Berlin

Bist du ein Befürworter der EU? Oder doch eher ein Kritiker? Egal, welche Meinung Du vertrittst, bei "YOUrope" geht es um genau Deine Meinung!

2019 ist ein entscheidendes Jahr für Europa, denn durch den Brexit und die Europawahl werden die europäischen Karten neu gemischt. Nicht nur in Großbritannien stellen viele die EU in Frage, auch in anderen Mitgliedstaaten gewinnen kritische Stimmen an Einfluss. Die Entscheidung über die künftige Zusammensetzung des Europäischen Parlaments ist auch eine Entscheidung über die Zukunft der Union.

Der 66. Europäische Wettbewerb will dazu beitragen, dass Kritiker wie Befürworter des europäischen Projektes zu Wort kommen. „YOUrope – es geht um dich!“ – das Motto ist eine Einladung an Schülerinnen und Schüler in Deutschland, sich aktiv für die Zukunft Europas einzusetzen. Die 13 Aufgabenstellungen bieten dafür vielfältige Anregungen und ermutigen Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen, sich einzumischen: Wofür setzt du dich ein? Was möchtest du für Kinder und Jugendliche verändern? Wie könnt ihr eurer Schule zeigen, wie wichtig Europa für uns alle ist?

Schülerinnen und Schüler gestalten Kampagnen für die Europawahl und setzen sich mit politischer Kommunikation im digitalen Zeitalter auseinander: Welche Rolle spielen Influencer, Fake News und Social Bots in der Meinungsbildung? Wer die eigene Meinung lieber kreativ ausdrücken möchte, kann dies mit Street Art oder Protestsongs tun. Wir freuen uns auf ein buntes Kaleidoskop eurer Ideen und Meinungen!

mehr Infos zu der Veranstaltung unter: https://www.europaeischer-wettbewerb.de/teilnahme/thema-des-66-ew/

hier kommt Ihr zu den 13 Aufgabenstellungen: https://www.europaeischer-wettbewerb.de/teilnahme/aufgaben-66-ew/

 

Artikelbild: © Lukas Koffler / 58. Europäischer Wettbewerb

Du hast häufig Langeweile zu Hause? Du willst etwas unternehmen, doch weißt nicht, was? Du hast Bock auf Kunst und Kultur und das am Besten mit anderen Leuten? Dann verbring Deine Freizeit doch bei FRI-X BERG.

Unter dem neuen Namen FRI-X BERG werden die klassischen Strukturen der einzelnen Kunstbereiche aufgebrochen und zusammengeführt. Die unterschiedlichen Künste werden durch vielfältige Aktionen und Projekte miteinander verbunden. Exkursionen, Museumsbesuche, interdisziplinäre Wettbewerbe und Projekte sowie Filmevents sind integraler Bestandteil des Angebotes.

Neben einem umfangreichen Nachmittagsprogramm bietet das FRI-X Schulen und Kitas am Vormittag Kurse und Workshops sowie Weiterbildung für Künstler*innen, Lehrende und Erzieher*Innen an.

Der neue Standort am Tempelhofer Ufer verfügt über vier modern ausgestattete Räume und einen ruhigen und großzügigen Außenbereich mit verschiedenen Outdoor Spiel- und Bewegungselementen.

Also, wenn Du Lust auf künstlerische Angebote und kulturellen Erlebnissen hast, dann schau dort einfach vorbei.

Alle Informationen finden sich auf ihrer Internetseite: www.frixberg.de

 

 

VON SINA

Neben des ganzen Workshops, die in den letzten Wochen stattgefunden haben, wurde selbstverständich auch inhaltlich eine ganze Menge am ersten Print-Magazin von jup! gearbeitet. Hier eine kleine Zusammenfassung vom aktuellen Stand:

Unsere Jugendredakteure waren unterwegs und haben für euch Projekte und Organisationen besucht, die für Beteiligung stehen. Die Berichte dazu sind entweder in Arbeit oder schon fertig und müssen nur noch abgesegnet werden. Wir sind also auf einem guten Weg!

Unsere Layouterin Rike ist derzeit fleißig mit den schon fertigen Artikeln und Beiträgen beschäftigt. Das Layout samt der Schrift und -größe, sowie die Elemente der Seiten steht! Jetzt geht es um die richtige Anordnung damit Euch unsere schönen Inhalte auch genauso schön präsentiert werden.

Eine Baustelle stellte in den letzten Wochen unser Titelbld dar. Wie wollen wir das Thema „Mitmischen“ bildlich umsetzen?  Bei vielen Ideen, die intensiv in der Redaktion diskutiert wurden, musste ein passender Kompromiss gefunden werden. Seid gespannt auf das Motiv, auf welches wir uns geeinigt haben!

Damit ist der Zeitplan gut eingehalten und schon bald liegt das Magazin frisch (jup!)gedruckt in Jugendfreizeiteinrichtungen, Museen, Kinos, etc.

Du bist künstlerisch tätig und machst gerne Projekte mit jungen

Menschen?

 

Du brauchst Geld für Dein Projekt, aber komplizierte Anträge hindern Dich

daran, Deine Ideen umzusetzen?

 

Du hast Ideen und Erfahrungen, die in der Projektarbeit oft zu kurz kommen

und das willst Du ändern?

 

Du möchtest gesellschaftlich mitmischen und in der Kulturellen

Bildungsarbeit mitbestimmen?

 

... lass Dich nicht stoppen, sondern starte jetzt durch! Das Programm "Durchstarten" ist das

Förderprogramm für neue Expert*innen der Kulturellen Bildung in Berlin.

Es richtet sich an junge Menschen (18 bis 27 Jahre), Menschen mit Behinderung und

Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrungen, die künstlerische Projekte

mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen machen wollen. Der Projektfonds Kulturelle Bildung

unterstützt Dein Projekt bis zu einem Jahr lang mit 1.000 Euro pro Monat!

 

Reiche einfach deinen Antrag bis zum 05.12.2018 ein!

 

 

Der Klimawandel ist eine große Herausforderungen für uns alle. Es ist ein Thema, das jeden einzelnen Menschen persönlich betrifft. Das bedeutet, dass auch jeder etwas zum Schutz des Klimas beitragen kann. Alles was wir tun, hat Auswirkungen auf das Klima und auf die Zukunft unseres Planeten: Wie wir uns fortbewegen, wie wir Strom, Wärme und Wasser nutzen, wie wir konsumieren, leben und arbeiten. Durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Einsatz effizienter und innovativer Technologien und den konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien können wir unsere Lebensqualität erhalten und auf eine zukunftsfähige Grundlage stellen.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Beim Berliner Klima Schulen Wettbewerb für das Schuljahr 2018/19 könnt ihr mit euren Ideen und Innovationen zum Thema Klimaschutz mitmachen und sogar sogar tolle Preise gewinnen!

Rund zwei Wochen nach der Leichtathletik-EM im Berliner Olympiastadion fand ein weiteres Sport-Highlight statt. Die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Veranstaltet wurde die EM vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC). Auch Jasper und Linus von Handicap Lexikon waren dabei.

GASTBEITRAG VON JASPER | HANDICAP LEXIKON

Vom 20. August bis 26. August fand die Para Leichtathletik-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg statt. In dieser einen Woche begeisterten Sportler*innen aus ganz Europa die Zuschauer*innen mit ihren Leistungen. Da es unzählige verschiedene Behinderungen gibt, werden alle Athlet*innen im Vorhinein klassifiziert, das heißt in unterschiedliche Wettkampfklassen eingeteilt. Diese Einteilung ähnelt in gewisser Weise der Gruppierung nichtbehinderter Athlet*innen nach Alter, Gewicht oder Geschlecht. Es gibt nach der Definition des paralympischen Klassifizierungssystems drei Arten von Behinderungen: körperliche, geistige und Sehbehinderung. Die Klassifizierung reicht von T11 bis T64. Beispielsweise bedeutet die Wettkampfklasse T11 und T64 Unterschenkelverlust mit einer Protese. Dies bedeutet, dass eine Wettkampfklasse nicht unbedingt Athleten mit der gleichen Behinderung umfasst. Wenn unterschiedliche Behinderungen ähnliche Einschränkung verursachen, dürfen und müssen die Athlet*innen mit diesen Behinderungen gegeneinander antreten.

 

Es geht weiter mit Erklär' deine Stadt. Heute lässt sich die Grundschule am Koppenplatz von Passanten die Berliner Mauer erklären!

 

VON ELISA

Ich erinnere mich noch genau an einen Tag, der bestimmt schon zwei Jahre her ist. Es war am frühen Abend an einem Frühlingstag, ich hatte lange Schule und in der letzten Stunde ausgerechnet noch Sport. Fix und Fertig und vollbeladen mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken und einem Sportbeutel in der Hand, habe ich den Heimweg angetreten. Mit den Öffis nach Hause gefahren und völlig entnervt vom vollen Bus, habe ich beim Aussteigen in meiner Wohngegend auf der anderen Straßenseite  eine Frau beobachtet, die ganz alleine ein riesiges Paket hinter sich herzog. Die Frau war klein und zierlich und mühte sich quälend ab, ich konnte kaum hinsehen. Habe nur daran gedacht, wie blöd das für mich wäre, alleine ein großes Paket zu schleppen.
Ohne lange zu zögern bin ich auf die andere Straßenseite gewechselt und habe sie angesprochen und ihr meine Hilfe angeboten. Sie hat das Angebot direkt angenommen und gemeinsam haben wir das Paket die Straße hinunter, um die Ecke bis vor ihr Haus getragen. Die Frau war sehr sympathisch und wir kamen während des Schleppens nett ins Gespräch. Zu zweit war das Paket nur halb so schwer. Sie war sehr erstaunt, dass ich so hilfsbereit war, da ich ja selbst die Hände voll hatte. Die Frau erzählt mir, mehrere Leute wären schon an ihr vorbei gelaufen und hätten ihr nicht ihre Hilfe angeboten.
Als wir uns verabschiedeten habe ich gemerkt, dass ihr Lächeln und ihre Dankbarkeit auf mich wirkten. Mein stressiger Tag war gleich viel schöner.
In meinem Leben gab es schon viele solcher Situationen, in denen ich fremden Menschen geholfen habe, ob es der Oma beim Laufen bis zum Supermarkt helfen war oder gemeinsam mit einer jungen Mutter den Kinderwagen hochtragen. Ich würde, das immer wieder machen. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, denn ich sage mir immer: Ich gehe mit den Leuten so um, wie ich es von ihnen für mich wünschen würde.

Das Leben ist ein Miteinander- kein Gegeneinander. Und jemanden zu helfen ist keine Schwierigkeit! Meistens lernt man dabei auch noch nette neue Leute kennen und man geht beflügelter durch den Tag! Denkt mal drüber nach und macht euer Leben ein wenig schöner.

 

Du bist zwischen 12 und 19 Jahre alt fotografierst gerne und hast Lust dein Können unter Beweis zu stellen? Melde dich an!

Bei der 6. YoungArts Neukölln Foto-Olympiade am 06. Oktober 2018

Wie auch im letzten Jahr betreut die Fotografin Philine Sollmann die Veranstaltung. Die Fotografin bietet in der Zwischenzeit einen Workshop zur Cyanotypie an! Eine fünfköpfige Fachjury wählt noch am gleichen Tag die besten Ergebnisse aus und benennt die Gewinner*innen. Es winken attraktive Preise! Zeitgleich findet in unseren Räumen eine Ausstellung der Preisträgerarbeiten und besten Motive der letzten Foto-Olympiade statt.

Anmelden könnt ihr euch bis zum 5. Oktober per Mail an info@youngarts-nk.de

Mehr Infos findet ihr hier: www.youngarts-nk.de

EIN GASTBEITRAG VON GANGWAY E.V.

Die Streetworker von GANGWAY e.V. begleiten überall in Berlin Menschen dabei, das zu finden, was sie am dringendsten brauchen: Wege aus Sucht oder Gewalt, eine Wohnung, Ausbildung und Arbeit oder einen neuen Weg zu mehr Bildung. Bei dem Projekt "JUGEND STÄRKEN" im Quartier in Berlin Mitte geht es z.B. darum, junge Menschen intensiv zu betreuen, für deren berufliche Orientierung zunächst viele individuelle Problemlagen bearbeiten und zu lösen. In dieser Arbeit entstand die Idee miteinander auf die „Walz“ zu gehen –  so wie früher manche Handwerker. Das ist, wie der Bericht zeigt, eine ziemlich spannende Möglichkeit, den Blick über den Tellerrand zu wagen, sich auszuprobieren  und dabei Mut auch für viele andere Bereiche des Lebens zu fassen.

Zugegeben, das Foto ist eine kleine Mogelpackung – los ging‘s nicht zu Fuß, sondern im Bus, dafür musste sich aber auch niemand einen Ohrstecker mit Nagel und Hammer durchs Ohr hämmern lassen, wie das bei einer Walz üblich ist… Auch hatte noch keine*r der Teilnehmenden einen Gesellenbrief… aber durch die Walz vielleicht schon in den nächsten Jahren… und darum gings: hinaus in die Welt, offen sein, Berufe kennenlernen, einfach mal machen, teilhaben, sehen, wie großartig und auch befriedigend diverse Berufe sein können, abends geschafft sein und sehen, was man geschafft/geschaffen hat, merken, was man alles kann und erreichen kann, durchhalten, sich etwas erklären lassen, sich etwas zutrauen, selbstbewusst wieder nach Hause fahren (oder direkt da bleiben – dazu später mehr…).

Damit all diese Punkte ein Erfolgserlebnis werden können, mussten wir dahin, wo‘s schön ist, die Menschen offen sind, uns willkommen heißen und Lust haben, uns Großstädter*innen etwas zu zeigen. Außerdem sollte es nach getaner Arbeit ein vernünftiges Feierabendbier geben, ein bisschen Aktion für drum rum und bestenfalls ne schöne Landschaft und vielleicht ein Mysterium, dass es zu erkunden gab… diese Attribute schreien nach, richtig, BAYERN… dachten wir und zogen los! Ziel waren Oettingen und Nördlingen im schönen Ries weil wir dort durch Bekannt- und Verwandtschaft Betriebe kannten, die offen sind und uns freundlich anleiten würden, sprich, Lust auf uns hatten. Alle anderen wichtigen Punkte waren dort auch gesichert!

Am Mittwoch kamen wir an und checkten bei der Goldenen Gans ein, die uns einfache, aber saubere Montagezimmer (passend zum Projekt) für einen fairen Preis anboten und uns auch ansonsten jeden Wunsch, sei er noch so groß, erfüllten! Danke dafür!