Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ 2019

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Berlin, 6. Juni 2019 – Seit über zehn Jahren würdigen die GASAG, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ herausragende Klimaschutzprojekte allgemein- und berufsbildender Schulen der Hauptstadt. Im zehnten Wettbewerbsjahr zeichneten sich die eingereichten Projekte besonders durch gute konzeptionelle Ansätze, nachahmenswerte Methoden und eine kreative Umsetzung aus. Gestern wurden die zwölf Wettbewerbsgewinner dieses Jahrgangs prämiert.

  • Zehn Preise im Gesamtwert von 13.500 Euro, der Sonderpreis „KiezKlima“ und der Publikumspreis gingen an Schulen aus ganz Berlin
  • 37 Schulen mit rd. 3.000 beteiligten Schülerinnen und Schülern haben insgesamt 51 Wettbewerbsbeiträge eingereicht

Und die Gewinner sind...

Das Droste-Hülshoff-Gymnasium aus Steglitz-Zehlendorf gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs und erhielt von der Jury den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Seit mehreren Jahren organisieren die Schülerinnen und Schüler an der Schule einen Projekttag zum Klimaschutz mit bis zu 35 Einzelveranstaltungen. Wie man Experten gewinnt, Experimente im Schulgelände plant und den Ablauf für die ganze Schule organisiert, vermittelt die Schüler-AG in dem Erklär-Video „Anleitung für einen Projekttag zum Klimaschutz“ anderen Schulen. Die Wettbewerbsjury beeindruckte besonders die Professionalität, mit der die Schülerinnen und Schüler ihr praktisches Wissen an andere Schulen weitergeben wollen.

Den zweiten Preis im Wert von 3.000 Euro vergab die Jury an das Goethe Gymnasium aus Steglitz-Zehlendorf. Die Schülerinnen und Schüler setzten an ihrer Schule einen weitgehenden Verzicht auf Flugreisen durch. Mit dem Ziel, klimaschädliche CO2-Emissionen zu reduzieren, überzeugte die AG Klima die Schulkonferenz und erreichte mit einer Selbstverpflichtung, dass Flugreisen nur noch in begründeten Ausnahmefällen möglich sind und die CO2-Emissionen dann durch Ausgleichszahlungen kompensiert werden müssen. Dieser Wettbewerbsbeitrag fiel besonders durch seine hohe Vorbildwirkung auf.

Mit dem dritten Preis im Wert von 2.000 Euro zeichnete die Jury die Lenau Grundschule aus Friedrichshain-Kreuzberg aus, die mit ihrem Film „Klimahelden“ Schülerinnen und Schüler für aktiven Klimaschutz motivieren will. Die Botschaft ist dabei einfach und emotional: Jedes Mädchen und jeder Junge kann sich aktiv für mehr Klimaschutz einsetzen. Die Jury war besonders von der humorvollen, leicht verständlichen und zugleich faktenbasierten Umsetzung der Botschaft beeindruckt.

Sonderpreis "Kiezklima"

Zusätzlich zeichnete die Jury das Projekt „Dem Insektensterben entgegentreten und gemeinschaftlich den Kiez aufwerten“ mit dem Sonderpreis „KiezKlima – für besonderes Engagement im schulischen Umfeld” aus. Die Schülerinnen und Schüler des Walter-Rathenau Gymnasiums aus Charlottenburg-Wilmersdorf begrünten Baumscheiben mit Wildblumenwiesen, die durch Wiesenpaten gewässert und gepflegt werden. Die Jury würdigte besonders die Vielschichtigkeit des Projekts, das sichtbare Zeichen für mehr Stadtgrün, mehr Artenvielfalt und mehr Miteinander im Kiez setzt.

Sieben weitere Gewinner

Die folgenden Wettbewerbsbeiträge erreichten den vierten Platz und erhielten Prämien im Wert von jeweils 500 Euro (alphabetisch nach Schulname sortiert):

  • Dathe-Gymnasium (Friedrichshain-Kreuzberg): Die Welt unter der Käseglocke. Wir klären auf!
  • Evangelische Schule Berlin Zentrum (Mitte): Game of Waste – Für eine müll- und plastikfreie Schule
  • Grundschule am Koppenplatz (Mitte): Kreideprotest. Schüler*innen schreiben ihre Klimabotschaften auf Wege und Plätze im Kiez und motivieren Anwohner für Klimaschutz
  • Konrad-Zuse-Schule (Pankow): Was geht noch - oder fährt? Fahrradwerkstatt, in der alte Räder aufgearbeitet werden
  • Robert-Havemann-Gymnasium (Pankow): Klimaschutz und Luftqualität - Feinstaubmessungen im Kiez
  • Schule am Falkplatz (Pankow): Wir entwickeln ein Energiesparspiel: Brettspiel zu Fragen zum Energiesparen
  • Schule am Falkplatz (Pankow): – Umwelthymne unserer Schule

Die Prämien im Gesamtwert von 13.800 Euro übergaben Beate Stoffers, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Stefan Tidow, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und Dr. Rainer Knauber, Leiter Konzernkommunikation und Marketing GASAG sowie weitere Mitglieder der Wettbewerbsjury.Für den diesjährigen Publikumspreis wurden im Rahmen der OnlineAbstimmung insgesamt 4.558 gültige Stimmen abgegeben. Mit 1.203 Stimmen wählte das Publikum die Pankower Schule am Falkplatz und ihren „Umweltsong“ für den Publikumspreis aus. Die Schülerinnen und Schüler vertonten ihre eigenständig entwickelten Texte und Themen mit einer eingängigen Melodie und sorgten so dafür, dass der Song niemanden  ungerührt ließ – die ganze Schule, Eltern und das Online-Publikum waren begeistert! Als Gewinn erhält das Projektteam eine Reise mit sechs Übernachtungen.

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