Ferien

19.02.2019
16.00
26.02.2019
16.00
05.03.2019
16.00
12.03.2019
16.00

Nach einer recht kurzen Nacht standen alle gegen 7.30 Uhr, nach dem wir geweckt wurden, auf. Nach dem Vorbereiten der Lunchpakete und dem Frühstück ging es ans Kofferpacken und Aufräumen.

Im Anschluss sind wir alle noch einmal zusammen gekommen und haben ein Abschluss-Blitzlicht durchgeführt. Hier hat jeder  geäußert, was ihm an der Reise am meisten Spaß gemacht hat und ob es auch negative Punkte gab. Nach einer positiven Runde haben wir uns dann gegen 10.45 Uhr zum Otterndorfer Bahnhof aufgemacht. Dort angekommen stellten wir fest, dass unser Zug 30 Minuten Verspätung hatte.  Im Zug kam dann im nächsten Ort, Cadenberge, die Info, dass es Stellwerkprobleme gebe. Nach ca. einer Stunde später wurden wir aufgefordert, aus dem Zug zu steigen und auf den eingesetzten Schienenersatzverkehr zu warten. Gegen 14.15 Uhr schafften wir es endlich in einen völlig überfüllten Bus, der uns in den Ort Stade, mit S-Bahnanschluss nach Hamburg, bringen sollte. Zwei Orte vor Stade hieß es, dass wir doch in einen Zug nach Hamburg steigen könnten, im Zug angekommen, hieß es, dass er doch nur nach Stade fahren würde.

In Stade kümmerten wir uns um unsere ICE- Reservierungen und warteten auf unsere S-Bahn nach Hamburg. In der S-Bahn schliefen alle Jungs tief und fest ein. In Hamburg hatten wir eine lange Wartezeit, aber dafür genügend Pommes und Getränke. Im völlig überfüllten Zug kämpften wir uns zu unseren Plätzen und konnten endlich entspannen. Um 20 Uhr sind wir erschöpft aber auch glücklich am Haus der Jugend am Nauener Platz angekommen.

Heute haben wir den Tag damit begonnen, dass Hadi und Berat das Frühstück vorbereitet haben.

Sie machten Rührei mit Feta und Lauchzwiebeln. Als Beilage gab es gebratenen Sucuk. Nach diesem leckeren Start in den Tag haben wir uns zu einem Blitzlicht zusammengefunden. Dabei bemerkten wir, dass die drei Tage Werwolf spielen, den Austausch innerhalb unserer Gruppe gefördert hat. Deswegen wollten wir gleich danach eine Runde spielen. Im Vergleich zu den ersten Tagen haben wir dieses Mal eine neue Figur in das Rollenspiel hinzugefügt („Hauptmann“).

Nach dem Spiel hat sich eine Gruppe  gegründet, um einen Spruch für das „Haus der Jugend“ und einen „Hashtag“ für die Kinder- und Jugendarbeit in Mitte zu entwickeln. Die Gruppe hat Maryam unterstützt. Da haben wir zusammen auf einer weißen Karteikarte die Sprüche und auf grünen Karteikarten die „Hashtags“ aufgeschrieben. Parallel zur Gruppenarbeit hat sich eine kleine Gruppe mit Moritz zusammengetan, um unseren Tagesbericht zu schreiben.

Nach der Aktion haben wir in kleinen Gruppen gechillt, für das am Abend anstehende Grillen Salate vorbereitet und das Reisetagebuch geschrieben. Nachdem wir alles erledigt haben, haben wir uns zu einem Spaziergang zum Deich zusammengefunden. Wie schon die ganze Woche war das Wetter sehr wechselhaft. Scheinbar fiel kein Regen, doch wurde man trotzdem nass. Nach ca. 3 Kilometern haben wir unser Ziel mit dem Deich von Otterndorf erreicht. Obwohl es sehr wolkig und leicht regnerisch war, war der Ausblick aufs unruhige Meer sehr schön und beeindruckend. Während der letzten Meter zum Meer wurde es immer windiger. Nach diesem schönen Spaziergang sind wir erneut in die „Soletherme- Otterndorf“ gegangen. Saltos auf dem 1er und 3er, Chillen im Strudel und Tauchen standen an der Tagesordnung. Mit einer Kugel Eis ging es dann zum Einkaufen. Hier kauften wir die letzten Dinge fürs Grillen und für die Rückreise am Freitag ein.

Nach dem Aufwachen haben wir unsere müden Knochen gestreckt und festgellt, dass es gar nicht mehr so schlimm ist, auf dem harten Boden zu schlafen. Nach einem köstlichen Croissant-Frühstück haben wir unsere  allmorgendliche Gesprächsrunde (jeder kann hier seine Eindrücke vom Vortag mit den anderen teilen) durchgeführt.

Im Anschluss ging es in das 20 Kilometer entfernte Cuxhaven. Dort haben wir einen Hafenspaziergang gemacht. Zur Stärkung gab es auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel einen Döner. Topfit und voller Vorfreude kamen wir beim „Escape Game“  der alten psychologischen Klinik an. Dort wurden wir nach der Ankunft freundlich empfangen, in zwei Gruppen eingeteilt und mit Walkie-Talkies ausgestattet. Je Gruppe wurde ein Raum zugeteilt. Eine Gruppe kam in die Wäscherei und die anderen in den Heizungskeller. Nach einer letzten Einweisung wurden alle in ihre jeweiligen Räumen eingeschlossen und mussten innerhalb einer Stunde durch Lösen von Rätseln aus  ihren Räumen entkommen. Obwohl es sehr knifflig war, haben es beide Teams in der vorgeschriebenen Zeit geschafft, ihren „Rooms“ zu entkommen.  Allen Teilnehmern hat es sehr viel Spaß gemacht.

Nachdem wir zurück in Otterndorf waren, haben wir mit anderen Besuchern des „Juz“ ein kleines FIFA 19 Turnier auf der PS4 veranstaltet. Es haben fünf zweier Teams, im Modus alle gegen alle, teilgenommen. Nach drei Stunden standen die Platzierungen fest. Bei der Siegerehrung  bekam jedes Team einen gerecht verteilten Preis.

Obwohl alle Jungs nach diesem langen Tag sehr müde waren, wurde trotzdem auf ein paar Runden „Werwölfe“ nicht verzichtet. Während des Spieles schien es so, dass einige doch zu müde waren. Nach wenigen Runden lagen alle erfüllt vom Tag in ihren Schlafsäcken.

Am Morgen haben alle nach dem Aufstehen festgestellt, dass es auf Isomatten weniger bequem ist zu schlafen, als in den eigenen Betten. Zum Frühstück gab es die türkische Eierspeise „Menemen“.

Nach dem ausgiebigen Frühstück haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat mit dem Reisetagebuch angefangen. Die andere hat sich mit der Frage beschäftigt, wie Werbung für offene Kinder- und Jugendarbeit bzw. Jugendzentren aussehen könnte. Zudem haben sie sich erste Gedanken gemacht, einen „Hashtag“ für diesen Zweck zu entwickeln. Am Nachmittag hatten alle Zeit für sich. Die meisten Jungs spielten PS4 oder erforschten ein wenig den Ort und kauften ein.

Am frühen Abend sind wir alle gemeinsam in die „Soletherme Otterndorf“ gegangen. In diesem kleinen Schwimmbad haben wir zwei entspannte Stunden verbracht. Unsere Gruppe konnte es kaum erwarten am Abend wieder im „Juz“ zu sein, um intensiv „Werwölfe“ spielen zu können. Durch das energiegeladene Spiel sind im Anschluss alle müde ins „Bett“ gefallen.