Kino

VON FELIX

Wenn man von vor der Kamera hinter die Kamera wechselt, misslingt das oft. Nicht so bei dem 26-jährigen russischen Schauspieler Alexander Gorchilin. Sein Regiedebüt ist mit Кислота (Kislota) wunderbar gelungen. Der Film beschreibt auf beeindruckende Weise das planlose Leben der beiden Hauptfiguren Sasha und Pete, glänzend in Szene gesetzt von Filipp Avdeev und Alexander Kuznetsov. Der internationale Titel des Filmes lautet Acid und dieses Wort scheint sich gleich dreimal im Film wiederzufinden. Zunächst die Techno-Musik im Club, dessen Sound stark an die Unterkategorie von Techno, „Acid“ erinnert. Charakteristika der Musik sind vor allem die beinahe futuristisch anmutenden Klänge, die durch das hoch- oder runterziehen des Cut-Off-Reglers am Synthesizer entstehen. Das schmatzende Geräusch dabei wird auch als Acid bezeichnet.

Im Club geraten die beiden Hauptdarsteller an den Künstler Vasilisk, der ihnen Acid (ein Szenename für LSD) zum Probieren gibt. Am nächsten Morgen wacht Pete in der Wohnung des Künstlers Auf. n Sasha und zwei Frauen, die sich anscheinend irgendwann im Verlaufe des Abends dem Trip der beiden jungen Männer angeschlossen haben schlafen noch. Hier findet er ein Fläschchen mit Acid, einer stark ätzenden Säure, die der Künstler normalerweise zur Bearbeitung von Statuen verwendet. Aus einer Eingebung heraus beschließt er, das Fläschchen über die drei Schlafenden zu kippen.

VON FELIX

Christopher Street Day – Viele denken da wohl an Alkohol, Technomusik und ganz viel Party.  Doch die Paraden, die überall auf der Welt in den Sommermonaten (meist aber im Juni) stattfinden, haben einen ernsten Hintergrund. Sie erinnern an den Stonewall-Aufstand im Jahr 1969 in New York. Damals protestierten  tausende Anhänger der LGBT*-Szene gegen die Verfolgung durch die Polizei.

Der Roman, auf dem der Berlinale-Film „So Pretty“ basiert, handelt genau von dieser Zeit. Roland M. Schernikaus Roman spielt in West-Berlin in den 80er Jahren. Obwohl queere Menschen gesellschaftlich schon besser akzeptiert sind, als noch zehn Jahre zuvor, müssen sie noch immer auf Demonstrationen für ihre Rechte kämpfen. Ansonsten ist die Geschichte sehr einfach gehalten und zeichnet ein Abbild von vier Protagonisten in dieser Zeit und wie sie leben, lieben und feiern! Der Film verfolgt die Hauptdarsteller*innen Tonio/Tonia und Franz, Paul und Erika still durch ihr Leben. Er erzählt von ihren Alltagsgesprächen in der WG und den Demonstrationen, die sie besuchen, um für ihre Rechte zu kämpfen.

In den 83 Minuten übernimmt die Regisseurin Jessie Jeffrey Dunn Rovinelli immer wieder Erzählungen aus dem Buch. Allerdings wird in Schernikaus Erzählungen nur auf schwule, weiße Männer eingegangen. Da die queere Szene aber um einiges vielfältiger ist, hat Rovinelli den Fokus auf People of Colour und Transpersonen erweitert.

Sie ist die stärkste ihrer Art und die letzte. Ihr Körper besteht aus Maschinenteilen, aber sie hat das Gehirn einer jungen Frau. Alita wird im 26. Jahrhundert, 300 Jahre nach dem großen Krieg vom Wissenschaftler Dr. Ido gefunden und wieder zusammengebaut. Als sie aufwacht, hat sie keine Ahnung wer oder was sie ist. Sie hat keine Erinnerungen an früher. Doch in der neuen und fremden Stadt Iron City möchte sie zusammen mit ihrem neugefundenen Freund Hugo ihre Bestimmung herausfinden und ihre Erinnerungen wieder zurückerlangen. Dabei merkt sie ziemlich schnell, dass sie über gewisse Kampfkünste verfügt - über besondere Kampfkünste. Doch genau das macht sie nicht nur für ihre Feinde gefährlich, sondern auch für die Regierung. Als ein Geschenk des Himmels ist sie doch auch ein Engel des Todes. Der Film beruht auf den Mangazeichnungen von Yukito Kishiro "Battle Angel Alita".

Ich war im Kino und durfte mir schon vor der Eröffnung den Film anschauen und so viel sei schon mal gesagt - er ist ziemlich gut!

 

 

VON SANDY

Die KAZÉ Anime Nights 2019 starten mit einer großen Franchise: Dragen Ball! - Und dieser Auftakt war vielversprechend. Das die Franchise sehr beliebt ist, ist vielen bekannt und so wunderte es mich nicht, dass so viele Besucher kamen. Mein Kino, dass ich gewöhnlich für meine KAZÉ Anime Nights besuche, hat in der Regel nicht viel mehr 40 Zuschauer. Doch bei Dragon Ball Super: Broly lief der Film in zwei Sälen gleichzeitig und war nahezu ausverkauft.

Dragon Ball Super: Broly
Der Film spielt zeitlich nach der gleichnamigen Serie. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte dies tun aber auch ohne die Vorgeschichte kann man sich einiges zusammenreimen.
Im Film treffen Son Goku und Vegeta auf einen neuen Gegner, den Saiyajin Broly. Aber wie kann das sein, sollten nicht alle Saiyajin ausgelöscht worden sein? Wie kann ein so starker Saiyajin immer noch am Leben sein? Und was hat Freezer damit zu tun?
In dem Film erhältst du Antworten zu vielen Fragen und erfährst weitere Punkte der Vorgeschichte des Dragon Ball Universums. Lass dich überraschen und sein gespannt.

 

Wir verlosen 2x2 Karten + Popcorn & Getränk für die Pressevorführung des Films Green Book (Kinostart: 31.01.2019)

Wann: 28.01.2019 um 19:00 Uhr (3 Tage vor dem Kinostart!)
Wo: CineStar Sony Center, Potsdamer Platz in Berlin

Was müsst ihr tun um zu gewinnen?

Uns eine Mail an info@jup.berlin schicken und uns kurz erzählen, mit wem ihr zu der Pressevorführung gehen wollt und warum ihr euch auf den Film freut.

Ihr könnt bis Dienstag, den 22.01.2019 12.00 Uhr mitmachen (Teilnahme nur innerhalb von Deutschland möglich).
Die Gewinner*innen werden wie immer per Mail benachrichtigt. Bitte antwortet uns dann bis spätestens zum 24.01.19, damit wir alles organisieren können.

Viel Erfolg!

Ab dem 17.01.2019 im Kino: "Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers“! Wir sprachen mit der Schauspielerin Leia Holtwick! Das ganze Interview gibt es hier!

Passend dazu verlosen wir:

  • 3 x 2 Kinotickets

  • 3 x Poster

  • 3 x Thermobecher

  • 3 x Tattoo

Du möchtest gewinnen? Dann beantworte uns einfach folgende Gewinnspielfrage per Mail (info@jup.berlin)

Von wem hat Lou ihre große Liebe zu Pferden?

Ihr könnt bis Donnerstag, den 24.01.2019 12.00 Uhr mitmachen (Teilnahme nur innerhalb von Deutschland möglich).
Die Gewinner*innen werden wie immer per E-Mail benachrichtigt.

Wir wünschen euch viel Erfolg!

 

Es klingt ein wenig wie "Cookie”, doch mit Keksen hat es nichts zu tun. Vielleicht denkt man an "Guck mal!” und kommt dem schon näher, denn so ähnlich ist es auch. Guckt mal! Das Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche wartet nur darauf, gesehen zu werden.

VON KRISTINA

Zum elften Mal nun schon werden Kurzfilme aus aller Welt ausgesucht und mit Euch geteilt. Mit jedem Jahr wächst das Publikum, sodass sich die Veranstalter dieses Jahr über 6200 Schulklassen freuen können. Bevor aber laut ,,FILM AB!” gerufen wurde, läuteten die Einlassglocken zur Eröffnung des Festivals. Kinder, Juroren, interessierte Erwachsene und natürlich eine riesige quietschgelbe Ente durften auf der Eröffnung nicht fehlen. Auch Filmemacher ließen sich die Schau der herausgepickten Filme nicht entgehen. Sechs Filme in den Kategorien Umwelt, Dokumentation, Kurzfilm ab 4, 6, 8 und 10 gaben einen kurzen Einblick, wobei jeder komplett unterschiedlich und auf seine Art bemerkenswert war. Kindgerecht und mit wunderschönen Bildern wurden nicht nur Gefühle vermittelt. Ob durch niedliche liebevolle Animationen oder mitreißenden Kameraperspektiven - jeder Film überzeugte auf seine Weise. Von der kleinen Auswahl, die gezeigt wurde, kann man nur noch mehr von den anderen Filmen erwarten, denn jede gezeigte Geschichte war herausragend und berührend. An Witz fehlte es trotzdem nicht.

Feminismus geht nicht nur Mädchen und Frauen an!

"Filme aus aller Welt wurden eingeschickt”, erzählte Monika, die Veranstalterin.  Dieses Jahr vor allem zu Gender Identity und Identität überhaupt, aber nicht nur. Wie können wir unsere Träume und Ziele erreichen? Über Hindernisse stolpern und wieder aufstehen. Wovon träumen Kinder? Was bedeutet es ein Mädchen oder ein Junge zu sein? Ein weiter Punkt im Programm war Girls’ Riot, aber nur ein kurzer Trailer verriet, was noch kommen wird - nämlich Workshops, die Feminismus, Schönheitsideale und mehr als einfache Gleichberechtigung thematisieren.  Angemerkt soll auch sein, dass die Workshops, genau wie das Thema insgesamt, nicht nur für Mädchen sind, denn Feminismus ist keine Angelegenheit für Frauen und Mädchen allein.

Sogar eine kleine Performance gab es zu sehen und das auch gleich in drei Sprachen. In Französisch, Deutsch und Englisch sangen die drei jungen Rapper und erzählten worum es Ihnen geht: Dankbarkeit dafür, auf dieser Welt zu sein; über den Umgang mit Anderen, so wie wir es uns wünschen und dass Materialismus ist nicht alles.

 

 

 

VON LOUISE

Wenn eine Meerjungfrau; begleitet von geheimnisvoller Musik auf einer Leinwand erscheint und diese dann scheinbar überwindet, um dem Publikum direkt ins Gesicht zu lachen, dann ist das der Anime: Lu over the wall.

In der Geschichte geht es um die Klassenkamerad*innen Kai, Kunio und Yuho. Während die Hauptfigur Kai eher der zurückgezogene Typ ist, haben die deutlich extrovertierteren Kunio und Yuho die Band "SEIRÈN" gegründet. Doch musikalisch begabt sind sie alle und so versuchen Kunio und Yuho Kai davon zu überzeugen, in ihre Band einzutreten, nicht zuletzt auch deswegen, weil dieser Musikvideos veröffentlicht. Die Drei wohnen in einem kleinen Fischerdorf namens Hinashi, wo irgendwie jeder jeden kennt und die Leute zusammenhalten. Das Fischerdorf wurde aber schon in vergangenen Zeiten hart auf die Probe gestellt, denn angeblich soll es dort Meerjungfrauen geben, die allerlei Ärger verursacht haben. Seitdem fürchten sich die Menschen dort davor. Die Band "SEIRÈN" trifft sich aber dessen ungeachtet unbemerkt auf der Insel Merfolk Island, auf der es Meerjungfrauen geben soll. Kai, der sich insgeheim für diese interessiert, sagt schließlich zu, bei der Band mitzumachen. Das Gerücht, dass Meerjungfrauen von Musik angelockt werden, sollte sich bewahrheiten und so begegnet er der kleinen Meerjungfrau Lu.

Das ist dann nicht nur der Anfang einer Freundschaft sondern auch der eines Abenteuers.

 

VON KAJA

 

Aktuell: Ocean's 8 (US 2018, R: Gary Ross, FSK 0)

Jedes Jahr im Mai findet die weltbekannte MET Gala des Metropolitan Museum of Arts statt und jedes Jahr gibt es auf dieser Gala ein enormes Staraufgebot. OCEAN'S 8 nimmt dieses Megaevent und integriert es in seine Gaunergeschichte.

 

Debby Ocean (Sandra Bullock), die Schwester von Danny Ocean (George Clooney), ist wieder aus dem Gefängnis da und will mit ihrer Partnerin Lou (Cate Blanchett) den nächsten großen Coup durchführen, den sie sich über die letzten fünf Jahre ausgedacht hat. Die beiden wollen mit acht weiteren Frauen das 150 Millionen Dollar Collière von Cartier stehlen. Dazu holen sie sich die Juwelierin Amita (Mindy Kaling), die Trickbetrügerin Constance (Awkwafina), die Hehler-Expertin Tammy (Sarah Paulson), die Hackerin Nine Ball (Rihanna) und die Modedesignerin Rose (Helena Bonham Carter) mit ins Boot.

Wem nun der Name Danny Ocean oder der Filmtitel bekannt vorkommt, aber nicht weiß, wo er diese Namen schoneinmal gehört hat, dem möchte ich mal etwas auf die Sprünge helfen. OCEAN'S 8 ist das weibliche Spin-Off zu der Ocean's-Reihe mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und weiteren bekannten Gesichtern, die Anfang der 2000er Jahren mehrere Banken mit mal mehr, mal weniger Erfolg ausraubten.

 

Wer von euch sich jetzt fragt, wieso man erfolgreiche Filme mit einem weiblichen Spin-Off "kaputt" machen muss (und ja solche Kommentare habe ich wirklich gelesen), dem würde ich wärmsten empfehlen im Jahr 2018 anzukommen, sich mal mit dem Thema Feminismus zu befassen und einfach zu aktzeptieren, dass auch wir Frauen so einiges auf dem Kasten haben. Allerdings gibt es auch einige Kleinigkeiten, die ich zu kritisieren habe, die den Film meiner Meinung nach im Allgemeinen allerdings nicht schlechter machen. Mir fiel rückblickend auf, dass die dargestellten Frauen Figuren im Grunde Klischées oder besser einem bestimmten Schema folgen. Eine etwas Verrückte, eine Mutter, eine Asiatin, eine Hackerin und dann noch die eine, die von ihrem Ex hintergangen wurde und so lässt sich die "Checkliste" der Frauenfiguren erweitern. Selbstverständlich bringt jede dieser Frauenfiguren ihre ganz eigenen Fähigkeiten in die Gruppe ein, jedoch scheint ihr Hintergrund nur zu Beginn eine Rolle zu spielen und im folgenden nicht mehr von Wichtigkeit zu sein. Tammy ist zwar Mutter, jedoch telefoniert sie ein einziges Mal mit ihrem Sohn und dann wird diese Tatsache so gut wie ausgeblendet. Allein Debbys Vergangenheit holt sie ein und das auch nur, da es für den Plan von Wichtigkeit sein könnte. Desweiteren scheint alles, was die Frauen unternehmen ohne Konsequenzen abzulaufen. Die führen den Raub durch und ...
(vorsicht, jetzt folgt ein Spoiler! Wer den nicht sehen will, liest bitte ab dem kommenden Absatz weiter)
...kommen damit im Enteffekt sogar durch. Nichts geht schief! Alles läuft so, wie sie es sich vorgestellt haben und am Ende scheinen alle glücklich zu sein. Tammy kehrt zu ihrer Familie zurück und Rose entwirft die nächste große Kollektion. Irgendwie etwas unglaubwürdig, dass das alles so glatt läuft und sie für keine ihrer Taten Konsequenzen befürchten müssen.

Desweiteren wurde sowohl das Drehbuch, die Regie, als auch die Produktion von Männern geleitet. Wenn schon Frauen im Vordergrund eines Filmes stehen, sollte man doch meinen, dass sie ebenfalls in der Jobverteilung vermehrt vertreten sind. Jedoch scheint dies bei OCEAN'S 8 leider nicht der Fall zu sein. Etwas positiv zu nennen ist dennoch, dass jeweils eine Frau beim Drehbuch und der Produktion an zweiter Stelle im Wikipedia Artikel angeführt sind. Es bleibt also die Hoffnung, dass sie in diesen Bereichen mitarbeiten durften.

OCEAN'S 8 ist wirklich ein toller Film, der sehr viel Spaß macht und der sich super gut für einen Mädelsabend eignet oder einfach um Spaß zu haben, auch wenn die dargestellten Frauen noch mehr Tiefe und Facettenreichtum vertragen könnten. Es gibt übrigends neben den tollen Hauptdarstellerinnen auch einige Cameo Auftritte (was das ist, habe ich hier ziemlich weit am Ende erklärt: https://jup.berlin/FilmFeedback5) bekannter Stars. Wenn der Raub auf der MET Gala durchgeführt wird, kann man fast schon auf Starsuche gehen, so viele bekannte Gesichter gibt es zu sehen. Leider gehen einige Witze oder Anekdoten in der deutschen Synchro verloren, wie beispielsweise dass Sandra Bullock und Heidi Klum eine kurze Konversation auf deutsch führen. Das bemerkt man in einem komplett deutschen Film natürlich nicht.
Aber alles in allem kann ich euch OCEAN'S 8 nur wärmstens ans Herz legen.
 

Hier gehts zum Trailer.

 

Klassiker: Dirty Dancing (US 1987, R: Emile Ardolino, FSK 12)

"Aaaannnddd ... I had the time of my life"

Das ist wohl eines der berühmtesten Zitate aus DIRTY DANCING mit Patrick Swayze und Jennifer Grey. Aber auch Zitate wie "Nobody puts Baby in the corner" (dt.:"Mein Baby gehört zu mir") oder "I carried a watermelon" ("Ich habe eine Wassermelone getragen") sind Anwärter auf den Preis des bekanntesten Zitats dieses Films.

Die Mädchen und jungen Frauen unter euch haben diesen Film wahrscheinlich schon mindestens gefühlte hundert Mal gesehen und wahrscheinlich quält ihr euren Freund damit, dass er ihn sich doch endlich mal mit euch zusammen anschauen soll. Für euch Jungs ist DIRTY DANCING hingegen wohl fast so schlimm wie TITANIC, über den ich bereits in einer anderen Folgen gesprochen hatte (https://jup.berlin/FilmFeedback4). Aber die Geschichte von DIRTY DANCING ist einfach etwas, dass sich die meisten Mädchen wohl mindestens einmal in ihrem Leben gewünscht oder zumindest vorgestellt haben. Mit dem eigenen Partner tolle Figuren aufs Pakett zaubern, denn dem Tanzen sagt man bekanntlicherweise nach, dass es die Beziehung verbessern kann.

 

Es ist Sommer 1963. Die 17-jährige Frances Houseman (Jennifer Grey), genannt Baby, verbringt die Sommerferien mit ihrer Familie in einem Wellness Resort, wo sie den attraktiven Tanzlehrer Johnny Castle (Patrick Swayze) kennenlernt. Fasziniert von seinen Tanzkünsten steigt auch bei Baby die Lust auf leidenschaftliches Tanzen. Als Johnnys Tanzpartnerin Penny (Cynthia Rhodes) ausfällt, bietet Baby ihre Hilfe an und ergreift so ihre Chance beim Tanz Trainig Johnny näher zu kommen. Zunhemend kann auch er sich Babys Charme nicht mehr entziehen, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern.

 

DIRTY DANCING ist einfach nur ein toller Film. Ich weiß, ich bin voreingenommen, weil ja alle Mädchen diesen Film toll finden (*hust* Klischée *hust*), aber er ist wirklich gut. DIRTY DANCING macht einfach Spaß. Die Tänze und Dialoge sind so gut aufeinander abgestimmt und auch am richtigen Anteil an Humor fehlt es in diesem Film nicht. Dennoch kann er auch sehr ernst sein und seinen Fokus auf die Probleme der Figuren lenken, ohne dass es seltsam wirkt. DIRTY DANCING ist einfach richtig gut. Schaut ihn euch an. Punkt!

Das Remake von 2017 (Regie unter Wayne Blair), mit Abigail Breslin und Colt Prattes als Baby und Johnny hingegen, ist nicht sooo schlecht. Versteht mich nicht falsch, der Film ist schlecht, aber nun mal nicht so extrem schlecht. Er versucht zu sehr wie das Original zu sein, weswegen die Schauspieler*innen, die Tänze und die Gespräche steif und einstudiert wirken. Man merkt förmlich, wie die Schauspieler*innen versuchen, den Originalen nachzueifern und im Vornherein wissen: „so muss ich mich jetzt geben“ und „so muss ich mich verhalten, um dem Original nahe zu kommen.“. Besonders wenn man die bereits erwähnten Zitate so gut kennt. In diesem Film kommen sie einfach nicht gut zur Geltung. Es fühlt sich schlichtweg nicht richtig an.
 

Im Original wirken die Tänze, wie bereits erwähnt, leicht und spaßig und leidenschaftlich. Aber im Remake hingegen wirken alle Beteiligten steif. Die Tänze sehen nicht nach Spaß, sondern nach sehr viel Übung und auswendig lernen aus. Der Spaß-Faktor am Tanzen, den der Film von 1987, noch vermittelt, fehlt in dieser Version.
Der Film WILL gut sein und im Trailer wird gesagt „Es ist ein Musical für eine eine neue Ära“, aber was ist denn so schlimm daran sich einfach das Original anzusehen? Da hat man wenigstens noch echte Gefühle und nicht nur ein paar extra Szenen, damit nicht der gesamte Film wirkt, wie einfach übernommen und kopiert.

DIRTY DANCING 2017 will einen guten Job abliefern und gerade, weil sie es so verkrampft versuchen, scheitern sie! Das Original ist um Längen besser, also schaut euch lieber den Film an.   

 

 

 

“Die Gerechtigkeit siegt immer.” Dies sind die bekannten Worte von Light Yagami, dem Protagonisten von Death Note. Auch wenn er zur Zeit von ‘Light Up The New World’ bereits tot ist, haben seine Worte und Taten immer noch große Bedeutung.

Am 4. Mai waren wir anlässlich der Kaze Asia Nights-Reihe im Kino und haben uns den neuen und letzten Film der Death Note Trilogie angeguckt. VON ALINA UND FRANCESCA

 

Plot:

10 Jahre sind seit dem Tod von Light Yagami vergangen und der König der Todesgötter sucht einen ebenbürtigen Nachfolger. Aus diesem Grund schickt er sechs Death Notes auf diese Welt. Nun kommen viele Anhänger von Light an die Macht und stiften Chaos. Doch auch der verstorbene Detektiv L hat einen Nachfolger, der alles in seiner Macht stehende tut um ein erneutes Erstarken von Kira zu verhindern. Dabei steht ihm der Polizist Mishima zur Seite, mit dem er allerdings ständig aneinander gerät. Nun treffen die neuen Kiras mit dem neuen L - Ryusaki aufeinander. Beide Parteien verwenden alle möglichen Tricks und Täuschungen um den anderen aus der Reserve zu locken und sich gegenseitig auszulöschen.

Doch wer wird gewinnen?