Bühne

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Wer von Euch hat nicht auch schon mal von einer Bühnenkarriere geträumt? - Doch was kommt danach?
Hier nehme ich Euch mit auf meine Reise ans Theater Chemnitz, wo ich Einblicke gewonnen habe in den Alltag einer Ballett-Tänzerin, das Leben nach der Tanzkarriere und die Arbeit des Choreographen von „Romeo und Julia“.

Eine Reportage am Ballett Chemnitz zum Berufsbild Tänzer*in

Shows, wie „Let's Dance“, „Germany Next Topmodel“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ sind äußerst populär. Aber wenn einem der Durchbruch als Solist*in oder in einer Tanzcompany gelingt, ist das dann ein Ding für die Ewigkeit? - Sicher nein. Schule deswegen abbrechen, Studienplatz absagen ? Hmmm.... Wie kann man seinen Traum also ohne Reue realisieren? Ein Traum der abrupt enden kann, wenn der Trend sich wendet oder wenn man im harten Showgeschäft nicht mehr mithalten kann oder will. Ich bin für Euch ans Ballett nach Chemnitz gefahren und habe mich mal umgehört, was erfahrene Künstler dazu sagen und wie sie empfehlen die Sache richtig anzugehen.

Diese Video-Interviews könnt ihr hier finden

  • Mit Sabrina Sadowska, der Direktorin des Balletts Chemnitz und der Vorsitzenden, der in Berlin ansässigen Stiftung TANZ habe ich über die Karriere als Tänzer*in gesprochen und besonders darüber, was man machen kann, wenn diese Karriere einmal vorbei ist.
  • Mit Luciano Cannito, dem Choreografen einer sehr modernen Inszenierung von Romeo und Julia sprach ich über seine Interpretation von Shakespeares "Romeo und Julia" und warum dieses nach mehr als 400 Jahren immer noch aktuell ist.
  • Eine Karriere als Ballett-Tänzer*in muss man sehr früh beginnen. Ich habe junge Künstler aus 12 Nationen getroffen, die schon viel in der Welt rumgekommen sind. Im dritten Gespräch erzählt Natalia Krekou mir von ihren Stationen und davon, was ihr jetzt und für die Zukunft wichtig ist.

Freut Euch auf die Einblicke in die Arbeit eines Teams ohne Grenzen aus allen Ländern der Welt, damit Ihr seht was Euch erwartet.

Ps.: Und einen Besuch von Chemnitz und des Balletts „Romeo und Julia“ kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. Echt cool und von Berlin nur 2,5 Autostunden entfernt.

Nicole für Jup.Berlin


 

Theaterbegeisterte aufgepasst! Der JugendKulturService sucht Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren für die Teilnahme an der Jugendjury zum neuen Jugend-IKARUS!

Der Preis wird am 7. November 2018 erstmalig vergeben, die feierliche Preisverleihung findet im Kabaretttheater Die Wühlmäuse statt.

Seit 2002 wird unter der Schirmherrschaft des Schauspielers Axel Prahl vom JugendKulturService einmal pro Jahr der IKARUS-Preis für herausragende Berliner Theaterinszenierungen für ein junges Publikum verliehen. Damit werden in besonderem Maße die Scheinwerfer auf die hohe Qualität der Berliner Theaterkunst für Kinder und Jugendliche gerichtet.

Als Mitglied der Jugendjury setzt ihr euch nach euren eigenen Kriterien mit der von einer Auswahljury nominierten Inszenierungen auseinander. Die Jugendjury wird unabhängig von der Fachjury ihren eigenen mit 2.000 € dotierten Jugend-IKARUS verleihen.

Macht mit und bringt eure Perspektiven und kritische Meinung zu Theaterstücken für Zuschauer*innen ab 2 Jahren bis hin ins junge Erwachsenenalter ein. Unterstützung bei der Frage, wie man Theater eigentlich kritisch betrachten kann, gibt es durch professionelle kulturpädagogische Anleitung und die Jury erhält viele Möglichkeiten für kostenfreie Theaterbesuche von August bis November in Berlin. Der Auftaktworkshop findet am 15. oder 22. Juni statt.

 

Ihr wollt mitmachen? Bewerbt euch bis zum 1. Juni! Dazu reicht eine kurze Begründung per Mail an bewerbung@jugendkulturservice.de, was euch an diesem Projekt reizt.

Das Preisgeld für den IKARUS-Preis und den Jugend-IKARUS wird durch Spenden von der Joachim und Anita Stapel Stiftung, dem Berliner Jugendclub e.V. und von Bürgerinnen und Bürgern finanziert.

Mehr Infos: http://jugendkulturservice.de/de/theater/ikarus/

 

Artikelbild © JugendKulturService gGmbH

 

Strapsen, Lippenstift und Rock´n´ Roll: Alles Dinge die einem zu The Rocky Horror Show einfallen. Wir sollten nicht entäuscht werden - im Gegenteil.

VON ALINA und FRANCESCA

 

Den Film „The Rocky Horror Picture Show“  kennt so gut wie jeder, doch wie sieht es mit den Wurzeln aus? Denn schon zwei Jahre vor dem Film schuf Richard O´Brien das Kult-Musical, von dem lobend behauptet wird es sei laut, anzüglich und verrückt. Doch kann das Wiedererwachen des Top Musicals die Erwartungen der Zuschauer und besonders der Fans erfüllen? Knapp 35 Jahre nach der Premiere von „The Rocky Horror Show“ 1973, geht Richard O´Briens Meisterwerk 2018 erneut auf Tour. Mit dabei - ein vielversprechender Cast. Wir waren also sehr gespannt, als wir des Jahres im Admiralspalast saßen um dieses legendäre Musical zu sehen.

 

Story

Janet und Brad sind ein frisch verlobtes Paar und wollen gemeinsam ihren ehemaligen Lehrer Doktor Scott die gute Nachricht überbringen. Auf dem Weg dahin geraten sie in einen Sturm der zu einer Autopanne führt.
Durchnässt und orientierungslos klopfen sie an die Tür eines unheimlichen Herrenhauses, welche von dem Butler Riff Raff geöffnet wird. Er lädt sie ein herein zu kommen und verkündet, dass sie „in einer sehr besonderen Nacht“ angekommen seien. Der Grund dafür ist das neuste Experiment des Doktor Frank-N-Furter, der nicht nur der Schlossherr sondern auch ein Transvestit ist. Sein Ziel: den perfekten Mann zu erschaffen.
Zwischen Gesang und Tanz verführt er nicht nur Brad sondern auch Janet. Doch Riff Raff und seine Schwester Magenta setzen dem Vergnügen bald ein Ende. Denn sie wollen zurück in die Galaxie Transilvanien auf den Planeten Transexual. Doch zuvor muss noch der grausame Doktor Frank-N-Furter mit einem Plasmastrahl pulverisiert werden. Columbia, eine Verehrerin des Doktors, wirft sich todesmutig vor ihn und opfert ihr Leben für seins. Doch das kann die Geschwister nicht aufhalten und so werden auch der Doktor und seine Schöpfung  getötet. Brad und Janet bereuen, dass sie sich haben verführen lassen und fliehen.