JuFöG 2018: Wie geht's weiter?

Übergabe der Ergebnisse an die Senatsverwaltung

In den Jugendförderplänen soll Jugendbeteiligung von Anfang an mitgedacht werden, forderten die Jugendlichen am Samstag bei der Abschlussveranstaltung des Beteiligungsprozesses zum Jugendfördergesetz. Das soll noch dieses Jahr verabschiedet werden. Im Saal des Rathauses Charlottenburg stellten die Jugendlichen, die teilweise aus den Kinder- und Jugendparlamenten Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg, den Falken Neukölln und anderen Initiativen kamen, ihre Ergebnisse vor und im Anschluss wurden diese im Plenum diskutiert. Vier Wochen hatten rund 25 Jugendliche an der Entwicklung der Gesetzesvorlage mitgearbeitet und Forderungen wie eine bessere Aufklärung über Beteiligungsprojekte, das aktivere Einbeziehen der Jugendlichen in politische Prozesse durch die Verwaltung, freien ÖPNV für ehrenamtlich aktive Jugendliche und vieles  formuliert. Diese wurden jetzt an Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie, und June Tomiak, Sprecherin für Jugendpolitik im Abgeordnetenhaus, übergeben.

Jetzt heißt es, auch in Zukunft weiter mitzumischen! Die nächsten Schritte sehen so aus: Die Vorlage zum Jugendfördergesetz wird im Parlement beraten, im Jugend- und Bildungsausschuss sowie im Hauptausschuss (Finanzausschuss). Die Jugendlichen stellten klar, dass sie auch weiterhin beteiligt werden wollen. Eventuell soll es in den Ausschüssen weitere Beteiligungsprozesse geben, hieß es.

Wir halten euch dazu auf dem Laufenden!

Alle Infos zum Beteiligungsprojekt der Stiftung SPI und die Ergebnisse in PDF-Form findet ihr hier: www.mitbestimmen-in-berlin.de .

 

Artikelbild © SPI Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik

 

Deine Stimme zählt! - Ein Gesetz für Berliner Jugendförderung

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