Mitmischen

Dosentelefon

In Berlin gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen und in die verschiedensten Themen einzumischen. Hier erfährst du, wie andere Jugendliche aktiv werden, ihren Kiez verändern, sich politisch engagieren und ihre Umwelt mitgestalten!

Der Berliner Alexanderplatz wird immer mehr zum Hotspot von Kriminalität. Viele Jugendliche hängen hier rum, trinken Alkohol, konsumieren Drogen und sind gewaltbereit. Die neue Anlaufstelle JARA soll vor allem jungen Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchtgeschichte neue Möglichkeiten bieten, ihre Freizeit zu gestalten und sich über berufliche Perspektiven zu informieren. jup! Berlin war bei der Eröffnung des Containertreffpunktes am 3. November 2017 mit dabei und sprach mit Projektmitarbeiter*innen und Jugendsenatorin Sandra Scheeres!

VON JANIK EMIL | KAI

 

 

Ob über soziale Medien, Blogs, die gedruckte Zeitung oder alle Schülermedien zusammen: Ihr seid gut vernetzt und mittendrin im Geschehen, recherchiert interessante Geschichten, fragt kritisch nach und informiert eure Leser*innen nicht nur, sondern regt sie zum Mitgestalten an?

Damit ist die Schülerzeitung Teil einer lebenswerten und vor allem demokratischen Schule, in der man miteinander spricht und Probleme offen thematisiert. Doch das geht nur mit einem ganz besonderen Engagement. Diesen Einsatz wollen wir beim Berliner Schülerzeitungs-Wettbewerb erneut würdigen.

Eure Chance!

Haupt- und Extrapreise im Gesamtwert von rund 3.000 Euro werden je nach Schulart vergeben. Außerdem honorieren unsere Sponsoren herausragende Artikel zu den Kategorien Europa, Wertschätzung in der Schule, Interkultur, Ernährung und Theater. Die Gewinner qualifizieren sich automatisch für den Bundeswettbewerb dem Schülerzeitungswettbewerb der Länder.

Eine Teilnahme lohnt sich in jedem Fall, denn ob Gewinner oder nicht: Der Schülerzeitungs-Wettbewerb bietet ein einmaliges Forum für den Austausch unter jungen Redakteuren der Hauptstadt. Hier seid ihr gefragt!

Mitmachen!

Ab sofort könnt ihr eure Schülerzeitung für den Berliner Schülerzeitungswettbewerb 2017/18 anmelden. Füllt dazu den Anmeldebogen aus und schickt dazu jeweils fünf Exemplare derselbe Ausgabe(n) an die Adresse:

Junge Presse Berlin e.V.
c/o Jugendbüro Mitte
Schülerzeitungs-Wettbewerb 17/18
Scharnhorststraße 28/29
10115 Berlin

Einsendeschluss ist der 30. November 2017. Berücksichtigt werden Schülerzeitungen, die im Zeitraum von Dezember 2016 bis einschließlich November 2017 herausgegeben wurden.

Auch Online-Schülerzeitungen können mitmachen! Schickt uns dazu den ausgefüllten Anmeldebogen mitsamt den ausgedruckten Artikeln, mit denen ihr euch für die Sonderpreise bewerbt, an die oben stehende Adresse.

Die Preisverleihung findet am 31. Januar 2018 statt! Die teilnehmenden Schülerzeitungen erhalten zuvor eine Einladung.

Wir sind die neue Gruppe vom Profilkurs Organisation und Beteiligung der Hemingway-Schule. Alle aus der Klasse 8d und nur 5 Mädchen. Unsere Aufgabe ist es, den Schülerhaushalt 2017/2018 zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Hier könnt ihr den Ablauf des Projektes verfolgen, vom Vorschläge sammeln bis zur Wahl und der Realisierung  der gewählten Wünsche.

Unsere aktuellen Beiträge gibt es hier:

Gastbeitrag von Tamara Vogel

Am vergangenen Donnerstag, den 12. Oktober, feierte Spanien seinen Nationalfeiertag (Día de la Hispanidad / El Pilar) anlässlich der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492. Doch die Feierlichkeiten wurden von den jüngsten Ereignissen der Katalonien-Krise überschattet.

  • Unabhängigkeitskämpfer, die in der Regionalregierung Kataloniens die Mehrheit haben, organisierten am 1. Oktober 2017 ein Referendum, das über die Abspaltung Kataloniens von Spanien entscheiden sollte.
  • Spanische Polizeieinheiten versuchten das Referendum gewaltsam zu verhindern, setzten Schlagstöcke und Gummigeschosse ein. Fast 900 Menschen wurden bei diesen Zusammenstößen verletzt.
  • Dennoch ließen sich mehr als 2 Millionen Katalanen (rund 40% der Bevölkerung) nicht von ihrer Stimmabgabe abhalten.
  • Fast 90 Prozent stimmten für die Unabhängigkeit Kataloniens.

Die 24-jährige Fotografin Iris Lambert aus der Kleinstadt Pineda de Mar in der Provinz Barcelona war hautnah bei den Protesten auf den Straßen in der autonomen Gemeinschaft Spaniens dabei und hielt mit ihrer Kamera beeindruckende und berührende Momente fest.

„Die Menschen auf den Straßen empfanden viele unterschiedliche Gefühle zur selben Zeit, darunter Schmerz, Dankbarkeit und Hoffnung. Doch sie manifestierten friedlich. Auf der anderen Seite habe ich Wut, Aggression und Hass seitens der spanischen Sicherheitskräfte gesehen, die das Geschehen aufhalten wollten. Als ich hörte, wie sie vor mir „Lasst uns handeln“ riefen, begann ich zu zittern.“(Iris Lambert)

 

Am 24.09.2017 fand die Bundestagswahl in Deutschland statt. Über 61 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Jup! Berlin hat euch im Vorfeld mit dem Wahlsalat über die Wahlprogramme der Parteien und wichtige, politisch relevante Themen aufgeklärt. Alle Videos findet ihr hier.
Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 bei 76,2 Prozent. Die Zweitstimmen verteilten sich wie folgt: CDU 26,8%, CSU 6,2%, SPD 20,5%, AfD 12,6%, FDP 10,7%, Die Linke 9,2%, Bündnis90/Die Grünen 8,9% und Sonstige 5%. Die CDU/CSU, mit insgesamt 33% der Zweitstimmen, sind somit Wahlsieger und werden in den nächsten Monaten mit möglichen Koalitionspartnern Gespräche zur Regierungsbildung führen. Die AfD, die bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 noch an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, schaffte es in diesem Jahr direkt auf den dritten Platz.

Weitere Infos zu den Wahlergebnissen (insbesondere zu den einzelnen Wahlkreisen) findet ihr hier: www.bundeswahlleiter.de

 
Es ist nun endlich so weit: das Ergebnis der U18-Wahl 2017 steht seit Montagabend fest. Über 220.000 Kinder und Jugendliche haben in mehr als 1660 Wahllokale ihr Kreuz gesetzt und gezeigt, welche Parteien sie in den Bundestag schicken würden.
Es ist schön zu sehen, dass sich in der heutigen Zeit so viele Jugendliche und Kinder für Politik interessieren. Denn für eine Demokratie ist es wichtig, dass bereits die jungen Bürger*innen an die Politik und das Thema Wahlen herangeführt werden. Doch wie sieht das Ergebnis genau aus?
Diese Jahr liegt die CDU mit 28,5 Prozent vorn, danach folgen die SPD mit 19,8 Prozent und Bündnis 90/Die Grünen mit 16,6 Prozent. Auch Die Linke (8,1 Prozent), die AFD (6,8 Prozent) und die FDP (5,7 Prozent) würden es nach den Stimmen der U18-Jährigen in den Bundestag schaffen.
Im Vergleich zum Jahre 2013 sind die CDU, SDP, Die Linke und Bündnis90/Die Grünen fast gleich geblieben. Im Gegensatz zu 2013 schafft es die FDP dieses Jahr über die 5 Prozent Hürde.
Die Piraten Partei, die im Jahre 2013 mit über 12 Prozent von den U18-Wählern gewählt worden waren, schaftt es dieses Jahr nur noch auf 2,68 Prozent. Die AFD  hat den Platz getauscht mit der Piraten Partei und wäre aus Sicht der U18-Wähler*innen im Bundestag.
 
Wenn man sich speziell die U18-Wahl in Berlin anschaut, bemerkt man, dass sich das Ergebnis der Platzierungen von der bundesweiten U18-Wahl kaum unterscheidet. Jedoch liegen die drei ersten Plätze dicht beieinander, sowohl die CDU, SPD als auch Bündnis90/Die  Grünen haben jeweils zwischen 20 und 22 Prozent. Des Weiteren hat Die Linke 13 Prozent in Berlin erhalten, bundesweit jedoch nur 8 Prozent. Wenn ihr mehr erfahren wollt über die U18-Wahl-Ergebnisse, hier ist der Link zur U18-Website!
 
Jetzt stellen sich nur noch einige Fragen:
,,Wie geht die Wahl am Sonntag aus?"     ,,Schafft es die AFD über die 5-Prozent-Hürde?"    ,,Wer gewinnt die Wahl? CDU oder SPD?"     
 
Was meint ihr?
Lasst gern ein Kommentar dar!
 
Ihr seid noch unentschlossen? Dann informiert euch über die Wahlprogramme im jup! Wahlsalat!
 
 
 

Am 03.09.2017 fand die öffentliche Kundgebung von Pulse of Europe am Gendarmenmarkt statt.

VON KATHARINA

Direkt vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt hat sich gegen 14 Uhr eine Menschenmenge gebildet, die nach und nach größer wird. Es werden Europa- Fahnen verteilt und die Zuschauer schwenken diese durch die Luft. Ein blaues Farbenmeer entsteht.

Vorne auf der Konzerttreppe steht eine kleine Bühne, wo Reden gehalten werden.

Alle Reden haben die Kernaussage, dass wir Bürger für ein friedliches, gerechtes Europa einstehen sollen und auf alle Fälle wählen gehen sollen! Die Bundestageswahl 2017 spielt am heutigen Tag eine wichtige Rolle. Denn im eigentlichen Wahl-O-Mat werden so gut wie gar keine Fragen zu Europa gestellt.

,,Pulse of Europe“ hat deshalb ein ,,EUROMAT“ erstellt.

Die Fragen, die ihr im EUROMAT sehen werdet, wurden auch den Parteien CDU/CSU, Bündnis90/ Die Grünen, DIE LINKE, SPD und FDP gestellt. Im EUROMAT könnt ihr so überprüfen, welche Partei eher eure Einstellung zu Europa vertritt.

Den EUROMAT stellen die Mitglieder von ,,Pulse of Europe“ auch am Gendarmenmarkt anschaulich vor. Fünf Personen von ,,Pulse of Europe“, jeweils eine Person für jede Partei.

Dementsprechend passend gekleidet stehen sie auf der Treppe nebeneinander.

Schwarz für CDU, Grün für Die Grünen, Gelb für FDP, Rot für die SPD und Lila für DIE LINKE. Alle fünf Personen tragen auch ein farblich abgestimmtes Schild in den Händen mit JA auf der einen und NEIN auf der anderen Seite. Alle Fragen des EUROMATs werden ihnen gestellt und schnell wird die Position der einzelnen Parteien deutlich.

Zum Abschluss gibt es die traditionelle Menschenkette, alle fassen sich an die Hand und in Schlangenlinien geht es kreuz und quer über den Gendarmenmarkt. Eine schöne und harmonische Stimmung liegt in der Luft.

Lust und Interesse? Sei doch auch dabei bei der nächsten Kundgebung!
Immer am ersten Sonntag eines Monats gibt es eine Kundgebung am Gendarmenmarkt.

Wegen des nahenden Herbstes werden die Kundgebungen bald eingestellt werden, aber schaut euch doch mal die Homepage an und vielleicht habt ihr Interesse, in irgendeiner Form mitzuwirken, dann schaut doch auf der Webseite von Pulse of Europe vorbei.

 

Am Dienstag, den 22. August, lud die BundJugend Berlin Vertreter*innen der Jugendparteien Jusos (Sinem Tasan), JuLis (Roman-Francesco Rogat), Grüne Jugend (Caspar Schumacher), JU (Lucas Schaal) und Linksjugend [’solid] (Hannes) zur Diskussion über den Wahlkampf und die Klimaschutzziele.

VON ABDU BAACK

Ziemlich schnell stellte sich heraus, alle Parteien gehen in ihren Parteiprogrammen in irgendeiner Form auf den Klimawandel und den dementsprechend nötigen Umweltschutz ein. Die einen, wie zum Beispiel Grüne Jugend, Linksjugend [’solid] oder auch die Jusos, auf eine vergleichsweise eher radikalere Art und Weise, nämlich schnellstmöglich aus der bisherigen Klimapolitik auszusteigen.
Demgegenüber sind sich JuLis und JU in vielen Punkten ziemlich einig: Ein Wandel der Klimapolitik sei nur langsam möglich, da die deutsche Wirtschaft und Infrastruktur mit diesem Wandel erst einmal mithalten müsse.

Die Grüne Jugend, als Jugendpartei einer selbsternannten Umweltschutzpartei, fordert einen Kohleausstieg bis 2020, damit waren sie an diesem Abend die einzigen die ein konkretes Datum nannten. Als Gegenposition dazu waren sich JuLis und JU darüber einig, dass solche Daten keinen Sinn hätten, wenn man mit diesem die deutsche Wirtschaft und Infrastruktur gefährden würde. Jusos und Linksjugend [’solid] positionierten sich ähnlich wie die Grüne Jugend. Der Vertreter von Linksjugend [’solid] betonte, dass eine Verweigerung einer radikalen Änderung der Klimaschutzpolitik für die Zukunft weitere Personen zu Flucht zwingen würde. Daraufhin ergänzte die Vertreterin der Grünen Jugend, dass Klimaflüchtlinge bereits aktuell seien und keine Zukunftsprognose. An einer Stelle ruderte die Vertreterin der Jusos kurz zurück und betonte, es sei dennoch wichtig, den Leuten hier eine dauerhafte Arbeitsperspektive bieten zu können, ergänzte jedoch umgehend, dass dies auch mit Fortbildungen möglich sei.

Die Argumente der JuLis und JU erinnerten mich abschnittsweise etwas an Argumente der Kohle- und Atomkraftlobby. Es gäbe keinen vernünftigen Plan, der Strom würde viel teurer und die bisherigen Netze seien zu instabil, ganz einfach gesagt: „Was passiert, wenn weder die Sonne scheint, Wind weht, sich Meerwasser bewegt, der Mensch keinen Biomüll mehr produziert?“ Auf meine Frage hin, wie eng denn Politik und Wissenschaft verbunden sei, da die Forschung an intelligenten Stromnetzen nichts Neues ist, bekam ich keine Antwort.

Alles in allem hatte der Abend große Ambitionen ein wichtiges politisches Themenfeld vernünftig zu besprechen, oft jedoch rutschte der thematische Fokus vom Umweltschutz ab und das Gespräch änderte sich mehr in ein Konkurrenz- Bashing, die Moderation haperte manchmal an schwammig ausgedrücktem Hintergrundwissen.
Nichts desto trotz ein wichtiges Themenfeld, welches es auch in Zukunft weiterhin zu besprechen gilt und bald hoffentlich auch einen (zivil-)gesellschaftlichen Wandel nach sich ziehen wird.

 

Ihr habt ein Umweltproblem in eurer Gegend entdeckt? In der Schule beschäftigt ihr euch mit Abfall und Ressourcenverschwendung? Dann seid ihr bei der Litter Less Kampagne genau richtig! Junge Reporter und Reporterinnen decken Umweltsünden auf und können mit ihren journalistischen Beiträgen am Wettbewerb der Litter Less Kampagne teilnehmen. Hier seht ihr die Gewinner-Beitzräge von 2017!

 

Am 27.6. und 28.6.2017 fand die Schülerhaushaltswahl 2017 an der Hemingway-Schule statt.

In den Mittagspausen hatten alle Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit zu wählen. Die Wahl war anonym und freiwillig.

Die Wahl fand am Bauwagen statt. Nur als es angefangen hat zu regnen, sind wir mit allen Sachen unter das Vordach des Eingangs der Schule geflüchtet und haben dort weiter gemacht. Fr. Lämmel wurde fleißig unterstützt vom Organisationsteam der Schule, das extra für die Wahl vom Unterricht befreit wurde.

Die Schüler und Schülerinnen hatten die Möglichkeit in zwei Teilen je zwei Kreuze zu machen und so insgesamt bis zu vier Wünsche abzugeben. Es sollen auch insgesamt 4 Wünsche erfüllt werden.

Nachdem das Organisations-Team die Wahlzettel gezählt und ausgewertet hat, steht das Ergebnis fest:

Es haben sich 229 Schüler und Schülerinnen von 416 aus allen Klassen an der Wahl beteiligt. Also lag die Wahlbeteiligung bei 55%.

Die Wahlsieger sind im ersten Teil bequeme Stühle für die Klassenzimmer und Kissen für die Stühle im Klassenzimmer. Aber um mindestens einen Klassensatz neuer Stühle anschaffen zu können, werden wir nur den ersten Sieger kaufen.

Im zweiten Teil wurden Tablets auf den ersten Platz gewählt und auf den zweiten Platz wurden Farbe und Zubehör zum Streichen von Klassenzimmern gewählt, die dann für Schülerprojekte zum Verschönern der Klassenräume zur Verfügung stehen.

Die Ergebnisse der Wahl werden in der Schule auf Plakaten ausgehängt und durch das Organisations-Team beim Sommerfest der Hemingway-Schule am 17.07.17 vorgestellt.

Es war eine spannende Wahl.

Jetzt müssen die Wünsche nur noch umgesetzt werden.

 

Abdulla und euer Organisations-Team der Hemingway-Schule