Ein neuer Panda entdeckt!

Para-Panda erobert Berlin

Im Sommer startet die Para-Leichtathletik EM in Berlin. Doch schon jetzt wurde der Para Panda in Berlin gesichtet. Wo er herkommt und was seine Mission ist - wir haben nachgeforscht!

VON SINA

Jede EM braucht ein Maskottchen. Egal ob im Fußball oder in der Leichtathletik. Sie dient als Identifikationsfigur für ein bestimmtes Event und trägt den Wettkampf, wie bekannte Sportler*innen, nach außen. Für die Para-Leichtathletik-EM (20.08.-26.08.2018) in Berlin wurde der (Para-)Panda gewählt! Doch ist ein Panda ein Tier, das dem Anlass entspricht und zu einer Para EM passt? Welcher Gattung gehört der Para-Panda eigentlich an?

Der Para-Panda sieht aus wie ein Panda aus dem Zoo - nur als Stofftier und ungefähr fünfmal so groß. Schwarz-Weiß, fast so groß wie breit, wird von allen Besucher*innen im Berliner Zoo begrüßt. Doch ein kleines Detail macht dann doch den Unterschied. Der Para-Panda trägt eine Prothese am rechten Bein. Statt des Unterschenkels ist unterhalb des Knies eine silber glänzende Protheset aus Kunststoff und Metall angebracht. Um den Panda zoologisch in seiner Art einzuordnen, besprach der Zoodirektor des Zoo Berlin, Dr. Andreas Knieriem, mit den Schüler*innen der Toulouse-Lautrec-Schule Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Para-Pandas und seines Artgenossen im Gehege. Diese hörten gespannt zu und konnten ihre Kenntnisse zum Leben und Verhalten des Pandas zeigen. Als Unterschied stellten auch sie nur die Prothese fest.

  • Der Panda des Berliner Zoo beim Fressen
  • Schüler*innen der Toulouse Lautrec Schule zusammen mit dem Para Panda und Athletin Frances Herrmann
  • Schüler*innen der Toulouse Lautrec Schule zusammen mit dem Para Panda und Athletin Frances Herrmann
  • Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem erklärt Schüler*innen der Toulouse Lautrec Schule die Verhaltensweiten des Pandas
  • Schüler*innen der Toulouse Lautrec Schule zusammen mit Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem und Athletin Frances Herrmann
  • Der Para Panda und Athletin Frances Herrmann

Neben dem Para-Panda besuchte auch Para-Athletin Frances Hermann das Panda-Gehege im Zoo. Ein Panda sei eine gute Wahl als Maskottchen, da er auch vor allem für Kinder ansprechend und "einfach süß" sei, findet die junge Athletin. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum ein Maskottchen notwendig ist. Um Kinder zu motivieren. Während des Aufenthaltes im Zoo waren demnach auch weitere Grundschüler*innen und andere Besucher*innen sichtlich begeistert. Die Schüler*innen der Toulouse-Lautrec-Schule, eine Förderschule für Menschen mit einer Körperbehinderung, waren zudem engagiert in der Namensfindung für das Maskottchen. Ein offizieller Name hat sich noch nicht gefunden, weshalb Schüler*innen oder andere kreative Köpfe weiter dazu aufgerufen sind, Namensvorschläge einzureichen.

Nachdem Athlet*innen, Maskottchen, sowie die ersten Zuschauer*innen nun auf einander getroffen sind, lässt sich auf den Beginn der Para-Leichtathletik EM nur noch warten. Auch die offizielle Bekanntgabe des deutschen Kaders ist noch offen. Die Leichtathletik-Saison erreicht also in nächster Zeit ihren Höhepunkt und es lassen sich spannende Wettkämpfe, begleitet von einem authentischen Maskottchen, erwarten.

 

 

Weitere Infos zur PARA LEICHTATHLETIK-EM in Berlin findest du hier!

Jugendmagazin Kategorien: 
Noch keine Bewertungen vorhanden
 

Neuen Kommentar hinzufügen

Hiermit bestätige ich die Nutzungsregeln für die Webseite jup.berlin und stimme der kurzfristigen Speicherung meiner IP-Adresse zu.