Anime

Sie ist die stärkste ihrer Art und die letzte. Ihr Körper besteht aus Maschinenteilen, aber sie hat das Gehirn einer jungen Frau. Alita wird im 26. Jahrhundert, 300 Jahre nach dem großen Krieg vom Wissenschaftler Dr. Ido gefunden und wieder zusammengebaut. Als sie aufwacht, hat sie keine Ahnung wer oder was sie ist. Sie hat keine Erinnerungen an früher. Doch in der neuen und fremden Stadt Iron City möchte sie zusammen mit ihrem neugefundenen Freund Hugo ihre Bestimmung herausfinden und ihre Erinnerungen wieder zurückerlangen. Dabei merkt sie ziemlich schnell, dass sie über gewisse Kampfkünste verfügt - über besondere Kampfkünste. Doch genau das macht sie nicht nur für ihre Feinde gefährlich, sondern auch für die Regierung. Als ein Geschenk des Himmels ist sie doch auch ein Engel des Todes. Der Film beruht auf den Mangazeichnungen von Yukito Kishiro "Battle Angel Alita".

Ich war im Kino und durfte mir schon vor der Eröffnung den Film anschauen und so viel sei schon mal gesagt - er ist ziemlich gut!

 

 

VON SANDY

Die KAZÉ Anime Nights 2019 starten mit einer großen Franchise: Dragen Ball! - Und dieser Auftakt war vielversprechend. Das die Franchise sehr beliebt ist, ist vielen bekannt und so wunderte es mich nicht, dass so viele Besucher kamen. Mein Kino, dass ich gewöhnlich für meine KAZÉ Anime Nights besuche, hat in der Regel nicht viel mehr 40 Zuschauer. Doch bei Dragon Ball Super: Broly lief der Film in zwei Sälen gleichzeitig und war nahezu ausverkauft.

Dragon Ball Super: Broly
Der Film spielt zeitlich nach der gleichnamigen Serie. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte dies tun aber auch ohne die Vorgeschichte kann man sich einiges zusammenreimen.
Im Film treffen Son Goku und Vegeta auf einen neuen Gegner, den Saiyajin Broly. Aber wie kann das sein, sollten nicht alle Saiyajin ausgelöscht worden sein? Wie kann ein so starker Saiyajin immer noch am Leben sein? Und was hat Freezer damit zu tun?
In dem Film erhältst du Antworten zu vielen Fragen und erfährst weitere Punkte der Vorgeschichte des Dragon Ball Universums. Lass dich überraschen und sein gespannt.

 

Bei den letzten „Anime Nights“ startete der japanische Film "Night is short, Walk On Girl" (FSK 16) des derzeit populären Regisseurs der alternativen Animationsfilmszene, Masaaki Yuasa, in den deutschen Kinos. Der Film basiert auf dem Roman des Bestsellerautors Tomihiko Morimi.

VON NICOLE

 

FSK 16

Voran gestellt: Die Jugendschutzkommission hat sicher mit der Altersfreigabe FSK 16 es auf die exzessive Jagd nach Alkohol, die sich durch den Film zieht, abgezielt. Aus meiner Sicht bedarf es aber auch für das Verstehen dieses Filmformates schon eines gewissen Alters und Grundkenntnisse der japanischen (Manga)Kultur. Wer also einen japanischen Animationsfilm à la „Heidi“ erwartet, mit großäugigen Figuren und einschichtiger Handlung und keinerlei Vorkenntnisse im Kunst- und Kulturverständnis der japanischen Manga hat, kann schnell enttäuscht sein.

Technisch gesehen ist der persönliche Stil von Masaaki Yuasa, der sowohl gezeichnete Animationen als auch Flash verwendet, um farbenfrohe, oft minimalistische Visualisierungen zu erzeugen, klar erkennbar und hat wenig Ähnlichkeit mit den meisten japanischen oder amerikanischen Animationsfilmen.

Jugendschützer*innen und Pädagog*innen werden von den ersten 20 Minuten des Filmes, in denen es sich ausschließlich um Alkohol dreht, an die Irrungen und Wirrungen eines Alkoholabhängigen erinnert sein, dessen Gedanken einzig und allein  um die Beschaffung des Stoffes und die Flucht aus der Realität kreisen. Abgekürzt lässt sich jedoch sagen, dass etwa jeder zweite Nordostasiate Alkohol nur schlecht verträgt, da ein bestimmtes Gen zum Abbau desselben fehlt. (Quelle: Gesundheitsportal onmeda.de) In der strengen japanischen Kultur steht dies als Synonym für eine Flucht aus der Realität.

Längst sind die Zeiten vorbei, die uns europäischen Studierenden die Furcht vor den übereifrigen Japaner*innen mit militärischer Lerndisziplin eingeflößt haben. Japans Jugend ist in der moderne angekommen, mitunter auch in der „Orientierungslosigkeit“, in den Vorlesungssälen wird selbst in den vordersten Reihen - geduldet - geschlafen. (Quelle: zeit.de)

 

Die Story

Die Geschichte spielt an einem Universitätscampus in Kyoto und handelt von den nächtlichen Ausbrüchen der Studierenden aus den engen Fesseln der traditionellen Kultur, über deren Einhaltung selbst zum angesetzten Kulturcampusfest ein letztes Relikt, ein studentisches „Kultur- und Sittenkomitee“ wacht, was selbst schon von sogenannter Sittenlosigkeit durchsetzt ist.

Die Protagonistin, die junge Studentin und Teenagerheldin, die nur als Mädchen mit schwarzen Haaren (Kana Hanazawa) bekannt ist – ausgestattet mit dem seltenen Gen der Alkoholverträglichkeit und familiärer Kampfkunst – stürzt sich mit einer Gruppe von Studierenden in das Nachtleben des Szeneviertels Kyotos und trifft dabei auf die Stereotypen der Nacht: Trinker, Sexbesessene, Nachtschwärmer und schrägen – mitunter zwielichtigen - Gestalten, die das Leben am Tag gegen die Stimmung der Nacht eingetauscht und dort ihren Lebensinhalt gefunden zu haben scheinen. Diese Parallelwelt ist begrenzt auf das Szeneviertel Kyotos mit seinen zahlreichen Bars und den Universitätscampus, welchen sie als Erstsemestlerin aus einem kleinen Dorf stammend blauäugig erkundet.

Die Filmstory jedoch taumelt durch die Nacht, wie das Mädchen mit dem schwarzen Haar nach ihrem x-ten Cocktail: Sie besucht eine Second-Hand-Buchmesse, in der Hoffnung, ihr Lieblingskinderbuch zu finden, und ein Campuskulturfestival, bei dem sie an einem Guerilla-Musiktheater teilnimmt. Am Ende der Nacht bringt sie Suppe zu den Charakteren, die sie getroffen hat, die sich alle erkältet haben, weil in der „Community der Nacht“ jeder zu jedem irgendwann Kontakt hatte. Die Lovestory, die sich durch den gesamten Film zieht, handelt von einseitig entgegengebrachter Verliebtheit unter Studierenden und hat auch mehr als nur ein Happy End und auch ein Coming Out.

 

FAZIT

"Night is short" ist ein sehr vielschichtiges Kunstwerk, das Unbedarften vielleicht etwas „schräg“ vorkommen mag. In der Reihe der Filme mit dem Anspruch ein Kunstwerk zu sein, hat er auf jeden Fall seinen Platz verdient. Er spiegelt die ideelle Flucht aus der uns manchmal nicht leicht verständlichen japanischen Tradition, in Bezug auf Ausleben bestimmter Vorlieben und deren besonderen Auswüchse.

Der Film ist abwechselnd faszinierend und frustrierend. Die Visualisierungen sind oft auffallend schön und komisch. Aber die Bewegungen sind steif, die Figuren reden endlos und die unnötigen Lieder unterbrechen die Handlung.

„The Night is Short, Walk on Girl“, Gewinner des japanischen Filmpreises für Animation 2018, ist keinesfalls ein herkömmlicher Animationsfilm, sondern ein höchst originelles Werk eines Künstlers, der seiner eigenen Vision folgt – der vielleicht nicht jeder folgen vermag.

VON LOUISE

Wenn eine Meerjungfrau; begleitet von geheimnisvoller Musik auf einer Leinwand erscheint und diese dann scheinbar überwindet, um dem Publikum direkt ins Gesicht zu lachen, dann ist das der Anime: Lu over the wall.

In der Geschichte geht es um die Klassenkamerad*innen Kai, Kunio und Yuho. Während die Hauptfigur Kai eher der zurückgezogene Typ ist, haben die deutlich extrovertierteren Kunio und Yuho die Band "SEIRÈN" gegründet. Doch musikalisch begabt sind sie alle und so versuchen Kunio und Yuho Kai davon zu überzeugen, in ihre Band einzutreten, nicht zuletzt auch deswegen, weil dieser Musikvideos veröffentlicht. Die Drei wohnen in einem kleinen Fischerdorf namens Hinashi, wo irgendwie jeder jeden kennt und die Leute zusammenhalten. Das Fischerdorf wurde aber schon in vergangenen Zeiten hart auf die Probe gestellt, denn angeblich soll es dort Meerjungfrauen geben, die allerlei Ärger verursacht haben. Seitdem fürchten sich die Menschen dort davor. Die Band "SEIRÈN" trifft sich aber dessen ungeachtet unbemerkt auf der Insel Merfolk Island, auf der es Meerjungfrauen geben soll. Kai, der sich insgeheim für diese interessiert, sagt schließlich zu, bei der Band mitzumachen. Das Gerücht, dass Meerjungfrauen von Musik angelockt werden, sollte sich bewahrheiten und so begegnet er der kleinen Meerjungfrau Lu.

Das ist dann nicht nur der Anfang einer Freundschaft sondern auch der eines Abenteuers.

 

KAZE Anime Night hat die erste Episode von Detektiv Conan gezeigt. Jup! Redakteurin Annika war für euch mit dabei.

VON ANNIKA

Den ganzen Film lang sah ich mich als kleines Kind vor dem Fernseher sitzen und Shinichi, den Meister/- Schülerdetektiv der Seika- Oberschule, für seinen Mut bewundern. Jeder „Detektiv Conan“-Fan kennt die berühmte Szene, in der aus dem Oberschüler Shinichi Kudo Klein-Conan-Edogawa wird und Ran, die Kindheitsfreundin von Shinichi, verzweifelt nach ihm sucht.

Als ich die Folge das erste Mal gesehen hatte und die Männer in Schwarz ihm das Gift einflößten, das ihn umbringen sollte, hatte ich Angst, dass es schon vorbei ist. Doch die Erleichterung als Shinichi “nur” geschrumpft wurde und nicht tot war, war auch in diesem Fall sehr groß. Auch wenn der Mordfall, an dem Shinichi in der ersten Folge mithilft, schnell gelöst wird, hat man doch viel Spannung und auch kleine Lacher dabei. Die Organisation ist, wie der Name schon etwas verrät, eine Organisation, die vor allem mit illegalem Waffenhandel Geschäfte macht. Zwei der Männer aus der Organisation, deren Hauptmerkmal die komplett schwarze Kleidung aller Mitglieder ist, sind während dem Mord im Vergnügungspark Tropical Land mit als Zeugen und Verdächtige dabei.

Nachdem der Mord gelöst und die Täterin überführt wurde, ihren Ex-Freund mit einer Perlenkette geköpft zu haben, sieht Shinichi die beiden Männer in schwarz, wie sie einen Waffenhandel durchführen. Leider bemerkt er aber nicht einen anderen Mann von der Organisation, der hinter ihm steht und ihn niederschlägt.

Man erfährt während des Filmes, der auch viele Extraszenen mit Informationen zur Organisation der Männer in schwarz bereithält, was nach dem Verschwinden von Shinichi passiert und wie genau Haibara, in der Organisation bekannt als Sherry, in die ganze Sache mit verwickelt ist.

Im Gesamten ist diese Episode, im Gegensatz zur Erstausstrahlung der Episode der Serie am Montag, den 8. Januar 1996 in japanischen Fernsehsendern Yomiuri TV und Nippon TV und am 10. April 2002 in Deutschland, an die heutige Zeit angepasst. Die Kinder haben Smartphones und die Autos sind an die heutigen Modelle angepasst.

Der Film ist, auch wenn man sich nicht mit Detektiv Conan auskennt, ein schön gestalteter und kinderfreundlicher Film, in dem Mädchen und Jungs begeistert werden.

 

“Die Gerechtigkeit siegt immer.” Dies sind die bekannten Worte von Light Yagami, dem Protagonisten von Death Note. Auch wenn er zur Zeit von ‘Light Up The New World’ bereits tot ist, haben seine Worte und Taten immer noch große Bedeutung.

Am 4. Mai waren wir anlässlich der Kaze Asia Nights-Reihe im Kino und haben uns den neuen und letzten Film der Death Note Trilogie angeguckt. VON ALINA UND FRANCESCA

 

Plot:

10 Jahre sind seit dem Tod von Light Yagami vergangen und der König der Todesgötter sucht einen ebenbürtigen Nachfolger. Aus diesem Grund schickt er sechs Death Notes auf diese Welt. Nun kommen viele Anhänger von Light an die Macht und stiften Chaos. Doch auch der verstorbene Detektiv L hat einen Nachfolger, der alles in seiner Macht stehende tut um ein erneutes Erstarken von Kira zu verhindern. Dabei steht ihm der Polizist Mishima zur Seite, mit dem er allerdings ständig aneinander gerät. Nun treffen die neuen Kiras mit dem neuen L - Ryusaki aufeinander. Beide Parteien verwenden alle möglichen Tricks und Täuschungen um den anderen aus der Reserve zu locken und sich gegenseitig auszulöschen.

Doch wer wird gewinnen?

 

KAZÉ bietet uns dieses Jahr die geballte Ladung Japan mit den neusten Anime- und Realverfilmungen aus dem Osten. Mit den KAZÉ ANIME NIGHTS (immer am letzten Dienstag eines Monats) und KAZÉ Movie Asia Nights (immer am ersten Freitag eines Monats) kommen alle Anime- und Manga-Fans auf ihre Kosten. Auch in Berlin machen zahlreiche Kinos mit (CineStar, CineMaxX, Uci etc.).  Auch die jup! Redaktion ist dabei und schreibt über die Filme. Alle Berichte hier:

Am 24.04.2018 ging die Kazé Anime Nights in die dritte Runde. Dieses Mal lief der Film „Fairy Tail: Phoenix Priestess“ mit deutschen Untertiteln. „Fairy Tail“ ist eine sehr bekannte Mangareihe, die demnächst auch eine deutsche Anime-Fassung bekommt. Diesbezüglich hatte Kazé die ersten drei Episoden am 29. August 2017 im Rahmen der Kazé Anime Nights 2017 gezeigt. Der aktuelle Film spielt nach Folge 201, wer also noch nicht so weit ist: Achtung, Spoiler-Warnung!

VON SANDY

 

Ich war auf der Anime Night in Berlin in "der purpurrote Liebesbrief", dem neuen Film mit Detektiv Conan. Ich kannte den kleinen Conan bisher nur aus der Serie, die immer auf RTL II lief und war gespannt, wie sie einen Fall, der dort innerhalb von 25 Minuten gelöst wird, in einen 90minütigen Kinofilm verwandeln wollen. Doch ich wurde nicht enttäuscht. VON ANNIKA

Am Anfang wurde die Location gezeigt, wo die Clique von Conan und Ran während der Zeit leben werden. In diesem Fall ging es um einen vermeintlichen terroristischen Bombenanschlag auf einen TV Sender in Osaka, wo Heiji und Kazuha wegen eines Kartenspiels zu Gange waren. Auch der plötzliche Auftritt einer unbekannten Frau wirft ein anderes Licht auf den Fall. Doch nachdem der Mord, an einem bekannten Spieler geschehen war, waren alle im Kino gespannt und am rätseln, wer denn nun der Mörder war. Man hat Vermutungen angestellt und geraten, doch auf das wirkliche Ergebnis kam man nicht. Was mich jedoch am meisten überraschte, war, dass die deutschen Synchronstimmen noch genau dieselben wie in der Serie waren. Tobias Müller, die deutsche Synchronstimme von Conan und Shinichi seit 2002, hat auch dieses Mal wieder den Meisterdetektiv gesprochen. Ich werde mir auf jeden Fall die DVD holen und auch im Mai zu der allerersten Folge Detektiv Conan zur Anime Night in Berlin gehen.

Bücher, Comics, Mangas und mehr gab es Ende März auf der Leipziger Buchmesse 2018. Neben vielen Lesungen, Vorträgen und Buchvorstellungen gab es einen riesigen Bereich nur für Manga- und Comic-Freunde: Die Manga-Comic-Con! Zu Tausenden strömten auch in diesem Jahr viele junge Menschen in tollen Outfits dorthin. Mit dabei Nushin, Sandy und Luka aus der jup!-Redaktion. Hier könnt ihr ihre Berichte nachlesen!