Schüler*innenHaushalt

Die jup! Redakteure waren Ende November in dem Max-Planck-Gymnasium, um die Abschlussveranstaltung von dem Projekt Schüler*innenHaushalt zu begleiten.

VON JANIK

 

Was ist eigentlich der Schüler*innenHaushalt?

Im Rahmen des Schüler*innenHaushalts erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit, über die Verwendung eines zuvor festgelegten Budgets selbst zu entscheiden. Hierzu wurden 7000 Euro pro Schule bereitgestellt. Alle Schüler*innen sind anschließend gefragt, Vorschläge zur Verwendung dieses Budgets einzureichen. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Phase der Einreichung und Diskussion von Vorschlägen stimmen die Schülerinnen und Schüler über ihre Favoriten im Rahmen eines klassischen Wahlvorgangs ab und legen damit die TOP-Vorschläge pro Schule fest, die anschließend zusammen mit der Stadt- und Schulverwaltung ausgearbeitet werden. Mit dem  Schüler*innenHaushalt bekommen sie die Chance, durch ihr Engagement und ihre Ideen das Leben in ihrem Umfeld zu verändern. Sie lernen, eigene Lösungen für Probleme zu finden, für ihre Interessen einzutreten und erhalten Einblick in die Politik ihrer Stadt. Dabei ist der Schülerhaushalt so angelegt, dass auch zurückhaltende Schülerinnen und Schüler sich aktiv einbringen und mitgestalten können. Begleitet wird das Projekt von der Servicestelle Jugendbeteiligung, die den Lehrkräften und den Schüler*innen beratend zur Seite steht.

Eine besondere Auszeichnung

Schließlich war es am Dienstag so weit: die teilgenommenen Schulen wurden in die Max-Planck-Schule geladen, um den erfolgreichen Abschluss des Schüler*innenHaushalt zu zelebrieren - dafür versammelten sich alle in der großen Aula. Startschuss der Veranstaltung war dann, um 14:30 Uhr, eine Eröffnungsrede der Projektleiterin von der Servicestelle Jugendbeteiligung Sabrina Veser. Die einzelnen Schulen hatten für die Präsentation ihre Arbeitsprozesse und Zielstellungen auf Plakaten dargestellt. Diese Ergebnisse wurden dann nacheinander  vorgestellt. Entweder die Kinder und Jugendlichen trugen ihre Ergebnisse vor oder die betreuenden Lehrer*innen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die gewünschten Objekte gelegt. So war die Wunschliste lang und sehr vielfältig: von Mountainbikes/Popcornmaschine über Tablets und Sitzgelegenheiten bis hin zu Ventilatoren oder Minitaxen war alles dabei. Nach etwa 10 verschiedenen Plakatpräsentationen ging es weiter zu den nächsten Tagespunkten. So folgte ein Grußwort von Detlev Thietz, aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der vor allem den Beteiligten einen Dank aussprach und die substanzielle Bedeutung dieses Projektes hervorhob. Als nächstes folgte Bernd Gabler, Projektleiter des Jugend-Demokratiefonds, der betonte, dass ein Ziel die Ausweitung des Projektes auf ganz Berlin sei. Zudem unterstrich er die Möglichkeiten zur Weiterfinanzierung des Schüler*innenHaushaltes. Mit der feierlichen Zertifikatsübergabe und der Präsentation des neuen Imagefilmes neigte sich dann schließlich auch der Nachmittag dem Ende zu.

Schülerinnen*Haushalt im Blog

Ihr wollt mehr über den Ablauf des Schüler*innenHaushalts wissen? Die Hemingway-Schule hat das Projekt durchgeführt und über die einzelnen Arbeits- und Prozessschritte auf jup! berichtet. Hier geht es zum Blog!

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