßen vor den Museen bildeten sich meterlange Schlangen und die öffentlichen Verkehrsmittel waren voll. Man hatte sogar das Gefühl, dass am späten Abend, bzw. in der Nacht mehr Leute ins Museum stürmten, als am Tage.
Die meisten Besucher zog es in das Museum für Naturkunde, wo man sich die Saurierwelt oder die größte Mineraliensammlung Deutschlands ansehen kann.
Ich war für jup! Berlin unterwegs und hatte eine gute Freundin im Schlepptau, die sich sehr für Museen interessiert. Für den Abend haben wir uns ziemlich viel vorgenommen, denn das Wetter war genau richtig, um die Zeit in einem schönen Museum zu verbringen. Es war sehr kalt und unangenehm draußen- der Sommer neigt sich langsam dem Ende. Als ersten Punkt auf unserer Liste hatten wir das Bode-Museum auf der Museumsinsel. Pünktlich zum Startschuss der Langen Nacht der Museen um 18 Uhr, besorgte sich meine Freundin ein ermäßigtes Ticket für 12 Euro. Ein unschlagbarer Preis, wenn man sich überlegt, dass man damit 80 Museen besuchen und gleichzeitig noch alle Öffis im Zeitraum der Veranstaltung benutzen kann.
Im großen Treppenhaus des Museums angekommen begrüßte uns das Reiterstandbild des großen Kurfürsten. Im Hintergrund lief eine fantasievolle  Musik, zu der sich junge komplett weißgekleidete Menschen des Staatsballetts Berlin mit viel Hingabe und Gefühl bewegten. Sofort in ihren Bann gezogen versanken einen Moment in ihren Bewegungen. Die Tänzer*innen nutzten vorwiegend die imposanten Treppenaufgänge des neobarocken Hauses. Nach der Eröffnung des Abends durch das Staatsballett, schlossen wir uns einem Museumsführer an, der ein Schild mit dem Wort „Entdecker“ hochhielt. Er zeigte uns in 15 Minuten die kleinen Details des Museums, die man während einer üblichen Führung aus Zeitgründen nicht erzählt bekommt. Wie zum Beispiel, warum die Treppen in Richtung des Einganges gerichtet sind oder wessen Köpfe an den Wänden der Eingangshalle sind. Danach schauten wir uns noch die Ausstellung der Kunst aus Afrika an. Dort wurden überwiegend Plastiken gezeigt, die in Afrika eine kulturelle Bedeutung haben. Insgesamt hielten wir uns aber nicht allzu lange in diesem Museum auf, weil wir unbedingt unseren Plan verfolgen wollten, alle ausgewählten Museen an diesem Abend zu schaffen.

 

VON CIVAN

Kleine Taten können Großes bewirken, paradox oder? Du glaubst mir nicht? Hier ein kurzes Beispiel aus meinem Leben:

Mein neuer Nachbar ist 1,90 Meter groß, tätowiert und trägt einen langen, schwarzen Vollbart. Ich habe nie ein Wort mit ihm gewechselt und bin ihm immer eher aus dem Weg gegangen. Doch dann sah ich ihn eines Tages in der Bahn mit einem kleinen Jungen, der im Rollstuhl saß. Es war sein Sohn. Ich half ihm den Rollstuhl aus der Bahn zu tragen und unterhielt mich mit den beiden auf dem Heimweg. Der Vater war mehr als dankbar, dass ich ihm beim Tragen geholfen habe und bot mir an, jederzeit zum Essen vorbeizukommen und Tipps für mein zukünftiges Architektur-Studium abzuholen, er selbst war nämlich Dozent an einer Universität.

Das alles ist mir nur passiert, weil ich mich dazu entschlossen habe einen Moment meines Lebens dafür zu nutzen, meine Mitmenschen zu unterstützen.

VON KAJA

Das Leben im Viertel rund um die Spandauer Lynarstraße ist wie ein Glücksspiel und verlangt gelegentlich einen hohen Einsatz: Das Leben. Familie ist hier alles, was zählt.

Als Danyal nach fünf Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, ist von seiner Familie allerdings nicht mehr viel übrig. Sein Bruder Miko, spielsüchtig, hat in der Zwischenzeit bei gefährlichen Kredithaien einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft. Und sein mit Down-Syndrom geborener Bruder Muhammed soll in eine Pflegeeinrichtung gesteckt werden.
Als Geldeintreiber zu Danyal kommen und ihn auffordern, die die Schulden für seinen Bruder zu begleichen, muss er nicht nur das Geld auftreiben, sondern auch seine Familie zusammenhalten. Es beginnt für ihn ein Wettlauf gegen die Zeit. Danyal muss handeln und setzt alles auf eine Karte. (Quelle: http://www.themroc.com/film/aktuelles/familiye/)

FAMILIYE ist, nach NUR GOTT KANN MICH RICHTEN, der zweite Film, der von Moritz Bleibtreu koproduziert wurde und behandelt die Themen Kriminalität, Liebe und, der Titel deutet es an, die Familie. Und auch wenn man beim Trailer eher nicht an eine liebevolle und fürsorgliche Familie denkt, so überzeugt der Film einen vom Gegenteil. In diesem Film wird zwar nichts beschönigt und die teils harte Realität dargestellt, allerdings konnte mich FAMILIYE durch seine sehr interessanten Charaktere überzeugen. Die Figuren harmonieren gut miteinander und sie sind keine Helden, jedoch einfache Menschen des Berliner Lebens mit Ecken und Kanten. Und das ist auch gut so, denn wer lebt schon ein perfektes Leben ohne Probleme oder Schwierigkeiten?

Zudem mag ich Filme, die in meiner Heimatstadt spielen und damit meine ich nicht unbedingt an solchen Touristenorten, wie beispielsweise dem Brandenburger Tor, sondern die alltäglichen Orte, an denen man ab und an vorbeikommt. Ich persönlich freue mich immer, wenn ich Orte in Filmen wiedererkenne und sagen kann: „Schau, da war ich erst letztstens“. Es ist einfach cool, Filme aus der eigenen Stadt zu sehen. Übrigens unterhalten sich die Protagonisten oder Figuren zeitweilig auf Türkisch, was dem Film einen gewissen Authentizitätsfaktor gibt. Für alle von euch, die genauso wie ich kein Türkisch verstehen, das Gesprochene wird selbstverständlich untertitelt, da es wichtig für die Handlung des Films ist.

FAMILIYE ist komplett in schwarz-weiß und verschiedenen Grautönen gehalten und erinnerte mich stark an die Gangsterfilme der 1930er Jahre beziehungsweise an den Film Noir der 1940er und 1950er Jahre. Und auch wenn die Assoziation zu Gangsterfilme naheliegt, so weist FAMILIYE ebenfalls sehr emotionale Szenen auf und erhält durch das Voice-Over eines kleinen Jungen, den man erst ganz am Ende des Films sieht, einen philosophischen Hauch. Es wird beispielsweise ein Vergleich zwischen einem Alkoholiker und einem Spielsüchtigen getroffen und Danyal und sein Kumpel sprechen in einer Szene über Brot als Symbol des Lebens. Des Weiteren erwärmt mir die Beziehung der drei Brüder Danyal, Miko und Muhammed das Herz. Wenn die drei zusammen sind, gehen sie so sorgenlos und liebevoll miteinander um. Sie scherzen und lachen und wirken glücklich als kleine Familie. Dies ist der Gegensatz zu Danyals krimineller Vergangenheit und Mikos Spielsucht. Es gibt zudem eine sehr emotionale Szene zwischen Danyal und Miko, in der sie sich zunächst prügeln, um sich kurze Zeit später weinend in den Armen zu liegen.

Für mich ist FAMILIYE eher ein Familien-Drama als ein Thriller, wobei auch die Bezeichnung “Familien-Drama“ nicht hundertprozetig stimmig ist. Bei Klassifizierungen von Filmen lassen sich ja generell hitzige Diskussionen führen. Fest steht allerdings, dass FAMILIYE ein toller Film ist, der zudem bei dem 24. Internationalen Filmfest in Oldenburg mit dem Publikumspreis German Independence Award als Bester Film ausgezeichnet wurde. Also worauf wartet ihr noch? Holt euch die DVD oder macht bei unserem Gewinnspiel mit.

Wir verlosen 3 Exemplare auf DVD an euch!

Im welchen Bezirk wohnt die Familie von Danyal?

A) Kreuzberg

B) Spandau

C) Mitte

Einfach die richtige Antwort per Mail an info@jup.berlin!

Unter allen richtigen Eisnendungen verlosen wir 3x eine DVD. Teilnahmebedingungen: Ab 16 Jahre, wohnhaft in Deutschland.

Einsendeschluss: 7. September 2018, 12 Uhr.

 

D 2017, R: Sedat Kirtan und Kubilay Sarikaya, FSK 16

Hier geht es zum Trailer: https://youtu.be/kH5hPLr7CLA