Berlin

Am Samstag ist es wieder soweit: Der 22. Berliner Kinderkarneval der Kulturen findet am Pfingstsamstag in Berlin-Kreuzberg statt! In diesem Jahr ist das Mottotier die Biene! Rechtzeitig ist auch das Musikvideo zum diesjährigen Motto-Song " Blütezeit" fertig!

Anschauen, Mitsummen, Mittanzen - und dabei sein beim "...so viele Bienen zusammen wir sind ein Schwarm!"

 

KAZÉ bietet uns dieses Jahr die geballte Ladung Japan mit den neusten Anime- und Realverfilmungen aus dem Osten. Mit den KAZÉ ANIME NIGHTS (immer am letzten Dienstag eines Monats) und KAZÉ Movie Asia Nights (immer am ersten Freitag eines Monats) kommen alle Anime- und Manga-Fans auf ihre Kosten. Auch in Berlin machen zahlreiche Kinos mit (CineStar, CineMaxX, Uci etc.).  Auch die jup! Redaktion ist dabei und schreibt über die Filme. Alle Berichte hier:

Am diesjährigen Boys'Day probiert sich Florian als Medienpädagoge aus und trifft auf Schülerinnen, die sich am Girls'Day als Feuerwehrfrauen ausprobieren.

Viele gleichzeitige Experimente also und dann noch ganz viele interessante Informationen zum Brandschutz. Das Ergebnis dieses Tages auf der Feuerwache Buckow könnt ihr hier in Florians Bericht über den Tag lesen und im Video sehen. Viel Spaß

 

Medienpädagoge bei jup!

Für den Boys‘Day habe ich mich bei jup.Berlin als Medienpädagoge/in beworben. Mein Tag als Medienpädagoge hatte viel mit Kameras und Perspektiven zu tun gehabt, da ich nicht wie bei vielen anderen Angeboten in einem Büro saß, sondern den ganzen "Arbeitstag" draußen gefilmt habe. Das Ganze mit Begleitung. Zu Drehen gab es an diesem Tag den gleichzeitig laufenden Girls‘Day. Das fand in der Bukower Feuerwache in Neukölln statt. Als Medienpädagoge hat man einen gewissen Grad Anspannung ständig, da dauernd Sachen passieren, auf die man reagieren könnte. Das war mir teilweise ein wenig zu viel. Da war dann doch der "Kasten" nicht bereit zu Filmen. Und so zieht das ein oder andere Interessante uneingefangen an einem vorbei. Außerdem ist das Equipment ein wenig schwerer als erst erwartet aber auch das war nicht tragisch.

Medienpädagoge ist ein Beruf indem man viel machen und erleben kann jedoch ist das nichts für mich. Spaß machen tut es trotzdem. Gerne wieder.

Florian

Es war mal wieder soweit. Der europäische Protesttag ging in eine neue Runde. Am 5. Mai 2018 startete der Marsch am Berliner Nollendorfplatz mit dem Motto: „Inklusion von Anfang an“.
Ich finde es immer wieder schön, unter Gleichgesinnten zu sein und sich gemeinsam für ein Thema stark zu machen. Und zwar Inklusion! Es ist zwar schon sehr viel passiert, aber das Ziel ist längst noch nicht erreicht.
Schön ist auch, viele Menschen wiederzusehen, denen man sonst nur auf Facebook und Co. begegnet. Laut Schätzungen waren um die 2.500 Teilnehmende vor Ort (Quelle: Berliner Behindertenzeitung).

Am Ende des Tages gab es die Kundgebung auf dem Breitscheidplatz, zu der auch alle Parteien eigeladen wurden, um über den aktuellen stand der Inklusion in der Politik zu diskutieren. Trauriger weise erschienen nur 3 von allen eingeladenen Parteien… An so etwas merkt man mal, wie wichtig den Parteien das Thema Inklusion ist. Die AFD hat sich übrigens selber eingeladen. Sie wurde aber mit einem netten Brief abgelehnt.

Zum Schluss wurde noch ein Preis namens „Inklusionsverhinderer 2018“ verliehen. Der ging an Stephan Dassel, Bezirksbürgermeister von Mitte. Doch der Preisträger hatte wohl wichtigeres zu tun... Wenn ihr wissen wollt, warum ihm der Preis verliehen wurde, lest doch den passenden Artikel in der Berliner Behindertenzeitung.

Es war ein sehr friedliche Tag und hat sehr viel Spaß gemacht.

von Linus

Mehr über Linus und Jasper und ihr Projekt Handicap Lexikon erfährst du hier!

Wie sah' der Potsdamer Platz eigentlich in den 20er Jahren aus? Die Schüler*innen der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule erzählen und zeigen es euch in ihrem lustigen Video!

Und weiter geht's mit Erklär' deine Stadt: Dieses Mal mit der George-Orwell-Oberschule in Berlin-Lichtenberg. Wie sah es da eigentlich vor ca. 40 Jahren aus? Wie war der Schulalltag damals in der DDR?
Vielen Dank an den Workshop-Leiter Jan Kittmann, die ehemaligen Schüler Dirk Zahn und Reiner Prewing sowie
Dag Reinbott für die Musik (https://www.terrasound.de/gemafreie-musik-kostenlos-downloaden/).

Berliner Schüler*innen ziehen für euch durch Berlin und stellen Plätze und Orte vor, die jeder kennt oder die noch als Geheimtipp gelten! Fest steht: Nach den Videos seid ihr schlauer als vorher! jup! macht Schule! Ihr wollt dabei sein? Meldet euch unter info@jup.berlin und werdet mit eurer Klasse Teil von "Erklär' deine Stadt"!

Seit dem Jahr 2013 wird nun das Kosmonaut Festival am Stausee Oberrabenstein bei Chemnitz veranstaltet. Ins Leben gerufen wurde dieses Musikfestival durch die Band Kraftklub, welche seither als Schirmherr für diese Veranstaltung gilt

In knapp 60 Tagen, am 29. bis 30. Juni, werden wieder erwartungsgemäß knapp 15.000 Fans auf dem ehemaligen splash! -Gelände begrüßt, um neben detailreicher und kosmischer Dekoration zu dem beeindruckenden Line-Up abzurocken. Natürlich wird es auch dieses Jahr die Flunkyball-Arena geben, bei der man sich als Festivalteam anmelden kann und sich in mehreren Runden  den #Kosmonaut18 Flunkyball – Titel holen kann.

Sowohl am Freitag als auch am Samstag wird es eine bunte und vielfältige Mischung aus Musikgenres geben – also für jede/n Besucher*in ist ganz sicher etwas dabei.

Wenn ihr wissen wollt, wo genau das Festival stattfindet, dann könnt ihr das auch über unseren Eventkalender checken! (https://jup.berlin/Kosmonaut_Event)

Damit ihr eine kleine Übersicht von den Acts bekommt, haben wir kleine Profile zu ausgewählten Künstlern erstellt:

 

Kraftklub

Kurzbeschreibung: 5 Jungs, die seit 2010 gemeinsam Musik machen und  ihr Debütalbum „Mit K“ im Jahre 2012 veröffentlichten

Musikgenre: Mischung aus Indie, Punkrock und Rap

Erfolgreichster Titel: „Mit K“ erschien 2012 und wurde mehr als 200.000 Mal verkauft.

Nett-to-know: Sie kommen selbst aus Chemnitz.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Naja, sie haben das Festival mit ins Leben gerufen… also natürlich sind sie schon mal dort gewesen?!

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=b0lHjeEU3Fg

 

Feine Sahne Fischfilet

Kurzbeschreibung: Die Band wurde 2007 von fünf Schülern in Mecklenburg-Vorpommern gegründet und steigt seit den letzten Jahren steil die Karriereleiter auf…

Musikgenre: Punk, Indie-Rock

Erfolgreichster Titel: Natürlich sind alle Songs mega, aber nach YouTube-Klicks läuft „Komplett im Arsch“ am Besten.

Nett-to-know: Sie wurden wegen ihrer „explizit anti-staatlichen Haltung“ eine Zeit lang vom Verfassungsschutz beobachtet.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Jap,  im Jahr 2014 traten sie auf der Hauptbühne auf.

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=3-Oe1XzxCw8

 

Olli Schulz

Kurzbeschreibung: Ja genau der Olli Schulz… der mit dem Moderatorenteam Joko und Klaas groß geworden ist, macht auch Musik – und das sogar ziemlich erfolgreich!

Musikgenre: Indie Rock

Erfolgreichster Titel: Am längsten hielt sich der „Rangel Song“ in den deutschen Charts, zudem ist er momentan mit seiner Platte „Scheiß Leben, gut erzählt“ auf Tournee.

Nett-to-know: Schon als Teenie war er  im Musikbusiness unterwegs, denn er schrieb damals schon seine ersten Songs.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Auch er stand 2016 schon mal auf der Kosmonautenbühne.

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=oJTlNHGLmjU&t=128s

 

Milky Chance

Kurzbeschreibung: 2 Jungs, die aus Kassel kommen, 2012 ihre Band gründeten und seitdem international eine Karriere hinlegten…

Musikgenre: eine Mischung aus Folktronica und Pop

Erfolgreichster Titel: Mit „Stolen Dance“ schaffte Milky Chance auch auf internationaler Bühne einen absoluten Durchbruch. In Amerika schaffte diese Single sogar Doppelplatinstatus!

Nett-to-know: Sie traten als zweite deutsche Band überhaupt (nach Rammstein) bei der Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live“ auf.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Auch diese Band war vor einigen Jahren schon mal selber Kosmonauten auf der Bühne.

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=iX-QaNzd-0Y

 

Ufo361

Kurzbeschreibung: Die Karriere des Berliner Rappers fing  im Jahr 2016 mit seinem Song „ Ich bin ein Berliner“ an, welcher sich zum Szenehit mauserte.

Musikgenre: Cloud Rap

Erfolgreichster Titel: „Nice Girl 2.0“ mit einer Goldenen Platte

Nett-to-know: Aufgrund seines Graskonsums hatte Ufo einen Lungenkollaps und musst eine zeitlang im Krankenhaus verbringen.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Nope, aber es gibt ja für jeden das erste Mal…

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=g4poKgQZX6w

 

Trettmann

Kurzbeschreibung: Der inzwischen 48-jährige Rapper ist ein älterer Hase in seiner Szene. Das heißt aber noch lange nicht, dass er sich mit den Newcomern nicht messen könnte…

Musikgenre: Hip-Hop und Rap

Erfolgreichster Titel: Durch Gastauftritte bei Musikern wie RAF Camora und Bonez MC wurde Trettmann 2016 einem größerem Publikum vorgestellt. Dies führte dazu, dass sein Album #DIY 2017 erstmals auf die Top-Plätze in den deutschen Albencharts landete.

Nett-to-know: Ebenfalls wie die Kraftklub-Jungs kommt er aus Chemnitz – das Kosmonautfestival ist also ein regelrechtes Heimspiel für den Rapper.

Schon mal auf dem Kosmonaut gewesen?: Am Anfang der Kosmonautgeschichte war er auch schon dabei!

Kleine Ohrprobe: https://www.youtube.com/watch?v=hHT_hEuTtxg

 

Natürlich waren das auch noch nicht alle Acts!

An den zwei Tagen kommen zum Beispiel noch RAF Camora, SOFI Tukker, Faber, Yung Hurn, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, Milliarden und viele weiter dazu… Zudem wird es wie jedes Jahr auch wieder einen großen geheimen Headliner geben – also seid gespannt, wer das sein wird!
Wenn euch die vorgestellten Künstler gefallen und ihr Bock habt, noch mehr ins Kosmonautenfeeling einzusteigen, dann könnt ihr euch hier noch Karten sichern. (Ihr solltet schnell sein, denn der Ticketvorrat reicht nicht ewig…). Weitere Infos gibt es auf der Webseite des Festivals.

Auch wir von jup! werden vor Ort sein und über das Kosmonaut-Festival berichten!

 

Der Schüler*innenHaushalt, koordiniert und organisiert von der Servicestelle Jugendbeteiligung ist eine tolle Möglichkeit, um an eurer Schule mitzumischen!

jup! begleitet das Projekt von Beginn an. Hier findet ihr alle Artikel, die zu dem Thema bereits auf dem Jugendportal erschienen sind. Lest noch mal rein und infomiert euch, was der Schüler*innenHaushalt überhaupt ist und schaut in den Blog der Hemingway Schule!

Infos dazu findet ihr auch auf der Seite der Servicestelle Jugendbeteiligung!

 

Artikelbild © Pankaj Patel on Unsplash