Ausstellung

Eine aufrüttelnde Foto-Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen vom 09.03.2018 bis zum 15.07.2018

VON KATHARINA

Erwartungsvoll betrete ich den Raum, wo die Foto- Ausstellung ,,Ich habe mich nicht verabschiedet/ Frauen im Exil“ vertreten ist. Im ersten Moment bin ich von der geringen Größe des Raumes verwundert, da ich mit einer größeren Ausstellung gerechnet habe. Sobald ich aber die Fotos betrachte, fühle ich mich emotional aufgewühlt und die Fotos hinterlassen bei mir einen prägenden Eindruck.

Lebensgroße Fotos

Heike Steinweg, die Fotografin, hat Frauen, die hier in Berlin im Exil leben lebensgroß porträtiert. Alle kommen sie aus Kriegsregionen wie Syrien, Afghanistan oder Irak; alle haben sie Verluste, Schmerz und Trauer erfahren.

Es sind 33 Frauen die im Fokus dieser Ausstellung stehen. Selbstbewusst und offen blicken sie in die Kamera und sprechen dadurch die sie betrachtende Person direkt an.

Direkter Augenkontakt

Das Gefühl, dass die Frau mich direkt anschaut und mich jeden Moment ansprechen kann ist wie ein roter Faden der Ausstellung, dazu ein kurzes Zitat der Porträtierten. Die Frauen, die aus Konfliktländern fliehen, erleben heftige  Umbruchssituationen, müssen sich mit fremden Werten auseinandersetzen und ein neues Leben aufbauen. Der Schmerz, den sie erlebt haben spiegelt sich in ihren Augen wieder aber auch eine unglaubliche Kraft.

Diesen März zeigen Gangway e.V. und die Jugendstrafanstalt zusammen ihre "ZwischenWelten" im Berliner Abgeordnetenhaus. Auch der mittlerweile dritte Teil der Wanderausstellung, dieses mal unter dem Hashtag #maskenhaft, versucht wieder mit künstlerischen Mitteln den Raum zwischen Freiheit und Gefangenschaft auszuloten.

Unsere jup!-Redaktion hat hier ihre Eindrücke und Inspirationen, die sie beim Besuch der Ausstellung gesammelt hat veröffentlicht.

ZwischenWelten #maskenhaft ist noch bis 22.3. im Abgeordnetenhaus zu sehen.

Ganz unter dem Motto „Spring!“ findet die diesjährige Veranstaltung „Jugend forscht“ statt. Gleichzeitig feiert der Wettbewerb 50-jähriges Jubiläum.

VON KAI KUHLMEY

Über 400 junge Forscher und Forscherinnen nehmen auch dieses Jahr am Jugend forscht-Wettbewerb teil. Mehr als 200 Projekte wurden eingereicht und der Öffentlichkeit präsentiert. Jugend forscht gehört zu den bekanntesten und größten naturwissenschaftlich-technischen Wettbewerben für junge Menschen in Deutschland.

Wir haben uns die Präsentation der Projekte einmal angeschaut und ein paar Teilnehmern*innen zu ihren Ständen und Jugend forscht befragt. Aber zuerst einmal stelle ich euch, die jeweiligen Projekte einmal vor.
 

Mikroplastik im Ökosystem

Die ersten jungen Forscher, denen ich ein paar Fragen gestellt habe, sind Richard (15) und Julian (14) vom Humboldt- Gymnasium. Die beiden untersuchten den Einfluss von Mikroplastik auf unser Ökosystem.  Mikroplastik befindet sich überall auf unserer Welt, z.B. in Shampoos, Kosmetik und Windeln. Richard und Julian haben dazu das Mikroplastik aus  Shampoos und anderen Produkten isoliert. Anschließend wurden Tests mit unterschiedlichsten Pflanzenarten durchgeführt. Die Auswertung ergab, dass das Mikroplastik die Pflanzen schädigt und damit einen negativen Einfluss auf das Ökosystem hat.