Messe

Der Sommer naht und das bedeutet Festival-Zeit! Egal ob Musik oder Politik, Spaß mit Freunden haben oder euch lieber politisch engagieren. Schon der Juni bietet so einige Möglichkeiten, wie ihr euren Sommer perfekt einleiten könnt.  Wir begleiten euch dabei mit Vor-Ort-Berichten, aber auch mit tollen Mit-Mach-Aktionen und Gewinnspielen.

 

YOU - Europas größtes Jugendevent

Ein großes Ereignis ist für viele das YOU Summer Festival (22. Juni. - 24. Juni 2018). Zum einen gibt es im Sommergarten eine große Auswahl, sich sportlich zu betätigen oder auch die Möglichkeit, neben der großen Bühne mit Musik das Wetter zu genießen. In den Hallen 18-20 des Messegeländes Berlin wiederum ist von Gaming über Beauty bis hin zu Informationsständen über Ausbildungsmöglichkeiten alles vertreten. Ein weiteres Highlight stellt wie jedes Jahr das Meet and Greet mit YouTube- und Musically-Stars dar.

jup! Berlin wird zusammen mit ALEX Berlin, sowie dem Berliner Abgeordnetenhaus und der Landeszentrale für politische Bildung auf der YOU mit dem „Mediengarten“ vertreten sein. Die Tagesredaktion aus den Redakteur*innen von ALEX und jup! berichtet über die vorhandenen Angebote und verschafft sich anhand von Interviews mit Besucher*innen einen Überblick über die Messe. Auch zu den Meet-and-Greets, sowie den Streetdance-Meisterschaften wird es ausführliche Berichte geben, sodass ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen könnt. Zudem finden täglich Gesprächsrunden mit Politiker*innen statt, in welchen über die gesellschafts-politischen Themen aus dem Abgeordnetenhaus gesprochen und diskutiert wird. Die Talks könnt ihr im Livestream auf YouTube und jup.berlin  oder direkt am Stand verfolgen. Weiter haben wir Gewinnspiele und interaktive Social-Media Aktionen für euch vorbereitet.

Ihr wollt dabei sein? Dann gewinnt 2 Freitickets! Schickt uns einfach eine Mail an info@jup.berlin und nennt uns euren Lieblingsort im Sommer in Berlin! Einsendeschluss ist der 15. Juni 2018!

Weitere Infos zur YOU findet ihr kompakt hier.

 

Berliner jugendFORUM #jufo18

Schon einen Tag später (25. Juni 2018) bietet das Politikfestival jugendFORUM Jugendlichen die Möglichkeit, sich an verschiedensten Diskussionsveranstaltungen zu vielfältigen Themen zu beteiligen. Beim #jufo18 werden Themen wie die Nutzung der Digitalisierung, der Umgang mit Rassismus und Antisemitismus an Schulen und außerschulische Jugendbeteiligung diskutiert. Neben Politiker*innen sind auch Schüler*innen und Expert*innen beteiligt, sodass verschiedene Perspektiven zu Problemfindungen beleuchtet werden. Zwischendurch ist Zeit, um die vorbereiteten Performances anzuschauen oder die über 40 Aktionsstände zu besuchen. Als Location wurde der Pfefferberg nahe U-Senefelderplatz ausgewählt. Für ausreichend Versorgung ist ebenfalls gesorgt.

Auch jup! wird dort vertreten sein! In unserer Videobox kannst Du uns unter dem Motto „#jupreichts: Dein Statement für Berlin!“ mitteilen, was Dich bewegt. Was ärgert Dich? Was nervt Dich? Was würdest Du gern ändern? Außerdem kannst Du die Themen, die Dich interessieren, an unsere Litfaßsäule setzen und so für Aufmerksamkeit darauf sorgen!

Weitere Infos zum Berliner jugendFORUM findet ihr hier.

 

Hier findest du unsere Berichte vom letzten Jahr:

Bücher, Comics, Mangas und mehr gab es Ende März auf der Leipziger Buchmesse 2018. Neben vielen Lesungen, Vorträgen und Buchvorstellungen gab es einen riesigen Bereich nur für Manga- und Comic-Freunde: Die Manga-Comic-Con! Zu Tausenden strömten auch in diesem Jahr viele junge Menschen in tollen Outfits dorthin. Mit dabei Nushin, Sandy und Luka aus der jup!-Redaktion. Hier könnt ihr ihre Berichte nachlesen!

Menschenmengen soweit das Auge reicht, Verkostungen bis der Bauch platzt und Tiere in engen Käfigen. Es war wieder soweit: Die Internationale Grüne Woche fand in Berlin statt. Nushin war für euch vor Ort und sah neben vielen Köstlichkeiten auch unschöne Dinge.

VON NUSHIN

Zu Gast auf der Grünen Woche

Was mir sofort auffiel, waren die vielen unterschiedlichen Stände, keiner identisch mit dem anderen. Empfangen wurde ich in Halle 14 mit einem Teller von frischem Fisch mit grünem Seetangsalat. Von da aus ging es weiter mit viel Frittiertem, Hirschsalami, dutzenden Käsesorten, traditionellem Gebäck und Spezialitäten aus aller Welt. Alles auf Plastiktellern präsentiert? Falsch gedacht! Trotz der vielen Menschen, welche alle ausprobieren wollten, gab es ausreichend Brotstücke an den Ständen, um u.a. flüssige Lebensmittel wie Dips, feurige Chili-Soßen und Essige zu probieren. Eine gute Möglichkeit, um nicht nur inhaltlich „Grün“ zu sein, sondern auch bei der Umsetzung der Messe auf Nachhaltigkeit zu achten und die Müllproduktion auf der Grünen Woche zu verringern.

Tiere im Stress

Nachdem ich satt die eine Halle verlassen habe, kam die Halle, auf die ich am meisten gespannt war: Die Tierhalle. Als ich ein paar Tage vorher in den Nachrichten hörte, dass während des Eröffnungsrundgangs einige Tierschützer*innen vor die Kamera rannten und aggressiv von Sicherheitsleuten weggetragen wurden, wollte ich genauer nachvollziehen können, wieso diese vermeintlich tiergerechte Messe für Tierschutzorganisationen als Horrorstation für Tiere gesehen wird. In Halle 25, einer der letzten Bereiche schlich sich ein unangenehmer Duft in meine Nase, der mir versicherte, dass ich richtig war. Ich stoß auf Pferde in Boxen, welche wahrscheinlich auf ihre Show bei dem Hallenreitsportevent HIPPOLOGICA warteten. Ich stellte mich mit meiner Freundin an das Schweinegehege. Was ich sah, war ganz und gar nicht das, was ich erwartet hatte. Durch die Unachtsamkeit der Bewacher nahm ein Besucher eines der zwölf Ferkel am rechten Hinterbein hoch und zog es nach oben. Ob das das war, wozu die Schweine dort lagen – ich glaube nicht. Die Nutztiere saßen verängstigt und gelangweilt in ihrem bisschen Heu und ich bekam das Gefühl von Hilflosigkeit. Dass die Tiere über eine Woche in kleinen Boxen verharren müssen, gestresst von tausenden Menschen betatscht und belästigt werden, scheint für mich ein guter Grund als Tierschützer das Verlangen zu bekommen, etwas ändern zu wollen. Doch nicht nur auf der Messe. Grundsätzlich ging mir das Thema Fleischproduktion nicht mehr aus dem Kopf.