Mitmischen

Dosentelefon

In Berlin gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen und in die verschiedensten Themen einzumischen. Hier erfährst du, wie andere Jugendliche aktiv werden, ihren Kiez verändern, sich politisch engagieren und ihre Umwelt mitgestalten!

Am 03.09.2017 fand die öffentliche Kundgebung von Pulse of Europe am Gendarmenmarkt statt.

VON KATHARINA

Direkt vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt hat sich gegen 14 Uhr eine Menschenmenge gebildet, die nach und nach größer wird. Es werden Europa- Fahnen verteilt und die Zuschauer schwenken diese durch die Luft. Ein blaues Farbenmeer entsteht.

Vorne auf der Konzerttreppe steht eine kleine Bühne, wo Reden gehalten werden.

Alle Reden haben die Kernaussage, dass wir Bürger für ein friedliches, gerechtes Europa einstehen sollen und auf alle Fälle wählen gehen sollen! Die Bundestageswahl 2017 spielt am heutigen Tag eine wichtige Rolle. Denn im eigentlichen Wahl-O-Mat werden so gut wie gar keine Fragen zu Europa gestellt.

,,Pulse of Europe“ hat deshalb ein ,,EUROMAT“ erstellt.

Die Fragen, die ihr im EUROMAT sehen werdet, wurden auch den Parteien CDU/CSU, Bündnis90/ Die Grünen, DIE LINKE, SPD und FDP gestellt. Im EUROMAT könnt ihr so überprüfen, welche Partei eher eure Einstellung zu Europa vertritt.

Den EUROMAT stellen die Mitglieder von ,,Pulse of Europe“ auch am Gendarmenmarkt anschaulich vor. Fünf Personen von ,,Pulse of Europe“, jeweils eine Person für jede Partei.

Dementsprechend passend gekleidet stehen sie auf der Treppe nebeneinander.

Schwarz für CDU, Grün für Die Grünen, Gelb für FDP, Rot für die SPD und Lila für DIE LINKE. Alle fünf Personen tragen auch ein farblich abgestimmtes Schild in den Händen mit JA auf der einen und NEIN auf der anderen Seite. Alle Fragen des EUROMATs werden ihnen gestellt und schnell wird die Position der einzelnen Parteien deutlich.

Zum Abschluss gibt es die traditionelle Menschenkette, alle fassen sich an die Hand und in Schlangenlinien geht es kreuz und quer über den Gendarmenmarkt. Eine schöne und harmonische Stimmung liegt in der Luft.

Lust und Interesse? Sei doch auch dabei bei der nächsten Kundgebung!
Immer am ersten Sonntag eines Monats gibt es eine Kundgebung am Gendarmenmarkt.

Wegen des nahenden Herbstes werden die Kundgebungen bald eingestellt werden, aber schaut euch doch mal die Homepage an und vielleicht habt ihr Interesse, in irgendeiner Form mitzuwirken, dann schaut doch auf der Webseite von Pulse of Europe vorbei.

 

Am Dienstag, den 22. August, lud die BundJugend Berlin Vertreter*innen der Jugendparteien Jusos (Sinem Tasan), JuLis (Roman-Francesco Rogat), Grüne Jugend (Caspar Schumacher), JU (Lucas Schaal) und Linksjugend [’solid] (Hannes) zur Diskussion über den Wahlkampf und die Klimaschutzziele.

VON ABDU BAACK

Ziemlich schnell stellte sich heraus, alle Parteien gehen in ihren Parteiprogrammen in irgendeiner Form auf den Klimawandel und den dementsprechend nötigen Umweltschutz ein. Die einen, wie zum Beispiel Grüne Jugend, Linksjugend [’solid] oder auch die Jusos, auf eine vergleichsweise eher radikalere Art und Weise, nämlich schnellstmöglich aus der bisherigen Klimapolitik auszusteigen.
Demgegenüber sind sich JuLis und JU in vielen Punkten ziemlich einig: Ein Wandel der Klimapolitik sei nur langsam möglich, da die deutsche Wirtschaft und Infrastruktur mit diesem Wandel erst einmal mithalten müsse.

Die Grüne Jugend, als Jugendpartei einer selbsternannten Umweltschutzpartei, fordert einen Kohleausstieg bis 2020, damit waren sie an diesem Abend die einzigen die ein konkretes Datum nannten. Als Gegenposition dazu waren sich JuLis und JU darüber einig, dass solche Daten keinen Sinn hätten, wenn man mit diesem die deutsche Wirtschaft und Infrastruktur gefährden würde. Jusos und Linksjugend [’solid] positionierten sich ähnlich wie die Grüne Jugend. Der Vertreter von Linksjugend [’solid] betonte, dass eine Verweigerung einer radikalen Änderung der Klimaschutzpolitik für die Zukunft weitere Personen zu Flucht zwingen würde. Daraufhin ergänzte die Vertreterin der Grünen Jugend, dass Klimaflüchtlinge bereits aktuell seien und keine Zukunftsprognose. An einer Stelle ruderte die Vertreterin der Jusos kurz zurück und betonte, es sei dennoch wichtig, den Leuten hier eine dauerhafte Arbeitsperspektive bieten zu können, ergänzte jedoch umgehend, dass dies auch mit Fortbildungen möglich sei.

Die Argumente der JuLis und JU erinnerten mich abschnittsweise etwas an Argumente der Kohle- und Atomkraftlobby. Es gäbe keinen vernünftigen Plan, der Strom würde viel teurer und die bisherigen Netze seien zu instabil, ganz einfach gesagt: „Was passiert, wenn weder die Sonne scheint, Wind weht, sich Meerwasser bewegt, der Mensch keinen Biomüll mehr produziert?“ Auf meine Frage hin, wie eng denn Politik und Wissenschaft verbunden sei, da die Forschung an intelligenten Stromnetzen nichts Neues ist, bekam ich keine Antwort.

Alles in allem hatte der Abend große Ambitionen ein wichtiges politisches Themenfeld vernünftig zu besprechen, oft jedoch rutschte der thematische Fokus vom Umweltschutz ab und das Gespräch änderte sich mehr in ein Konkurrenz- Bashing, die Moderation haperte manchmal an schwammig ausgedrücktem Hintergrundwissen.
Nichts desto trotz ein wichtiges Themenfeld, welches es auch in Zukunft weiterhin zu besprechen gilt und bald hoffentlich auch einen (zivil-)gesellschaftlichen Wandel nach sich ziehen wird.

 

Von Freitag bis Sonntag (7. bis 9. Juli) findet auf dem Messegeländer Berlin wieder die YOU Jugendmesse statt. Und wir sind mit der Jugendredaktion, der Digga-Redaktion von ALEX und dem Abgeordnetenhaus Berlin mittendrin statt nur dabei! In Halle 21b gibt es Aktionen, Talkrunden und vieles Mehr. Also schaut vorbei!

Bis dahin gibt's hier laufend alle entstandenen Berichte, Umfragen und Livestreams!

Es ist so weit: Der Bundestag hat die Ehe für alle beschlossen. Was denkt ihr darüber? Wir haben auf dem Berliner jugendFORUM nachgefragt!

 

Am 27.6. und 28.6.2017 fand die Schülerhaushaltswahl 2017 an der Hemingway-Schule statt.

In den Mittagspausen hatten alle Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit zu wählen. Die Wahl war anonym und freiwillig.

Die Wahl fand am Bauwagen statt. Nur als es angefangen hat zu regnen, sind wir mit allen Sachen unter das Vordach des Eingangs der Schule geflüchtet und haben dort weiter gemacht. Fr. Lämmel wurde fleißig unterstützt vom Organisationsteam der Schule, das extra für die Wahl vom Unterricht befreit wurde.

Die Schüler und Schülerinnen hatten die Möglichkeit in zwei Teilen je zwei Kreuze zu machen und so insgesamt bis zu vier Wünsche abzugeben. Es sollen auch insgesamt 4 Wünsche erfüllt werden.

Nachdem das Organisations-Team die Wahlzettel gezählt und ausgewertet hat, steht das Ergebnis fest:

Es haben sich 229 Schüler und Schülerinnen von 416 aus allen Klassen an der Wahl beteiligt. Also lag die Wahlbeteiligung bei 55%.

Die Wahlsieger sind im ersten Teil bequeme Stühle für die Klassenzimmer und Kissen für die Stühle im Klassenzimmer. Aber um mindestens einen Klassensatz neuer Stühle anschaffen zu können, werden wir nur den ersten Sieger kaufen.

Im zweiten Teil wurden Tablets auf den ersten Platz gewählt und auf den zweiten Platz wurden Farbe und Zubehör zum Streichen von Klassenzimmern gewählt, die dann für Schülerprojekte zum Verschönern der Klassenräume zur Verfügung stehen.

Die Ergebnisse der Wahl werden in der Schule auf Plakaten ausgehängt und durch das Organisations-Team beim Sommerfest der Hemingway-Schule am 17.07.17 vorgestellt.

Es war eine spannende Wahl.

Jetzt müssen die Wünsche nur noch umgesetzt werden.

 

Abdulla und euer Organisations-Team der Hemingway-Schule

Es ist geschafft! Das jugendFORUM fällt nichts ins Wasser. Auch wenn es am Donnerstag den ganzen Tag heftig geregnet hat und das juFO-Team vergeblich versucht hat, gegen den Sturm und die Wassermassen anzukommen, konnte die Veranstaltung gerettet werden. Am späten Abend kam die erlösende Information: Eine Ersatzlocation war gefunden! Zwar nicht draußen, aber trotzdem schön: Pfefferberg Haus13 in der Schönhaußer Allee 176.
Seit den frühen Morgenstunden baute das juFO-Team mit seinen fleißigen Helfer*innen und die teilnehmenden Organisationen das neue juFO-Gelände auf. Pünktlich um 12 Uhr konnte das juFO 2017 eröffnet werden.

Sehr viele Personen waren dabei und die Moderator*innen haben die Gäste herzlich begrüßt und erklärt, was heute alles auf dem Programm steht und wo sich alles genau befindet. Und das nicht nur in der deutscher Sprache, sondern für andere Personen, die aus andere Ländern gekommen sind, auch in englischer und arabischer Sprache.

Das jugendFORUM wird von jungen Leuten geplant, organisiert und inhaltlich gestaltet. Es gibt Diskussionsrunden zu Themen wie Europa, Gender und Politik. Außerdem gibt es viele Aktionsstände, die zum Mitmachen einladen.

(Wiktor)

 

Ihr habt ein Umweltproblem in eurer Gegend entdeckt? In der Schule beschäftigt ihr euch mit Abfall und Ressourcenverschwendung? Dann seid ihr bei der Litter Less Kampagne genau richtig! Junge Reporter und Reporterinnen decken Umweltsünden auf und können mit ihren journalistischen Beiträgen am Wettbewerb der Litter Less Kampagne teilnehmen. Hier seht ihr die Gewinner-Beitzräge von 2017!

 

"Warum sind Jugendliche zwar politisch interessiert, haben jedoch keinen Bock auf Parteien? Wie digital ist Ihr Leben? Welche YouTube-Channels schauen Sie?" - die jup! Redaktion interviewte im Vorfeld der TINCON die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Katarina Barley. Was sie geantwortet hat? Schaut es euch an! Entweder die Short- oder Longversion!

Ein Video von Abdu, Patrice, Dat, Janik Emil!

Kurzversion:

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Hier könnt ihr den Ablauf des Projektes verfolgen, vom Vorschläge sammeln bis zur Wahl und der Realisierung  der gewählten Wünsche.

Nachdem sich der SchülerHaushalt in den vergangenen drei Jahren an zwölf Schulen im Bezirk Berlin-Mitte erfolgreich etablieren konnte, wagt die Servicestelle Jugendbeteiligung  nun den Schritt über die Bezirksgrenzen.

 

Gastbeitrag: Sabrina, SJB

Wir bieten im kommenden Schuljahr (2017/18) fünf Schulen aus den übrigen Berliner Bezirken eine kostenlose Begleitung in der Durchführung des SchülerHaushaltes an. Bei Interesse bitten wir um eine formlose Interessenbekundung bis zum 07.Juli 2017 an sh@jugendbeteiligung.info. Die ganze Ausschreibung findet ihr hier (PDF)!

 

Was ist der SchülerHaushalt?

Der SchülerHaushalt ist ein Beteiligungsverfahren zur Demokratieförderung, bei dem Schüler*innen in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines festgelegten Budgets entscheiden. Der SchülerHaushalt gibt jungen Menschen die Möglichkeit echte Mitgestaltung und Mitbestimmung zu erleben und ihr Umfeld in einem demokratischen Prozess aktiv zu gestalten.

Kostenneutral und mit geringem Aufwand, aber großer Wirkung bezieht das Projekt jede*n einzelne*n Schüler*in mit ein und fordert ihr Mitwirken.

 

Was haben Schulen vom SchülerHaushalt?

Junge Menschen haben in unserer Gesellschaft nur wenige Möglichkeiten, echte Mitgestaltung und Mitbestimmung zu erleben – eine schlechte Basis für die Zukunft unserer Demokratie. Der SchülerHaushalt bietet ihnen die Chance, durch ihr Engagement und ihre Ideen das Leben in ihrem Umfeld zu verändern. Sie lernen, eigene Lösungen für Probleme zu finden, für ihre Interessen einzutreten und erhalten Einblick in die Politik ihrer Stadt. Dabei ist der SchülerHaushalt so angelegt, dass sich auch zurückhaltende Schülerinnen und Schüler aktiv einbringen und mitgestalten können.

 

Berliner Schüler und Schülerinnen fordern politische Bildung! Bisher gibt es das nur als Wahlfach an - manchen - Oberschulen. Aber viele Schüler*innen in Berlin wollen mehr. Im Herbst soll nun nach Angaben der Bildungsverwaltung entschieden werden, ob es zukünftig ein für alle verbindliches Pflichtfach Politik an den Sekundarschulen und Gymnasien geben wird. 

Was ich über Politik weiß, ist peinlich!

Ich für meinen Teil, habe dieses Fach bisher nie gehabt und merke: Ich komme nicht mehr mit. Es ist fast als „peinlich“ zu bezeichnen, wie wenig ich über meine Rechte und Pflichten auf politischer Ebene weiß. Ich darf anscheinend mit meinen 16 Jahren schon wählen gehen. Ich darf über die Abgeordneten in den Bezirksparlamenten wählen. Doch, was soll ich denn wählen, wenn ich vorher nicht genug informiert bin? Klar, ich kann mit dem Strom gehen, glauben, dass die CDU oder die SPD schon einen guten Job machen, wenn sie in den vorjährigen Landtags- und Bundestagswahlen die meisten Prozentsätze hatten. Ich kann glauben, dass die AfD eine Gefährdung ist, und denen nicht mein Kreuzchen auf dem Zettel geben, während ich in der Wahlkabine sitze und so tue, als wüsste ich jedes einzelne Wahlprogramm in- und auswendig.

Politik muss in die Schule - in alle Fächer!

„Politikwissenschaften war heut’ so interessant! Wir haben miteinander diskutiert, inwiefern…“, höre ich oft von meinen Freundinnen. Ich nicht. Ich kann euch lediglich Auskunft über die Entstehung der Demokratie und deren Verbreitung in Europa geben - das war Teil meines Geschichtsunterrichts. Falls der Entschluss fällt, kein eigenständiges Pflichtfach „Politik“ einzuführen, ist die weitere Überlegung, es als Teilgebiet in anderen Fächer, wie eben Geschichte oder Ethik zu etablieren. Inwiefern man aber bereit ist, den Unterrichtsstoff dieser Fächer zu kürzen, ist auch noch unklar. Meiner Meinung ist es jedoch relativ egal, in welcher Form oder zu welchem Anlass Politik in der Schule thematisiert wird. Hauptsache, es tut sich endlich was! Wie schon angesprochen, lassen sich zum Beispiel auch geschichtliche und politische Inhalte wunderbar verbinden. 

Fakt ist: Demokratie funktioniert nur mit wahlbereiten Menschen, die sich für ihre Interessen einsetzen und so die Gesellschaft mitbestimmen können. Was aber, wenn wir gar nicht wissen, wo unsere Interessen liegen, oder gar nicht wissen, welcher Wert unsere eigene politische Meinung eigentlich hat? „Politik“ als Fach bietet Basiswissen, klärt auf und legt Grundlagen für das Bilden eigener Meinungen über die aktuelle politische Lage auf der ganzen Welt. 

Diskutieren statt „Nachbeten“

Eine andere Problematik stellt die Vermittlung des Unterrichtes dar. In Berlin findet meist sogenannter „Frontalunterricht“ statt. Unabhängig von dem Fach, Schüler bekommen Informationen und haben diese auf Knopfdruck zu verarbeiten und zu lernen. Nach schriftlichen Arbeiten, sind diese wieder vergessen. Eigene Meinung sind eher weniger gefragt, was die intensive Verinnerlichung dieser Informationen nicht möglich macht. Bekommt der Schüler aber von dem Vermittler, dem Lehrer, Meinungen gestellt, so wird der Schüler ebenfalls gelenkt und in seinem Denken in gewisser Weise eingeschränkt. Wir müssen überlegen, wie der Politikunterricht gestaltet wird, sodass er auch seine Wirkung erzielt. Die Lehrerausbildung wurde zwar schon verändert, doch in den Schulen ist das noch längst nicht überall angekommen.

Wie können wir nun unter Schülern zu einer kontroversen Diskussion kommen, wenn wir uns Anhaltspunkte bei unseren Autoritätspersonen suchen? Ich ertappe mich sogar selber dabei, zu fragen, wie die Meinung meines Lehrers zu einem bestimmten Konflikt ist. Mal bekomme ich „Das darf ich dir nicht sagen“ als Antwort, oft ist es jedoch eine genaue Schilderung von eigenen Pro- und Kontraargumenten. Was ich mir wünsche, sind Lehrer, die mir ihre Meinung sagen können, die sich in unsere Gespräche einbinden, ohne mir das Gefühl zu geben, sie würden mich in meiner Einstellung leiten.

WER soll das eigentlich unterrichten?

Beim Thema Lehrer: Mehr als 130 Lehrkräfte würden bei der Einführung von Politik als Pflichtfach in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 benötigt. Bei fast chronischem Lehrkräftemangel, der in Berlin herrscht, entstünde ein zusätzliches Problem. Viele Eltern klagen über Unterrichtsausfall ihrer Kinder, in Oberstufen steht nicht selten EVA (eigenverantwortliches Arbeiten) auf dem Plan. Ein erfreulicher Anblick, wenn man auf den Vertretungsplan schaut. Die Quittung werd ich dann aber bekommen, wenn ich verzweifelt vor meinen Abiturklausuren sitze und mir wünsche, ich hätte diesen Unterricht gehabt. 

Für mich ergibt sich dann nun, was es mir bringt, wenn ich ein zusätzliches Fach „Politik“ habe, aber niemanden der es unterrichten kann, ohne dass dafür wieder etwas anderes ausfällt?

Ich schätze es liegt in der Hand der Politiker*innen, wo die Prioritäten liegen. Ich hoffe, die Menschen, die keinen Politikunterricht hatten, haben sich gut ausgesucht, wer in eine solch wichtigen Entscheidung das letzte Wort hat.

 

Sina (16 ) Lilienthal-Gymnasium, dieser Artikel entstand im Rahmen des Mentoringprogrammes auf dem Berliner jugendFORUM 2017

Trotz apokalyptischer Wetterlage, findet das jugendFORUM ein weiteres Mal in Berlin statt. Hier wird Berliner Schüler*innen ein Austausch mit Politiker*innen ermöglicht. Zu Themen wie dem Abschiebungsstopp, Politik in der Schule oder #BusBahnBike- wo bleibt unser smart Berlin?  werden Diskussionsrunden angeboten und darin heftig debattiert.

Passend zur heutigen Abstimmung, der „Ehe für Alle“, welche nun (endlich!) möglich gemacht wird, gab es großen Andrang in der Runde #Tabuschool - wir sind Queer & was seid Ihr?.
Mit dabei Anja Kofbringer (Die Grünen), Tobias Dolles (CDU), Melanie Kühnemann (SPD),  Florian Swyter (FDP) und ca. 30 Schüler*innen.
Probleme zwischen den Altersunterschieden gab es nach einem kurzen „Wir Duzen uns mal“ nicht mehr und die Diskussion war schnell in vollem Gange.
Schüler*innen forderten eine Erklärung dafür, warum im Rahmenlehrplan nur schwammige Aussagen zum Thema queere Schule und sexuelle Vielfalt/ Gender/ Aufklärung steht. Mit bedauern wurde mitgeteilt, dass man den Rahmenlehrplan nur alle zehn Jahre ändern kann (der letzte wurde vor zwei Jahren beschlossen) und dieses Themenfeld schlichtweg vergessen wurde.
Man habe versucht, wenigstens etwas noch mit einzuschieben und sitze an Änderungsanträgen.

Laut schulinternem Curriculum müsste es an jeder Schule eine*n „Sexuelle Vielfalt“-Beauftragte*r  geben, dies sei nur bei den wenigsten Anwesenden bekannt. Jede*r Lehrer*in sollte Ansprechpartner*in sein, jede*r Schüler*in seine Meinung äußern können und jede Schule die Motivation und den Umsetzungswillen haben, gegen Diskriminierung vorzugehen!

Dazu, ob das Schulfach „Ethik“ zu „Toleranz“ umbenannt werden soll, sind sich alle einig: Nein, das schränkt zu sehr ein!

(Kurze Definition: Toleranz, die: „etwas hinnehmen/ erdulden“)

Zwar mögen einem manche Themen des Ethikunterrichtes als nicht ganz so wichtig erscheinen, doch die Aufgabe der Aufklärung könne nicht allein auf dem Fach Ethik liegen. Man müsse in ALLEN Fächern darüber reden und die Aufgaben anpassen, sodass das Leben von so vielen Menschen auch als Norm in der Gesellschaft angesehen wird.

Und mit den Worten von Florian Swyter (FDP): „[Wir] lieben Vielfalt!“ und das hat man heute einmal mehr gesehen.

VON ZORA ROHR (15)

 

VON FRIEDERIKE

Um dem entgegenzuwirken fand vom 9. bis zum 11. Juni 2017 die "3. Bundeskonferenz der Straßenkinder" in Jamlitz (Brandenburg) statt. Über 100 obdachlose Kinder und Jugendliche aus Notschlaf- und Erstanlaufstellen deutschlandweit kamen an diesem Wochenende zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsam langfristige Lösungsmöglichkeiten für ihre Situation zu erarbeiten.

Organisiert wird diese Zusammenkunft von MOMO - The Voice of disconnected Youth, einem Projekt der Sozialgenossenschaft KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not Int. e. V. An diesem Projekt arbeiten Jugendliche, die selbst einmal auf der Straße gelebt haben und dadurch die Gedanken und Gefühle der Jugendlichen nachvollziehen und sich ihnen auf dem richtigen Wege widmen können. Neben der Sozialarbeit kümmern sie sich nämlich in erster Linie darum, die Interessen der Straßenkinder an die Politik heranzutragen und ihnen eine Teilnahme an dieser zu ermöglichen. Sie wollen dadurch nachdrücklich auf die Probleme aufmerksam machen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht erst wie welche wirken.

Die Ergebnisse dieser Fahrt wurden dann am 12. Juni im Zuge einer Pressekonferenz ausgewertet. In erster Linie allerdings richteten sich die Wünsche der Jugendlichen in Form von selbstentwickelten Utopien an die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Katarina Barley, die an diesem Montag interessiert und engagiert den Jugendlichen zuhörte.

Das Jugendhilfesystem ist fehlerhaft

So berichten die Straßenkinder, dass eines der größten Probleme das unausgereifte Jugendhilfesystem sei. Man ließe den Jugendlichen keine Freiheiten und würden ihnen nicht genug helfen, sich zu integrieren. Stattdessen unterziehe man sie zwangsweise ambulanter oder auch stationärer Behandlung, die nach rund zwei bis drei Jahren einfach ende und die Jugendlichen allein zurückließe.
Daher fordern die MOMOs langfristige Hilfe, die besonders durch mehr Sozialgenossenschaften wie KARUNA gewährleistet werden könnte und den jetzigen Straßenkindern endgültige Integration in die Gesellschaft ermöglichen würde. KARUNA bietet den Jugendlichen nämlich sowohl 3.500 Hilfseinrichtungen, als auch eine Familie, aus der sie nicht einfach wieder entlassen werden, sondern an die sie sich ein Leben lang wenden können.

 

Kinder sind bis zum Alter von 25 Jahren von ihren Eltern abhängig

Ein weiterer Punkt ist die Abhängigkeit der Kinder von ihren Eltern: Noch nach der Volljährigkeit sind Kinder bis sie 25 Jahre alt sind von ihren Eltern abhängig und können ohne Ausbildung nicht von zu Hause weg, da sie so nicht mehr als 100 Euro verdienen können und aus diesem Grund weiterhin bei ihren Eltern wohnen müssen. Das Gleiche gilt auch für Beratungen, die die Straßenkinder sich losgelöster von ihren Eltern erhoffen. Oft sind die Eltern nämlich Teil oder ein entscheidender Grund dafür, warum die Jugendlichen keinen sicheren Wohnort mehr haben.

 

Mehr Sozialpädagog*innen für die Schule

Nach dem Elternhaus ist die Schule der nächste große Faktor im Leben eines Kindes. Die Jugendlichen wünschen sich mehr Sozialpädagogen. "Es kann nicht sein, dass an einer Schule mit 1000 Schülern ein Schulpädagoge eine Stunde dasitzt", kritisiert Laura, eine der MOMOs.
Außerdem empfinden die Straßenkinder es als besonders wichtig, Schüler jeden Alters (im Grundschulalter beginnend) über sich selbst und ihre Lebenssituationen zu informieren. Sie möchten an Schulen gehen und von ihren Einzelschicksalen und den daraus resultierenden Lebensstilen erzählen.

Das waren nur wenige der auf der Pressekonferenz vorgetragenen Utopien und Wünsche, die die Straßenkinder in den drei Tagen erarbeitet haben.

 

Noch bis zum 21. Juni läuft die Online-Abstimmung über den Publikumspreis bei den "Berliner Klima Schulen".  Und jetzt seid ihr gefragt! Wer soll am 4. Juli den Publikumspreis für die beste Projektidee zum Klimaschutz erhalten? 

Stimmt ab für euer Lieblingsprojekt! Hier geht es zu den Beiträgen!

Die drei Beiträge mit den meisten Stimmen werden zur Preisverleihung eingeladen. Das Gewinnerteam wird dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet!

 

 

Am Wochenende des 9.-11. Juni findet das diesjährige Bundesaktionswochenende des FÖJ statt! Jede*r FÖJ’ler*in in Deutschland, also ca. 2.768 Menschen, sind dazu angehalten, nach Berlin zu kommen. Das FÖJ wirkt auch generationenübergreifend, weshalb die lieben Ehemaligen gleichermaßen ausdrücklich eingeladen sind!

 

VON JOSY

Unsere eigentliche Aktion zum Thema Lebensmittelverschwendung „In den TOPF statt in die TONNE“ findet dabei auf dem Umweltfestival am Brandenburger Tor mit circa 80.000 Besuchern am Sonntag, den 11. Juni, statt. Dabei werden wir mit geretteten Lebensmitteln kochen, Essen verteilen, über den Ökologischen Fußabdruck und generell über Lebensmittelverschwendung aufklären und bei einem Flashmob als Gemüse verkleidet in Mülltonnen umherfahren. Zudem sind wir Teil des Bühnenprogramms auf der kleinen Bühne zum Thema Wasserverschwendung.

Egal ob FÖJler*innen oder nicht, ob Groß oder Klein: Alle sind zu dieser Aktion am 11.Juni herzlich eingeladen und willkommen! jup! Berlin wird für euch Live dabei sein ;)

 

Am 20. Mai veranstaltete die Landeszentrale für politische Bildung Berlin das diesjährige Demokratiefest in ihren Räumlichkeiten im Amerikahaus nahe dem Bahnhof Zoo.

Zahlreiche Initiativen und Verbände stellten sich vor, zeigten ihre Arbeit und warben für ihre vielfältigen Angebote. Wir haben nachgehakt: Und was davon ist jetzt aktuell wichtig für Jugendliche? Hier unsere Zusammenfassung für euch:

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr fand der Aktionstag am 27.4. statt. Neben schulischen Angeboten gab es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup! Berlin hat euch aufgerufen, von eurem Girls'Day bzw. Boys'Day zu berichten! Hier seht ihr, was die Mädchen und Jungen erlebt haben!

 

Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 25 Jahren veranstaltet der Berliner Behindertenverband mit anderen Vereinen/Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe den Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Berlin.

In diesem Jahr war das 25-jährige Jubiläum des Protesttages. Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt. Einfach machen - Für alle!" zog der Demonstrationszug auf einer Jubiläums-Demoroute vom Bebelplatz zum Brandenburger Tor.

Im September hat Berlin das Abgeordnetenhaus gewählt. Die Koalitionsverhandlungen sind abgeschlossen. Aber welche Aufgaben hat ein Abgeordneter? Diskutieren die Abgeordneten den ganzen Tag? Wie wird man Politiker?

Die Ansprüche an Politik und ihre Vertreter sind zahlreich. „U18 – die Wahl für Kinder und Jugendliche“ hat junge Menschen eingeladen, nach der Wahl die politischen Vertreter kennenzulernen. Für einen Tag konnten sie einen Abgeordneten der Regierungspartei begleiten. Was sie erlebt haben? Lest selbst!

Am 28.03.2017 hatte ich durch die Stiftung SPI die Möglichkeit, einen Tag mit einem Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses, von einer Partei meiner Wahl, zu verbringen. Ich durfte sehen, wie so ein Tag im Leben eines Abgeordneten aussieht, mit was für Themen er sich beschäftigt und womit sich die Politik in Berlin überhaupt beschäftigt. Für mich war es eine einmalige Erfahrung, durch die ich viel lernen konnte.

Der Tag lief folgendermaßen ab: Ich traf mich um 9:30 Uhr mit Herr Ronneburg von den Linken. Wir redeten eine Weile, was mir den Mut gab, Fragen zu stellen und auch sonst offen zu reden.

Zuerst gingen wir dann zusammen zum Petitionsausschuss, wo er mich allen vorstellte und ich von hinten zuhören durfte. Es gab dabei viele Dinge, die ich recht interessant fand, weil ich nicht wusste, dass die Abgeordneten von Parteien sich überhaupt damit beschäftigen, jedoch gab es auch vieles,was mir eher langweilig erschien und ich auch nicht ganz verstand.

Als nächstes zeigte mir Herr Ronneburg das Gebäude und erklärte mir, wer wo sitzt und was die einzelnen Aufgaben sind. Anschließend hatte ich die Ehre, zusammen mit der Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses in den Plenarsaal zu gehen und ich durfte sogar auf dem wichtigsten Stuhl sitzen: dem Stuhl des Präsidenten. Dies fand ich besonders toll und ich konnte davon viel mitnehmen.

Nachdem ich und Herr Ronneburg zu Mittag gegessen hatten, gingen wir zur Fraktionssitzung der Linken. Ich persönlich fand es sehr anstrengend, immer allen zu folgen und auch die Themen schienen eher kompliziert und zum Teil auch nervend zu sein. Sie sprachen meistens über Anträge und bevorstehende Termine.

Direkt im Anschluss folgte die Arbeitskreissitzung der Linken. Da ich schon sehr lange nur saß und zuhörte, wurde es immer anstrengender. Jedoch war es für mich sehr interessant und auch sehr aufregend, dabei zu sein.

Das Fazit des Tages ist, dass ich finde, dass dieses Mini-Praktikum eine wunderbare Möglichkeit für junge Leute ist, die sich für Politik interessieren, aber auch für Schüler, die einfach mal sehen wollen, wie dort alles abläuft. Ich kann mich nur bei Diana Föls und dem ganzen jup! Berlin-Team bedanken, dass ich diese Möglichkeit bekam und so viel lernen konnte.

 

VON SELINA

Wir sind 11 Schüler*innen im achten Jahrgang der Hemingway-Schule und haben die Aufgabe hier alles für den SchülerHaushalt zu organisieren. Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Im ersten Schritt sollten wir Vorschläge sammeln. Dafür haben wir Wunschzettel gestaltet.

Als Profilkurs „Organisation & Beteiligung“ haben wir  alle Wunschzettel verteilt und somit auch viele Wünsche zurückbekommen. Insgesamt kamen 52 Wunschzettel zurück und 10 von 16 Klassen haben Wünsche eingereicht. Es sind viele verschiedene Vorschläge bei uns gelandet, die wir von dem Geld anschaffen könnten. Drei Wünsche haben wir als Beispiel rausgenommen und wir wollen diese euch präsentieren: einer der Wünsche ist, die Schule zu streichen, also Farben anzuschaffen. Ein anderer Wunsch sind neue Gardinen für die Klassenräume und als drittes Beispiel sollten neue Teller und neues Besteck für die Mensa besorgt werden.

Jetzt fangen wir an, die Wahl zu organisieren. Wir haben unser Organisationsteam in 2er-Gruppen eingeteilt, um die Wahl zu gestalten – eine der Gruppen gestaltet die Plakate, eine andere Gruppe erstellt Wahlzettel, eine weitere wertet die Wunschzettel aus und eine schreibt Texte für jup! Berlin!

Euer Profilkurs "Organisation & Beteiligung"

 

GESTALTE BERLIN

Das Leben in Berlin, in den Stadtbezirken ist schön, spannend und bunt. Aber es gibt auch Dinge, die besser laufen könnten und verbessert werden müssten - beim Zusammenleben, in der Freizeit, in der Schule oder in der Politik.
Wir fragen dich: Was willst du ändern? Wo willst du dich einmischen?
Wir wollen, dass deine Ideen und Projekte real werden. Wir unterstützen dich und deine Freunde mit Geld und Beratung.

BERLIN BRAUCHT DICH

Du hast das Recht, dich einzumischen - ob bei der Gestaltung von Räumen und Flächen für die Freizeit oder beim Einsatz für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Deine Ideen bereichern die Stadt und die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass du und deine Freunde viele kleine und große Pläne habt und diese verwirklichen wollt.
Also: Worauf warten? Starten! Du hast es in der Hand.

WAS IST DIE BERLINER JUGENDJURY?

Bei der Berliner Jugendjury geht es darum, dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte konkret umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expertenhilfe unterstützt werden sollen.

Jede*r Jugendliche, jede Gruppe, die einen Projektvorschlag einreicht, ist Teil der Berliner Jugendjury und bestimmt gleichberechtigt mit. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 2 Teilnehmer*innen in der Jury vertreten sein.

Die Berliner Jugendjury trifft sich an einem Tag, diskutiert über die Ideen und entscheidet gemeinsam über die Verteilung der Fördergelder. Dabei werden sie von erfahrenen Moderator*innen unterstützt und die Zusagen der Finanzierung erfolgen am selben Tag.

Projekte, die keine Vertreter*innen in die Berliner Jugendjury delegieren, können bei der Vergabe der Fördermittel nicht berücksichtigt werden.

WER KANN TEILNEHMEN & UM WAS GEHT ES?

Berliner Jugendliche und Jugendintitiativen im Alter von 12 bis 21 Jahren können sich mit ihren Ideen bewerben. Vereine, Schulen oder andere Organisationen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Insgesamt stehen 18.000 € Fördergelder zur Verfügung. Jeder Vorschlag, der von der Jugendjury ausgewählt wird, kann maximal 1.500 € für die Umsetzung erhalten.

Gesucht werden Ideen rund um die Themen:
Gestaltung von Räumen & Freizeit oder Gesellschaft & Politik.

Über Projekte, die auch im Interesse von Jugendlichen aus anderen Stadtbezirken sind oder in mehreren Bezirken stattfinden, freuen wir uns besonders. "Kleinere" Projekte, mit eher lokalem Bezug, können bei den Bezirklichen Jugendjurys beantragt werden.

Für Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Projekte, können erfahrene Expert*innen vermittelt werden.

WIE FUNKTIONIERT’S?

  • Für die Bewerbung gibt es ein Onlineformular. Weitere Zusendungen sind nicht notwendig.
  • Die Ideen/ Projektvorschläge müssen bis zum 02. Mai 2017 eingereicht werden.
  • Jede*r Teilnehmer*in erhält eine Eingangsbestätigung. Falls noch was unklar sein sollte, wird nachgefragt.
  • Ab dem 08. Mai 2017 erhalten alle Teilnehmer*innen eine Einladung zur Berliner Jugendjury, mit Infos zum Ablauf und den Dingen, die mitgebracht werden sollten.

NOCH FRAGEN?

 

Hier geht's zum Onlineantrag!

Josy macht zurzeit ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft. Zusammen mit anderen FÖJler*innen plant sie einen FÖJ Landesaktionstag in Rostock am 6. Mai in Rostock. Ihr seid selbst FÖJler*innen, Interessierte oder einfach nur an dem Tag in Rostock? Dann kommt vorbei! Was euch erwartet? Josy erklärt es euch!

 

Hallo ihr Weltretter,

die Gruppensprecher des Freiwilligen Ökologischen Jahres 2016/17 aus Mecklenburg-Vorpommern laden euch zu unserem diesjährigen Landesaktionstag, unter dem Motto „Mit jedem Schritt die Spuren kleiner machen!“ in Rostock ein.

Der Aktionstag findet am 6. Mai 2017 auf dem Kastanienplatz im Barnstorfer Wald, Rostock statt. Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr wollen wir uns auf Picknickdecken mit verschiedenen Themen zum Ressourcenmanagement und Nachhaltigkeit beschäftigen. Solltet ihr vielleicht Lust haben uns beim Aufbau zu helfen  oder sogar einen der Picknickdecken zu betreuen, dann meldet euch einfach bei euren Gruppensprechern.

Zum Thema „Nachhaltigkeit“  wird es eine Decke unter dem Motto „Jute gegen Plastik“ geben, auf der man seine Plastiktüte gegen einen Stoffbeutel, welchen man auch selber bemalen kann, tauscht.

Zum Thema „Bienensterben“ wird es eine Decke geben, auf der man aus alten Konservendosen ein Insektenhotel bauen kann, sowie jede Menge Informationen über Bienen erhält. Zudem werden wir die Aktion “Samenspender - Blümchen für Bienchen” vom einheitlichen Landesaktionstag wiederholen. Wir werden dort die T-Shirts tragen und über 300 Samentüten verteilen.

Zum Thema „0-Waste“ wird es eine kleine Tauschbörse geben, bei der man seine Kleidung gegen andere tauschen kann (unentgeltlich). Aber auch aus alten, vermeintlichem Müll etwas Neues basteln und entstehen lassen.

Zum Thema „Ressourcenmanagement“ wird eine Handysammelbox aufgestellt. Der Erlös aus der Gewinnung seltener Metalle und Erden, die sich in einem Handy befinden, gehen an den FÖJ Aktiv e.V.

Des Weiteren werden beide Träger (Internationaler Bund u. Jugendwerk Aufbau Ost) des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern als Stand vertreten sein.

Um die Stimmung auf der Wiese und den Decken etwas aufzulockern, soll die Veranstaltung durch Musikdarbietungen von mehreren Freiwilligen begleitet werden. Falls auch du Lust hast ein bisschen für uns Stimmung zu machen, melde dich bitte bei deinen Gruppensprechern.

Damit wir an dem Tag auch ein kleines Buffet haben, durch welches wir unsere Unkosten decken können. Bitten wir jeden von euch etwas mitzubringen. Ein Kuchen, Saft, Wasser, Servietten oder ein Salat, alles ist gern gesehen und Willkommen.

Wir freuen uns über jede Hilfe, denn nur durch Euch kann dieser Tag zu einem Highlight eures Freiwilligen Jahres werden. Also bringt Freunde, Bekannte und Familie zu diesem Aktionstag mit, um unsere Veranstaltung noch größer werden zu lassen.

Bis dahin, bleibt schön öko!

Josy

#makefoejgreatagain

 

Programmbeschreibung des FÖJ Landesaktionstag 2017

11.00 Uhr Begrüßung und Einführung
12.00-13.30 Uhr Musikdarbietung
14.30-16.00 Uhr Musikdarbietung
16.00 Uhr Ende der Veranstaltung mit Danksagung an alle Helfer

Im Herbst wird in Deutschland der Bundestag gewählt – und vorher  hast Du die Möglichkeit bei U18 Deine Stimme abzugeben.

Doch wofür stehen die einzelnen Parteien und was sind ihre Positionen? Frag' sie doch einfach!

Wenn Ihr eine Frage oder auch mehrere an die Parteien habt, schickt sie uns. Egal ob zu Spielplätzen, Schulunterricht, Geflüchteten oder Tierhaltung: Jede Frage ist erlaubt. Die Fragen werden von uns gesammelt, sortiert, die häufigsten Fragen ausgewählt und an die Parteien zur Beantwortung weitergeleitet. Damit auch Deine Frage nicht unbeantwortet bleibt!

Schreibt uns die Fragen bis zum 1. Mai hier in die Kommentare!

oder schickt sie per Mail an: berlin@u18.org

oder meldet euch per Telefon: 030 49300194

oder - wenn ihr es oldschool wollt - schickt mal wieder einen Brief:
U18-LKS Berlin c/o Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin
Stiftung SPI
Frankfurter Allee 35-37
10247 Berlin

Hier findet ihr - als Anregung - die Fragen vom letzten Jahr als PDF.

Ihr habt Bock auf Action am Alexanderplatz? Seid zwischen 16 und 21 Jahren alt? Und habt schon lange genug davon, dass Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und HateSpeech Oberwasser gewinnen? Zeit zu überlegen, ob Ihr nicht mit dem Moabiter Ratschlag "FremdGehen" wollt und dem Alex in diesem Sommer mit Euren Ideen und Aktionen öffentlichkeitswirksam etwas von seinem einst verbindenden Charakter zurückgeben wollt. Anmeldeschluss ist am 23. April.

Logo: Moabiter RatschlagFür Vielfalt und Toleranz und gegen Gewalt, Hass, und Vorurteile: Für das Demokratieprojekt "FremdGehen" sucht der Moabiter Ratschlag eine Gruppe von 5 bis 10 Leuten zwischen 16 und 21 Jahren, die Lust haben zwischen Mai und Oktober 2017 kreative öffentliche Aktionen für ein besseres Verstehen und Zusammenleben auf dem Alexanderplatz zu planen und durchzuführen.

Der Moabiter Ratschlag stellt für die selbst organisierten Aktionen planerische und finanzielle Unterstützung. Fest geplant ist bereits eine große Graffitiaktion. Wie und was sonst noch dazukommt liegt in den Händen der jungen Engagierten. Ideen könnten zum Beispiel Straßentheater, Flash Mobs, Straßen-Rap, eine Demo oder anderes sein.

Bitte meldet Euch bis spätestens 23. April bei Tino Kretschmann an. Das Auftakttreffen für alle Interessierten findet am 26. April um 18:00 im Kreativhaus in Mitte statt. Eine erste Ideenwerkstatt findet im alternativen Wohn- und Lebensprojekt WUKANIA (inkl. See und Lagerfeuer) am Wochenende vom 19.-21. Mai statt.

Kontakt:
Tino Kretschmann
Tel.: 030 - 39 08 12 19 | 0176 - 43 25 65 76
E-Mail: platzmanagement@moabiter-ratschlag.de
Web: www.moabiter-ratschlag.de | www.facebook.com/alexspace2.0

Das Projekt "FremdGehen" wird aus Mitteln des Landesprogramms "STARK gemacht! - Jugend nimmt Einfluss" gefördert.

Von Amanda

 

Der Frauenkampftag liegt nun einige Tage hinter mir. Mein neuer Optimismus auch. Zwar wurde die Demonstration letzten Mittwoch genauso begangen, wie ich in weiser Vorsehung ankündigte: „Laut, bunt, feministisch“. Doch geblieben ist nur ein schaler Nachgeschmack.

Warum? Weil Blumen welken.

Blumen gelten als wichtiges Symbol. Je nach Ereignis und Anforderung kann durch die Zusammensetzung des Straußes eine oder sogar mehrere Botschaften gesendet werden. Sie riechen gut und bezichtigen den Schenkenden eines guten Benehmens. Ferner noch suggerieren sie Wertschätzung und Anerkennung. Doch eigentlich sind Blumen reine Zierde. Luxus.

Passend zum „Feiertag“ bekam auch ich einen kleinen Strauß überreicht. Eine mir nahestehende, männliche Person wünschte dabei „Alles Gute zum Frauentag“, schaute daraufhin befriedigt umher und tat das Szenario als erledigt ab. Schell murmelte ich ein: „Dankeschön, das wäre ja nicht nötig gewesen“, und verzog das Gesicht.

Jeder Tag ist Frauentag. Punkt 1. Schoss es mir in den Kopf. An diesem Tag fordern wir Gleichberechtigung und Gleichbestimmung, weil wir sie nicht bekommen, bis heute und das seit 1910 - mindestens. Punkt 2. Und eure Antwort darauf sind Blumen?!? Weil in den Laden zu gehen und 5 bis 20 Euro für etwas auszugeben, das auch ihr nutzlos findet, ausreichend sein sollte? Ausreichend damit wir irgendwann nicht wirklich anfangen sollten soziale, wirtschaftliche sowie politische Revolution zu fordern? 

Versteh mich nicht falsch, liebe, mir nahestehende, männliche Person! Ich habe auch keine Lust auf „Lagerbildung“, auf pauschalisierende Verteufelungen und Disharmonie. Auch erkenne ich deinen Aufwand an. Nur wage ich an dieser Stelle anzuführen, dass Blumen(-sträuße) mir nicht reichen. Und wenn du jetzt mit dem Beispiel der „alleingelassenen Großmutter“ kommst, die sich riesig über sowas freut, dann solltest du wissen, dass diese Großmutter bloß das kleinere Übel nimmt, weil ein Blumenstrauß besser ist, als gar nichts. Und gar nichts ist das, was du im Gegenzug von mir für dein Geschenk bekommst. Einmal im Jahr, pünktlich zum Frauenkampftag.

 

Hallo Mein Name ist Tim (14). Ich hatte neben zehn anderen Jugendlichen das Glück, ein Minipraktikum im Abgeordnetenhaus von Berlin machen zu dürfen. Meine Entscheidung fiel auf die SPD. So wurde ich dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses zugewiesen. Das war für mich natürlich eine große Ehre.

Ich wurde gebeten, am 25. Januar in die Eingangshalle des Abgeordnetenhauses zu kommen. Dort war ich um 11 Uhr mit dem persönlichen Referenten des Präsidenten verabredet. Er holte mich am Treffpunkt pünktlich ab. Auf dem Weg zum ersten Termin des Präsidenten zeigte mir der Referent den Tagesablauf. Als erstes stand ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und mir an. Im Anschluss daran sollte es eine Führung durchs Haus geben. Dann sollte ein Essen folgen und als letztes sollten wir in die Julius-Leber-Kaserne fahren. Dort waren wir als Ehrengäste eingeladen.

Der Weg zum Büro des Präsidenten führte durch viele lange Flure, in denen ich mich alleine bestimmt verirrt hätte. Als wir dann im Büro des Präsidenten ankamen, musste ich zunächst einmal Platz nehmen und erhielt ein Getränk. Ein wenig später war es dann soweit, ich sollte vortreten und mit dem Präsidenten sprechen. Er begrüßte mich nett und begann mit mir über das Gebäude und über die Geschichte des Abgeordnetenhauses zu reden. Anschließend hat er mich durch das Abgeordnetenhaus geführt. Dort haben wir uns die Galerie mit den früheren Präsidenten des Hauses angeguckt, dabei hat er viel über seine Vorgänger erzählt. Es folgte die Galerie der Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen und die Büsten-Galerie. Es gibt 17 Büsten mit den Porträts ehemaliger Präsidentinnen und Präsidenten des Abgeordnetenhauses, früherer regierender Bürgermeister und weiterer namhafter Politiker, die für Berlin und Deutschland von großer Bedeutung waren.

 

Das Projekt SchülerHaushalt geht in Berlin-Mitte in die nächste Runde. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die beteiligten Schulen im Rathaus Mitte.

 

Bereits seit 2015 ermöglicht das Projekt SchülerHaushalt, dass Schüler*innen im Bezirk Mitte in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Insgesamt entscheiden die Schüler*innen über den Einsatz eines Budgets von 4000 Euro.  Dieses Budget setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes zusammen.

 

Projektauftakt im Rathaus Mitte

Zur Auftaktveranstaltung 2017  kamen neben den Verantwortlichen aus der Servicestelle Jugendbeteiligung und den  Projektakteuren aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Wirtschaftsstelle, dem Kinder- und Jugendbüro Mitte und den Lehrer*innen auch viele Schüler*innen der beteiligten Schulen. Neben allgemeinen Informationen erhielten die Teilnehmenden von der SJB auch viele Tipps für die Durchführung des SchülerHaushalts.

 

„3,2,1 …meins?“

Ganz so einfach geht es nämlich dann doch nicht. Die Schüler*innen dürfen zwar in einem demokratischen Prozess bestimmen, was für das Geld gekauft werden soll, jedoch müssen die Ideen bestimmte Vorgaben erfüllen. Das „fiese“ Wort in diesem Kontext heißt „Titelkatalog“. Dieser gibt vor, welche Eigenschaften Anschaffungen haben dürfen, damit sie von der Verwaltung richtig abgerechnet werden können.  Die im SchülerHaushalt beschlossenen Ausgaben müssen demnach entweder in die Kategorie „Ausstattung“ oder „Lehrmittel“ fallen. Um als Ausstattungsobjekt gewertet werden zu können, muss der Gegenstand mobil sein und darf nicht dauerhaft irgendwo befestigt werden.

 

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Im diesen Jahr findet der Boys'Day (sowie der Girls'Day) am 27. April 2017 statt.

Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

 

Du willst auch mitmachen?

Kein Problem! Entweder du kennst selbst Betriebe oder Organisationen bei denen du anfragen kannst oder du schaust einfach auf dem Boys'Day Radar vorbei! Dort findest du viele Einsatzstellen und siehst, welche noch offene Stellen haben!

 

Dein Boys'Day auf jup!

Du hast eine Einsatzstelle für den 27. April und möchtest gern über deinen Zukunftstag berichten? Dann melde dich bei uns!

jup! Berlin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, von deinem Tag zu berichten:

  • Du schreibst einen Bericht über deinen Tag (Was hast du gemacht? Was waren deine Aufgaben? etc.) plus Fotos

  • Du berichtest live von deinem Tag über den jup! Instagram- Account

  • Wir begleiten dich mit der Kamera und halten deinen Boys'Day fest

  • Du drehst selbst ein kleines Video an deinem Tag oder erstellst eine Fotostory

 

Du hast Fragen oder möchtest dich anmelden? Dann melde dich bei uns unter info@jup.berlin oder 030 2847019-37.

 

VON AMANDA

 

Warum gehe ich eigentlich selbst zum Frauenkampftag? Warum gibt es diesen besonderen Tag? Warum „kämpfen“ Frauen im Jahr 2017? Und wofür? Diese Fragen stelle ich mir selbst. Ich stelle sie mir, weil ich anscheinend mit der Vorstellung sympathisiere, Frauen dabei zu gucken zu wollen, wie sie zusammen für ihre Rechte und ihrer Ratifizierung im Alltag kämpfen. Wahrscheinlich auch, weil ich Teil davon sein möchte, es vielleicht schon bin.

Der Frauenkampftag in Berlin findet zwar an unterschiedlichen Tagen und von unterschiedlichen Organisationen ausgerichtet  statt, der traditionelle Weltfrauentag jedoch, ist der 08.März. Und das seit ca. 100 Jahren. 1910 setzte die Friedensaktivistin, Frauenrechtlerin und sozialistische Politikerin Clara Zetkin den entscheidenden Impuls. Auf dem Zweiten Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen forderte sie „keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte" für Frauen. Bereits ein Jahr später mobilisierte sie zahlreiche Frauen, die der Forderung nicht nur folgten, sondern diese um weitere zukunftsweisende Visionen ergänzten.

 

 „In Freiheit und Selbstbestimmung leben können“ ( http://www.frauenkampftag.eu/)

 

Obwohl sich die soziale Situation von Frauen in kleinen Schritten verbessert, sie zum Beispiel in Deutschland nicht mehr angewiesen sind, eine Erlaubnis bei ihren Ehemännern ein zuholen, wenn sie arbeiten möchten, sind auch im Jahr 2017 Freiheit und Selbstbestimmung Dinge, die Frauen nach wie vor erkämpfen müssen. Warum? Weil Frau = Objekt bedeutet, aus männlicher Position. Immer dann, wenn Frau von außen Bewertung erfährt, wenn ihr Nutzen abgewogen und ihre Meinung infrage gestellt wird. Das ganze selbstverständlich in „das wird MANN wohl noch sagen dürfen“-Debatten. Auch dann, wenn die diffuse Vorstellung vorherrscht, Frau solle jung, schön, schlank, beruflich erfolgreich, empathisch, motiviert und energisch, flink manchmal auch humorvoll und intelligent sein. Zeitgleich versteht sich, solle sie lasziv sein, wenn es darauf ankommt, aber NIE Gleichstellung fordern. Sonst ist sie Feministin oder schlimmer: „Netzfeministin“.  

 

VON JOHANNES

 

Um 9:30 Uhr kam ich im Abgeordnetenhaus an, kurze Zeit später wurde ich von Simon Straub (Georg Kösslers Mitarbeiter) in Georgs Büro gebeten. Nachdem mir der Wochenplan gezeigt wurde, kam Georg in das Büro. Nach kurzer Begrüßung sprachen die beiden darüber, was Simon in der Woche noch für Georg zu erledigen hat und was allgemein ansteht.

Während einer Telefonkonferenz durfte ich eine Power Point Präsentation von Georgs Auftritt durchlesen. Danach hatte Georg einen Termin beim ,,Bundesverband für Erneuerbare Energien'', zudem ich ihn auf dem Fahrrad begleiten durfte. Dort sprachen die Vertreter verschiedener Firmen über erneuerbare Wärme und ihren Nutzen für Berlin.

Auf dem Rückweg aßen Georg und ich in einem Café zu Mittag und sprachen über seine und meine Schulzeit. Als wir wieder im Abgeordnetenhaus ankamen, hatte Georg noch ein bisschen Zeit, um sich auf sein nächstes Meeting vorzubereiten.

In einem Café in der Nähe des Abgeordnetenhauses trafen wir dann Mitglieder der Berliner Clubkommission und Clubbesitzer. Hier sprachen die Anwesenden über die Clubpolitik in Berlin und wie sie sich unter Rot-Rot-Grün ändern wird.

Im Großen und Ganzen glaube ich durch das Minipraktikum einen guten Eindruck bekommen zu haben, wie der Alltag eines Berliner Abgeordneten ungefähr ist.

Dein Auftrag: Setze künstlerisch um, welche Forderungen du an Politik und Gesellschaft richten möchtest oder zeige in deinem Kunstwerk Jugendliche, die das tun.

 

  • Wie können Jugendliche gehört werden?

  • Wie machen Jugendliche auf sich aufmerksam?

  • Was würdest du gerne von Politik und Gesellschaft einfordern?

  • Was muss sich verändern, damit Politik und Gesellschaft in Deutschland jugendgerechter werden?

 

Entstehen soll ein Bild im Querformat im Verhältnis 1,75 x 1 (mindestens 35 cm Breite und 20 cm Höhe. Bitte wähle keine kleinere Größe). In der Wahl deines künstlerischen Mittels bist du völlig frei – ob Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Graffiti, Tape Art oder eine andere Technik. Wir sind gespannt auf deine Ideen! Auch Gruppeneinreichungen sind möglich. Du kannst ein Bild einreichen wenn du zwischen 12 bis 27 Jahren alt bist.

 

Was kannst du gewinnen?

Dein Kunstwerk wird im Großformat gedruckt und öffentlichkeitswirksam während der JugendPolitikTage 2017 am Brandenburger Tor präsentiert sowie bei der Jugendmeile im Rahmen des Tags der offenen Tür im Bundesjugendministerium im August 2017 ausgestellt. Dein Name bzw. die Namen aller, die am Kunstwerk beteiligt waren, werden im Rahmen der Ausstellung natürlich genannt. Außerdem kannst du dich bzw. kann deine Gruppe sich über einen Gutschein im Wert von 200 Euro für Künstlerbedarf freuen.

 

Einreichungen sind bis zum 01. April 2017 hier online möglich!

 

Was passiert mit deiner Einreichung?

Eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesjugendministeriums, des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ der Jugendpresse Deutschland e.V. und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. zusammensetzt, wird sechs
Kunstwerke prämieren. Dafür werden die Einreichungen nach dem Alter in drei Altersklassen eingeteilt: 12 bis 16, 17 bis 21 sowie 22 bis 27. Aus jeder Altersklasse werden zwei Einreichungen gleichberechtigt ausgezeichnet. Wir geben dir Mitte April Bescheid, ob dein
Kunstwerk ausgezeichnet wird.

 

+++ Achtung, Achtung: Was musst du bei deiner Einreichung beachten? +++

  • Bitte reiche nur ein Kunstwerk zum Wettbewerb ein.
  • Bitte gib an, ob deine Einreichung in Einzel- oder Gruppenarbeit entstanden ist und nenne die Namen und das Alter aller Beteiligten.
  • Bitte gib an, zu welcher Altersklasse du oder deine Gruppe gehören. Ist deine Gruppe gemischt, gib bitte an zu welcher Altersgruppe die Mehrheit gehört.
  • Deine Einreichung übermittelst du digital im Upload-Portal der Jugendpresse. Zugelassene Dateiformate sind tif, jpeg oder pdf. Die Auflösung sollte 1.200 dpi betragen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dein Kunstwerk in einem Copyshop einscannen lassen – nenne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfach die oben genannten technischen Anforderungen (Dateiformat und Auflösung).
  • Dein Kunstwerk sollte im Original mindestens 35cm mal 20cm groß sein, damit es sich für den Druck eignet. Aber Achtung: Davon werden später im Druck nur 34cm mal 18cm vollständig sichtbar sein – platziere also am besten keine wichtigen Gestaltungselemente am Rand.

Du hast noch Fragen offen? Dann melde dich bei Viktoria: v.hahn@jugendpresse.de

 

Quelle: www.jugendpresse.de

VON LEONARD

 

Einen Tag in die Berliner Landespolitik reinschnuppern, das war für mich Ende Januar möglich: Im Rahmen des Projekts der U18-Wahl konnte ich an einem Minipraktikum bei Bettina König, SPD-Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, teilnehmen.

Nachdem ich von Bettina Königs wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Foyer des Abgeordnetenhauses begrüßt wurde und ein kleines Briefing erhielt, ging es auf der Gästetribüne des Plenarsaals los: In der “Aktuellen Stunde” wurde über den derzeitigen Stand in der Flüchtlingsunterbringung diskutiert. Die verschiedenen Redner*innen der Fraktionen verliehen ihrer Zuversicht, aber auch ihrem Unmut in ihren Redebeiträgen Ausdruck.

Danach ging es an die erste Arbeit für mich: Ich sollte einige Rechercheaufgaben zu Themen erledigen, die sich am vorhergehenden Klausurwochenende der SPD-Fraktion ergeben hatten. Dafür lag der Fokus auf Arbeits- und Migrationspolitik, da Bettina König vor allem in diesen Themen politisch engagiert ist. Dafür wälzte ich Gesetzestexte, Zeitungsartikel und Meinungen von Experten, um eine möglichst ausgewogene Zusammenstellung von Informationen zu erreichen.

 

VON SARAH

 

Es ist 9:05 Uhr. Um 9:00 Uhr hat die Fraktionssitzung im Abgeordnetenhaus angefangen. Stefan Ziller, sein Mitarbeiter Hans Jagnow und ich machen uns mit einer riesigen Tasse Kaffee im Schlepptau auf den Weg nach unten. Einige Meter vom Besprechungsraum entfernt befinden sich die prunkvollen, mit rotem Teppich ausgelegten Treppen und der Eingang des Abgeordnetenhauses, das ich an diesem Donnerstagmorgen beim U18 Minipraktikum zum ersten Mal in meinem Leben betreten habe.

Nach kurzer Besprechung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geht es los zu einem Photoshoot. Statt mit der neuesten Mode sind die Abgeordneten aber mit wiederverwendbaren grünen Teebechern ausgestattet: eine Kampagne gegen Verschwendung und Umweltverschmutzung.

 

 

Ein Tag im Berliner Abgeordnetenhaus. Wow! War ich aufgeregt, als ich erfuhr, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die ein Minipraktikum dort absolvieren dürfen. Meine Wunsch-Parteien waren Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke. Mein Praktikum absolvierte ich letztendlich bei dem Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen, der Mitglied der SPD-Fraktion ist.

 

Am 12. Januar fand mein Mini-Praktikums-Tag statt. An diesem Tag fand das erste Plenum der neuen Berliner Regierung statt, wo ich von der Besuchertribüne aus zugucken durfte.

Am Morgen hatte ich mich mit der Leiterin des Wahlbüros von Matthias Kollatz-Ahnen in Berlin Steglitz verabredet und bin zusammen mit ihr zum Berliner Abgeordnetenhaus gefahren. In der U-Bahn haben wir uns hauptsächlich über das Berliner bzw. das deutsche Schulsystem unterhalten. Als wir im Abgeordnetenhaus ankamen, war bereits alles voller Politiker und Journalisten. Als erstes wurde mir das Büro von  Matthias Kollatz-Ahnen gezeigt und nachdem wir uns zuerst verirrt hatten, sind wir anschließend in den Plenarsaal gegangen.

Das Plenum begann mit einer Trauerminute für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidtplatz. Es folgte eine Eröffnungsrede des Präsidenten des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und eine Rede des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. Anschließend hielt ein Vertreter von jeder Partei eine Rede. Dafür gab es eine bestimmte Zeitvorgabe. Dadurch, dass die Regierung neu gewählt wurde, ist nun auch die AfD im Abgeordnetenhaus vertreten, was dazu führt, dass ab und an Turbulenzen aufkommen. Ich fand es sehr erstaunlich, dass die Abgeordneten der AfD, der FDP und die der CDU die meiste Zeit zu den gleichen Sachen klatschten und auch jeweils sich sehr über die Kommentare der anderen Parteien lautstark erfreuten. Aber trotzdem hatten die CDU und auch die FDP ein sehr großes Problem damit, gegebenenfalls neben der AfD sitzen zu müssen. Hauptsächlich ging es in dem Plenum um die Frage der Sicherheit, und – für die AfD und die CDU anscheinend ein starkes Problem – die Frage der Unisex-Toiletten.

Dadurch, dass Matthias Kollatz-Ahnen die meiste Zeit von der Besuchertribüne aus gesehen rechts vom Präsidenten saß, hatte er nur ganz kurz beim Mittagessen Zeit für mich. Da ich nicht wirklich Fragen an ihn hatte, erklärte er mir, was er als Finanzsenator alles für Aufgaben hat. Dabei bekam ich zum Beispiel mit, dass er mit noch einer anderen Senatorin dafür gesorgt hatte, dass ein Flüchtlingsheim in einer Turnhalle aufgelöst wurde und in ein angemessenes Gebäude umverlegt wurde. Da  Matthias Kollatz-Ahnen so wenig Zeit hatte, haben wir ausgemacht, dass ich ihn mal in seinem Wahlbüro besuche, damit wir uns ein bisschen mehr unterhalten können.

Diese Erfahrung würde ich auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die wissen wollen, wie genau so ein Plenum und die Arbeit eines Politikers aussehen.

 

Eva

Gestern war es wieder so weit: kleine und große, junge und ältere Journalisten und Journalistinnen strömten ins Rote Rathaus. Ihr Ziel: Die 14. Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbes.  Dort wurden die besten Schülerzeitungen der Stadt geehrt. Zu gewinnen gab es Preise im Gesamtwert von 3000 Euro.

 

Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung wurden die Gäste von den jungen Moderator*innen Andrin Bergmann und Lona Spahija von Boardcast begrüßt, die mit ihrem gesamten Team vor Ort waren, um die Preisverleihung filmisch festzuhalten und die Teilnehmer*innen zu interviewen. Mit viel Witz und Charme führten die beiden souverän durch das Programm und ließen sich auch durch die anwesenden Veranstalter (Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Chefredakteur der Berliner Morgenpost Carsten Erdmann und Johann Stephanowitz von der Jungen Presse Berlin e.V.) nicht verunsichern.

 

Gewinner küren – keine leichte Sache für die Fachjury

Bereits im Dezember entschied eine achtköpfige Fachjury aus der Senatsverwaltung und der Berliner Medienlandschaft über die begehrten Plätze. Einen Tag lang setzten sie sich zusammen, lasen alle eingereichten Schülerzeitungen, diskutierten über Artikel, Themen und Layout und kürten die Gewinner. Fazit:  Die jungen Nachwuchsredakteur*innen waren fleißig und haben sich in ihren Schülerzeitungen mit  vielfältigen Themen beschäftigt.  So wurden neben Beiträgen aus dem  Schulalltag u. a. auch Themen wie Freundschaft, der Weg zur Selbstfindung, Drogen, Homosexualität, Diversität, Digitalisierung, Schönheitsideale und Kinderrechte aufbereitet. Schülerzeitungen sind somit ein wichtiges Sprachrohr der Schüler*innen und ein Mehrwert für jede Schule.

 

Von Josy

Am Samstag, den 21.01.2017, fand die 7. „Wir haben es satt!“-Demo statt. Groß und Klein versammelten sich, um mit Fahnen, selbstgemalten Schildern, Trillerpfeifen und Trommeln auf ihre Botschaft aufmerksam zu machen. Sie wollen und fordern eine faire und naturnahe Landwirtschaft. Frei nach dem Motto der ABL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.) : „Power to the Bauer“.

Laut Veranstalter kamen 18.000 Menschen. Und um dem noch einen drauf zu setzten, kamen noch rund 130 Traktoren aus ganz Deutschland. Denn diese Demo war nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Erzeuger. Hand in Hand wollten sie so zeigen, dass nur eine bäuerliche Landwirtschaft die Menschen mit gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln versorgen kann.

Der Umzug:

Zu Einstimmung hielten unter anderem der Vorsitzende des BUNDs Hubert Weigert und viele andere eine Rede und stellten erste Forderungen an Politik und auch an die Verbraucher, denn der Kassenzettel wird hier als Stimmzettel gesehen.

Wer spontan kam und noch kein Schild oder Fahne hatte, konnte sich an zahlreichen Ständen schon zu Beginn der Veranstaltung eindecken.

Den Auftakt des Umzugs der Demo bildeten die rund 130 Traktoren, die mit Schildern geschmückt als erste los durften, begeistert hupten und die Menge anheizten. Sprüche wie: „Minister Schmidt, sei nicht so matt – wir kriegen sicher alle satt“, „Rogge‘n‘Roll“ und „Lasst die Konzerne in weiter Ferne – pflanzt Kleegras und Luzerne!“ zeigten die Bauern ihren Unmut und ihre Forderungen für eine gerechtere Landwirtschaft.

VON ANNI

 

Ich hatte das Glück als eine von zehn Jugendlichen unter 18 Jahren zu einem Minipraktikum bei einer/einem Abgeordneten aus der Partei meiner Wahl zugelassen zu werden. Ich entschied mich für Bündnis 90/Die Grünen und durfte nun Berlins jüngste Abgeordnete, June Tomiak, an ihrem normalen Arbeitstag im Abgeordnetenhaus in Berlin-Mitte begleiten.

Am 13. Dezember 2016 fand der Praktikumstag statt. Ich wurde in der riesigen Eingangshalle von June Tomiaks Sekretärin empfangen, die mich durch das Gebäude führte und mir zu vielem etwas erklärte. Sie zeigte mir, wo die verschiedenen Fraktionen (Vereinigung von Mitgliedern einer Partei) ihren Sitz und ihren Fraktionssaal haben. Was ich besonders interessant fand, war der Plenarsaal, in dem einmal pro Woche eine Plenarsitzung stattfindet. In dieser versammeln sich dann alle Fraktionen (SPD, CDU, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/Die GRÜNE, AFD und FDP), um über Themen zu diskutieren und gemeinsame Kompromisse zu finden. Jede Fraktion hat eine genaue Anzahl an Sitzplätzen und ihr wird ein bestimmter Rang zugeteilt.

 

Am 5. Dezember 2016 wurde jup! Berlin ein Jahr alt – jup! jup! hurra!

Seit dem Start des Berliner Jugendportals durch Bildungssenatorin Sandra Scheeres auf dem jugendFORUM 2015 ist jede Menge passiert. Als wir in Vorbereitung der jup!iläums-Feier all unsere Veranstaltungen, Projekte, Kooperationen und Workshops durchgegangen und (peinliche) Fotos rausgekramt haben, konnten wir selbst kaum glauben, was in den letzten anderthalb Jahren los war. „jup! Berlin hat in seinem ersten Lebensjahr nicht nur krabbeln und laufen gelernt, sondern ist richtig losgerannt“, lobte Frau Fussan aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft auf der jup!iläums-Feier.  

Wir haben uns sehr gefreut, dass Partner*innen aus den verschiedensten Institutionen und Projekten  sowie zahlreiche jup!-Redakteurinnen am Montag im Jugendkulturzentrum Die Linse in Berlin-Lichtenberg zusammengekommen sind, um gemeinsam mit uns das erste jup!-Jahr Revue passieren zu lassen, einen Blick nach vorne zu werfen und gemeinsam auf das Erreichte anzustoßen.

Und da durfte der Spaß natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hier ein kleines Video von unserer jup!iläums-Feier:

Immer wieder sieht man Bilder von Tieren, die in kleinen Boxen in ihren eigenen Fäkalien liegen. Monokulturen so weit das Auge reicht. Und trotz des ganzen Überflusses hungern Millionen von Menschen. Das kann doch nicht richtig sein. Ihr wollt was ändern? Dann geht zur „Wir haben es satt“-Demo am Samstag.

 

VON JOSY

Am Samstag, dem 21. Januar, findet in Berlin am Potsdamer Platz die siebte „Wir haben es satt“- Demo statt. Um 12 Uhr startet dort die Auftaktkundgebung und dann geht es los. Ziel: Das Brandenburger Tor. Zu Fuß oder zu „Trecker“, denn ja, es gibt eine Treckerumzug!

Bei dem Umzug durch die Innenstadt wird lauthals auf wichtige Themen aufmerksam gemacht: Bauernhöfe statt Agrarindustrie, gesundes Essen statt Umweltverschmutzung und Tierleid, Demokratie statt Konzernmacht! Auch Organisationen wie NABU, BUND oder auch Peta sind vor Ort.

Am Brandenburger Tor angekommen gibt es dann eine Abschlusskundgebung und ein Konzert. Hier könnt ihr die Demo beim Supp‘N Talk ausklingen lassen. Des Weiteren gibt es Stände von vielen unterschiedlichen Organisationen, bei denen ihr euch informieren und nette Leute kennlernen könnt.

 

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Wünscht ihre euch bezahlbare und gesunde Lebensmittel für euch und die Welt, einen gerechten Welthandel und Zugang für alle zu Nahrung, Wasser, Saatgut, Land und Bildung oder seid ihr für bäuerliche und ökologische Landwirtschaft, regionale Produkte, Artgerechte Tierhaltung und Tierechte, gegen Gentechnik? Kurzgesagt: Seid ihr für Umweltschutz und eine Welt ohne Hunger?

Dann kommt vorbei mit Schildern, Flaggen, Trillerpfeifen oder Megafonen und zeigt eure Meinung. Denn auch ihr könnt was verändern und der erste Schritt zu einer guten Welt ist immer, erst bei sich etwas zu ändern.

Wie ihr hinkommt, der Ablauf und viele weitere Informationen findet ihr unter: www.wir-haben-es-satt.de

 

Am 16. Januar öffnete die jährliche Ausstellung des Jugendforums „denk!mal '17“ im Berliner Abgeordnetenhaus ihre Tore. Thema ist der Gedenktag für die Opfer des  Nationalsozialismus. Der besondere Fokus liegt dieses Jahr auf Homosexuellen. jup!-Redakteurin Sina war vor Ort und hat sich die von Kindern und Jugendlichen erstellten Ausstellungsstücke angeschaut.

 

VON SINA

 

„Alles was auch nur im entferntesten mit Nationalsozialismus zu tun hat, kommt rein“, erzählt mir Projektleiterin Talita Gergely. Tatsächlich sind es sehr vielfältige Projekte, die am ersten Ausstellungstag auf mich warten. Projekte, die thematisch rein gar nicht weit entfernt waren. Im Gegenteil  Projekte, die den Nagel auf den Kopf treffen. Projekte, von denen man gar nicht meinen mag, sie stammen von jungen Menschen. Es sei sehr wichtig, dass sich gerade Jugendliche, die entfernteste Generation, mit dem Thema beschäftigen. Nicht nur um zu gedenken, sondern auch zu prävenieren.

Wenn man das Casino des Berliner Abgeordnetenhauses betritt, kommt man zuerst in einen kleinen Vorraum. Eher unscheinbar, denke ich mir, zu unscheinbar. Doch schaut man genauer hin, sieht man - im wahrsten Sinne des Wortes - die Gedanken von Schüler*innen, welche sich zum Projekt eine ausdrucksstarke Nachricht überlegt haben. Auffällig ist zuerst das Wort Rassismus. Rassismus und Nationalsozialismus. Passt zusammen, aber das kann doch nicht das Einzige sein, finde ich. Es muss mehr sein. Und das ist es.

Gemeinsam mit Frau Gergely betrete ich den Hauptausstellungsraum. Dort wird man mit mehr als nur Rassismus konfrontiert. Propaganda, Rebellen, Hierarchien außerhalb einer ethnischen Ansicht. Man bedenke: Es sind Werke von Kindern und Jugendlichen. Die Jüngsten sind gerade acht Jahre alt und haben sich oftmals innerhalb ihrer Klasse damit auseinandergesetzt. Ich frage mich, was in so einem Kinderkopf vorgeht? Wie sie darauf gekommen sind? Nur ein Schulprojekt? Oder gibt es bei einigen sogar biografische Bezüge? Ob sie wissen,  was für eine Aussagekraft ihre Notizen in einem ausgestellten Tagebuch haben?

 

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 veranstaltet das Abgeordnetenhaus von Berlin bereits zum 14. Mal das Jugendforum denk!mal.

Jugendliche und junge Erwachsene sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus einzubringen und so die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Was ist das Jugendforum denk!mal? 

 

< 4. BIRTHDAY KID >

 < 4. BIRTHDAY KID > 

 

"YOUNG THUG LIFE" by Abdu Baack

 < 1. YOUNG THUG LIFE > 

KLAK- Drehbuchideen-Wettbewerb

Bei KLAK  können junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren auf großer Leinwand erzählen, wie sie die Welt sehen und welche Visionen sie für die Zukunft haben. Beim jetzt gestarteten KLAK-Drehbuchideen-Wettbewerb werden Drehbuchideen dafür gesucht. Gesucht werden Ideen für einen 1-3-minütigen Kurzfilm zum Thema Energie - Konsum - Mobilität. Einsendeschluss ist der 31.12.2016.

Aus den zehn besten Drehbuchideen entstehen Klima-Kurzfilme, die Jugendliche in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und anderen Fachleuten aus dem Film- und Medienbereich produzieren werden.

 

Was muss ich einreichen?

Der Umfang sollte eine DIN A4-Seite für Text, drei DIN A 4 Seiten für eine Fotogeschichte, drei Minuten für ein Video nicht überschreiten. Das Video zum Upload hat das Format wmv, mpeg, mov oder avi und ist nicht größer als 5 MB. Bei Youtube oder Vimeo bist du frei in der Wahl der Größe und des Formats.

 

Wie reiche ich meine Idee ein?

Ganz einfach! Fülle einfach das Online-Formular aus! Die gesamten Teilnahmebedingungen findest du hier!

 

Das Klima-Kurzfilmprogramm geht 2018 auf Fahrradkino-Tour – mit 16 Tourstops bundesweit. Dabei werden die Besucher*innen selbst aktiv und auf praktische Art und Weise für den Klimaschutz sensibilisiert, denn die erforderliche Energie für das Kino wird durch Fahrräder mit Generatoren erzeugt. Der Wettbewerb und die Fahrradkino-Tour sind Teil des KLAK-Projekts, das Solare Zukunft e.V. und das Unabhängige Insitut für Umweltfragen e.V. durchführen.

 

Hier noch ein Trailer zum Wettbewerb! Viel Erfolg!

 

OK KID Fan? Dann mach mit! Heute gibt es bei uns das Album "ZWEI" von Ihnen zu gewinnen. Wie du mitmachen kannst? Like einfach unser Bild bei Facebook oder Instagram und du hast Möglichkeit zu gewinnen!

 

 

Für gemütliche Weihnachtsabende braucht es auch immer etwas Weihnachtsgebäck. Wir haben hier für euch ein paar Rezepte zusammengesammelt zum ausprobieren und schlemmern.

 

REZEPTE

Das Rote Rathaus ist der politische Mittelpunkt Berliner Politik. Neben Politik gibt es hier in der Weihnachtszeit allerdings auch vielerlei Leckereien, Glühwein und sonstige Stände. Also wenn ihr Lust habt mal einen schönen Weihnachtlichen Abend in der Hauptstadt zu verbringen sollte diese Option weit oben auf dem Zettel eurer Wahlmöglichkeiten stehen. 
Ansonsten gibt es in den nächsten Paar Tagen noch mal einige coole Preise zu gewinnen. Um auf dem Laufenden zu bleiben Liket unsere Facebookseite oder folgt uns auf Instagram!

 

Weihnachtsmarkt Rotes Rathaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus | Christmas Market in front of Berlin City Hall (1) © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Im September hat Berlin das Abgeordnetenhaus gewählt. Die Koalitionsverhandlungen sind noch in vollem Gange und die Parteien verständigen sich gerade auf Themen und Inhalte des Koalitionsvertrages im neuen Parlament. Welche Parteien stellen die neue Regierung? Wer sind die neuen Vertreter und Gesichter der Regierungsparteien? Welche Aufgaben hat ein Abgeordneter? Diskutieren die Abgeordneten den ganzen Tag? Wie wird man Politiker?

Die Ansprüche an Politik und ihre Vertreter sind zahlreich. „U18 – die Wahl für Kinder und Jugendliche“ will Dich einladen, nach der Wahl jetzt auch die politischen Vertreter kennenzulernen. Du bekommst die Möglichkeit im Rahmen eines Minipraktikums einen Abgeordneten der Regierungspartei einen Tag lang zu begleiten und deine Erlebnisse mit den jungen Menschen in der Stadt über jup! – das Jugendportal von Berlin – zu teilen.

 

Heute haben wir ein exklusives Mark Forster Fan Paket für euch! Bist du der ultimative Fan? Dann mach an unserem Gewinnspiel mit und sag uns bei Facebook oder Instagram warum du es verdient hast zu gewinnen!

 

via GIPHY

Der US-Wahlkampf ist vorbei, Trump wird Präsident und keiner kann's fassen. Doch was erwartet uns jetzt?

 

Ein Kommentar von Lucas Niño.

Erste Ausschreibung 2017 im Jugend-Demokratiefonds Berlin

Ab in die 9. Runde!!! Bis zum 30. Mai 2017 können Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften ab 3 Leuten wieder ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen.

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zu seinem Schutz tun. Nahezu alles, was wir tun oder lassen, kann Auswirkungen auf das Klima haben. Und umgekehrt hat auch das Klima Auswirkungen auf vieles in unserem Alltag.

„Mach dich stark fürs Klima“

Macht mit beim Klimaschutz und zeigt mit eurem Beitrag im Wettbewerb Berliner Klima Schulen, was jeder Einzelne tun kann! Bei der Umsetzung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Meinungsumfrage, Aktion, Energiesparprojekt, Comic, Film, Spiel, Plakat, Theaterstück oder Blog – alles ist erlaubt! Einsendeschluss ist der 30. Mai 2017! Die besten Teilnehmer*innen können bis zu 5.000 € gewinnen.Informationen rund um den Wettbewerb findet ihr auf www.berliner-klimaschulen.de.

Wie in den letzten Jahren kann das Publikum wieder über ein Online-Voting die beste Idee prämieren. Die Gewinner des Publikumspreises dürfen sich über vier Übernachtungen inklusive klimafreundlicher Halbpension für bis zu 30 Personen in einem A&O-Hostel nach Wahl freuen.

Holt euch Unterstützung!

Wenn ihr Unterstützung bei der Erstellung eures Beitrags braucht, könnt ihr ein Team von den Berliner Klima Schulen an eure Schule einladen. In einem Workshop helfen euch die Mitarbeiter*innen ganz individuell, eure Ideen weiterzuentwickeln und in eine passende Form zu bringen oder auch Maßnahmen und Aktionen zu planen.

Meldet euch einfach bei kontakt@berliner-klimaschulen.de und schreibt, wo der Schuh drückt und welche Hilfe ihr konkret benötigt.

poliWHAT?! erklärt, wie die Wirtschaft auf die Politik Einfluss nimmt und zwar über Wirtschaftsverbände und Lobbyisten. Sind Lobbyisten jetzt gut oder schlecht?

Am 26.02.2016 fand im Berliner Abgeordnetenhaus der Kickoff der U18-Wahlen statt. 120 junge Menschen waren gekommen, um sich zu informieren, gemeinsam zu diskutieren und mitzugestalten.

Neben einem Parlamentsquiz und einem Checkup für das eigene U18-Wahllokal hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Fragen zum Thema Wahlen, Wahlsystem, ungültige Stimmzettel, Prozenthürden für Parteien usw. zu stellen und beantwortet zu bekommen. Auch der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses und U18-Schirmherr Ralf Wieland stand den Jungen und Mädchen in einer offenen Fragerunde Rede und Antwort.

 

Findet ihr, Wahlen sind wichtig? Sag eure Meinung in der jup!-Umfrage "Wählen ist für mich..."!

 

"Was habt ihr an Politik noch nie gecheckt?"

Auch wir waren mit der jup!-Videobox vor Ort und haben gefragt: "Was habt ihr an Politik noch nie gecheckt?" Hier sind die Ergebnisse! - Was meint ihr dazu? Habt ihr weitere Fragen oder sogar Antworten? Schreibt Kommentare, schickt uns Videos, diskutiert miteinander!

Die Bonner Firma „true fruits“ hat in den letzten Tagen viel Kritik einstecken müssen für ihre Werbeplakate. Diese wurden teilweise auch verboten. Im folgenden Text erkläre ich, warum ich die Kritik für inkonsequent halte.

 

Ein Kommentar von Abdu Baack

 

Kurze Erklärung der Situation

Die in Bonn ansässige Firma „true fruits“,welche 2006 von drei Freunden gegründet wurde, sich mittlerweile um 21 Leute vergrößert hat und übrigens auch zu den Smoothie-Marktführern in Deutschland gehört, hat seit circa einer Woche eine Werbekampagne für ihre Smoothie-Produkte am Laufen, welche für viel Aufsehen sorgt. In zwei Städten wurden bereits partiell Plakate verboten. In München drei der vier Plakate. Aufstellen darf „true fruits“ dort nur noch das „Besamt und befruchtet“-Plakat. Durch einen rechtlichen Trick kann die Firma die restlichen Plakate jedoch trotzdem aufstellen. Indem dafür private Grundstücke genutzt werden, wird es den Münchnern möglich gemacht, Sätze wie „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“, „Bei Samenstau schütteln“ und „2 Samenspender aus gutem Hause“  zu lesen.

Pinke Hinweisschilder  im Schulflur der Grundschule Neues Tor weisen bereits auf das besondere Ereignis hin: Wahltag! Genauer gesagt: Die Wahl des SchülerHaushalts 2016 . Kurz vor dem Start der Sommerferien war es so weit: Fast 400 Kinder der Grundschule waren aufgerufen, ihre Stimme für den SchülerHaushalt abzugeben. jup! war am 12. Juli bei der Wahl dabei und hat das junge Organisationsteam besucht.

 

Wählen gehen oder über Geld entscheiden dürfen nur die Großen – falsch gedacht! Das Projekt SchülerHaushalt macht es möglich, dass Schüler*innen in einem demokratischen Prozess über den Einsatz eines bestimmten Budgets entscheiden. Das Beteiligungsprojekt stammt ursprünglich aus Recife in Brasilien und wird seit 2014 durch die Servicestelle Jugendbeteiligung  (SJB) auch in Deutschland umgesetzt. Nachdem die SJB das Projekt zunächst in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung betreute, setzt sie es seit 2014 unentgeltlich fort und arbeitet mit den teilnehmenden Schulen eng zusammen.

Die Grundschule Neues Tor nahm  dieses Jahr zum ersten Mal am Projekt SchülerHaushalt teil. Das Budget von 4000 Euro setzt sich zur Hälfte aus dem schuleigenen Etat und zur anderen Hälfte aus Haushaltsmitteln des Bezirkes Mitte zusammen.

 

Wie argumentiere ich am effektivsten gegen fremdenfeindliche Sprüche? Was sind die besten Gegenstrategien bei rassistischen und diskriminierenden Gesprächssituationen?

 

VON NUSEYBA

 

Mit diesen Fragen im Kopf bin ich zum Tagesseminar am 14.09.16 in die Linse nach Lichtenberg gefahren. Die ganze Thematik um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit war für mich und ist für viele andere wahrscheinlich mittlerweile nichts Neues mehr. Durch die ganzen Debatten um die Flüchtlinge und die immer deutlicher werdende rechte Bewegung, haben sich viele zum ersten Mal die gleichen Fragen gestellt. Obwohl ich schon persönlich oft mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu kämpfen hatte, hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was mich auf dem Seminar erwartet. Deswegen war ich umso überraschter, was wir innerhalb von ein paar Stunden erreicht haben und denke mir, dass jeder von diesen Ergebnissen profitieren kann.

Unter dem Motto „Gropiusstadt Reloaded – Pimp Deinen Kiez in Minecraft!“ kannst du ab dem 10. Oktober die häufig ungenutzten Freiflächen in der Gropiusstadt nach deinen Vorstellungen und Wünschen neugestalten und tolle Preise gewinnen.

Was ist toll am Wedding? Was stört? Was muss verändert werden? Das Projekt „Check den Wedding!“ ist diesen Fragen nachgegangen. Ziel war es, zu erfahren, wie junge Menschen den Wedding empfinden, ob vorhandene Angebote der Jugendhilfe genutzt werden und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Herausgekommen ist viel mehr.

 

Maude Fornaro ist als Stadtteilkoordinatorin für die Kinder- und Jugendbeteiligung  in Gesundbrunnen verantwortlich. Im letzten Jahr bekam sie vom Jugendhilfeplaner Marcus Lehmann den Auftrag, die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen zu erfassen, um diese in der Jugendhilfeplanung berücksichtigen zu können. Und das alles unter der Mitarbeit von Kindern und Jugendlichen. Herausgekommen ist das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“, das von STARK gemacht! Jugend nimmt Einfluss (Jugenddemokratiefonds Berlin) gefördert wurde.

Der Startschuss für das Projekt „Youthteam-Check den Wedding!“ fiel im März 2016. Von da an hieß es für die Projektleiterin: Kooperationspartner finden und Mitmach-Aufrufe starten. Von Beginn an dabei war das Team und die Mädchen des Jugendclubs MÄDEA: Aufgeweckte junge Damen, die das Projekt als Hauptpartner mitgestaltet haben. Weitere Unterstützung gab es von den Grundschulen aus der Umgebung und dem Jugendclub Badstraße.

 

„Was gefällt euch am Wedding? Was stört euch?“ – eine Straßenumfrage

Im ersten Schritt führten die Jungen und Mädchen eine Umfrage durch. Ausgestattet mit Fragebögen zogen sie in kleinen Gruppen durch die Straßen im Wedding/Gesundbrunnen und befragten andere Kinder und Jugendliche, was ihnen am Wedding gefällt, was sie stört und was sie sich für ihren Kiez wünschen.

Viele Heranwachsende mögen ihren Stadtteil und haben viel Spaß im Gesundbrunnen Center und auf den Spiel- und Fußballplätzen. Jedoch wünschen sich viele der Befragten sauberere Parks und Spielplätze, mehr Beleuchtung auf den Fußwegen und das Zurückschneiden von großen Gebüschen sowie viel mehr Freizeitangebote im Kiez. Auch ein respektvollerer Umgang der Kinder und Jugendlichen untereinander wurde genannt. Zudem fürchten sich einige vor den Alkohol trinkenden Menschen in den Parks oder vor und auf den Spielplätzen. 

Insgesamt wurden bei der Peer-to-Peer-Befragung in Freizeiteinrichtungen, Schulen und im öffentlichen Raum über 500 Fragebögen ausgefüllt. Eine Zahl, auf die die Mädchen und Jungen stolz sein können.

Meine Eindrücke aus der Politik Orange Jugendredaktion.

 

VON ABDU

 

Erster Treffpunkt der Redaktion ist in einem Hostel in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße. Die meisten der Redaktionsmitglieder kommen eben nicht aus Berlin und kommen hier unter. Das Hostel ist durchschnittlich, reicht aber aus. Da ich letzter war wurde ich natürlich bei der Ankunft besonders genau angeschaut. Dazu kam, dass ich schonmal frischer aussah, da ich am Abend davor bei einem Freund war und Gemeinschaftsspiele gespielt haben, was ich übrigens jedem empfehlen kann, und der Abend etwas länger ging. Bereits zu diesem Zeitpunkt haben die anderen einen sehr netten Eindruck auf mich gemacht. Nachdem die „Nicht-Berliner“ ein Zimmer zugewiesen bekommen haben, ging es dann auch schon los Richtung BCC.
Die Gruppe ist nett, alles junge motivierte Freizeitjournalisten, die sich eventuell in der Zukunft vielleicht mal vorstellen können, etwas in die Richtung auch beruflich zu machen, aber nicht jeder und auch nicht absolut sicher. Zwanzig Minuten müssen wir laufen, man kommt schnell ins Gespräch.
Das BCC sieht von außen sehr schlicht und unauffällig aus. Man kann es leicht übersehen, wenn man es nicht kennt. Ich finde es sehr aufregend, mal in einer anderen Jugendredaktion zu arbeiten. Man lernt interessante neue Leute und neue Arbeitsweisen kennen. Der Sonntag besteht aus reiner Vorbereitung. Man macht sich mit seinem Team und seinen Aufgaben vertraut und sucht sich gegebenenfalls auch schon Themen raus, zu denen man Content produzieren möchte. Wir sind bis 18:30 im BCC sowohl der Fotograf Jonas als auch die Videoredaktion inklusive mir bricht danach zur inoffiziellen Eröffnung des Zeitungskongresses, in eine Galerie in der nähe vom Rosa-Luxemburg-Platz auf.
Dort treffe ich auf eine zutiefst interessante, aber für meine Zukunft keine erstrebenswerte, neue Welt. Gäste sind Verleger und Journalisten, denen es offensichtlich nicht an Geld mangelt. Die Uniform des Abends ist für die Männer ein schicker Anzug, die Frauen haben sich im Konsens für ein schickes Abendkleid entschieden. Zu trinken gibt es, neben dem standardmäßig angebotenen Prosecco, Weißwein und Sekt, Bierr und Limo. Essen gab es super leckeren Truthahn-Burger. Wenn einem solche Veranstaltungen gefallen, bitte. Mir war die Veranstaltung gestern bei Weitem zu steif. Der Altersdurchschnitt lag bei über 40 vermutlich, weshalb wir nicht nur wegen unserer unpassenden Kleidung auffielen. Alles in allem war der erste Tag jedoch ein sehr schöner und interessanter Tag. Ich habe viele neue Eindrücke und Kontakte gesammelt und freue mich auch schon auf morgen.

Spiel, Spaß und Spannung im FEZ! Vom 25.07 bis 31.08.2016 sind alle Kinder zwischen 6 und 14 Jahren herzlich in die Spielstadt FEZitty eingeladen. Auch jup!-Redakteurin Natalie war bei der feierlichen Eröffnung mit der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, letzte Woche dabei.

 

VON NATALIE

 

Das FEZ Berlin - bei dem Namen klingelt es in den Ohren vieler Berliner*innen. Doch beim erklingen des Wortes FEZitty zeichnet sich ein dickes Fragezeichen auf den Gesichtern der meisten Menschen ab.

 

FEZitty - Kinder bauen sich ihre Stadt

Rathaus, Supermarkt, Stadtreinigung und Hühnerhof, hier lassen sich alle wesentlichen Merkmale einer waschechten Stadt wiederfinden. Egal, wofür sich die Kinder interessieren, hier werden sie mit Sicherheit fündig. Ursprünglich stammt die Idee der Spielstadt aus München. Sie wurde in den 1990 Jahren entdeckt und anschließend auch in Berlin eingeführt. Neben Rathaus, Supermarkt, Jobcenter und Bank im Stadtzentrum lässt sich draußen im Neuland ein riesiges Wasserbecken finden, das an besonders heißen Tagen auch für eine kühle Erfrischung zur Seite steht. Direkt gegenüber schließt sich das Gewerbegebiet an. Aus Ton, Holz oder anderen Materialien werden hier Produkte hergestellt, die im Nachhinein im Supermarkt oder stadteigenen Café verkauft werden. Der mächtige Wald säumt die hintere Hälfte der Spielstadt und bietet neben vielen schattigen Plätzen einen großen Stall mit 100 Hühnern, die am Tag rund 80 Eier legen, das Forscherland und ein kunterbuntes Zirkuszelt, in dem die jungen Sprösslinge sportlich aktiv werden können. Selbstverständlich verfügt FEZitty, genauso wie eine richtige Stadt, über seine eigene Währung, die man durch eigene Arbeit verdient und im Supermarkt oder Café wieder loswerden kann.

 

Wer jetzt schon denkt, das war alles - falsch gedacht, das war nur ein minimaler Einblick in die vom FEZ geschaffene Welt. Insgesamt gibt es 32 verschiedene Orte, die es sich zu besuchen lohnt, mit 100 unterschiedlichen "Jobs".

Der Clip zum Jugendportal

Für den Start haben wir einen kleinen Clip produziert. Hier könnt ihr euch einen Eindruck über die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von jup! Berlin verschaffen, vielleicht ein paar Ideen bekommen und euch über jup! Berlin informieren.

Aber am wichtigsten ist natürlich: Stöbert einfach herum und schaut, was ihr entdeckt. Und wenn euch etwas auffällt, ihr noch eine Idee habt, euch etwas fehlt, dann sprecht uns unbedingt an.

 

Bei jup! mitmischen

Ihr wollt bei jup! mitmachen? Ideen und Themen einbringen, Medien produzieren oder Projekte anstoßen?

Dann schaut hier vorbei!

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zum Schutz des Klimas beitragen: z. B. durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Konsum regionaler Produkte oder den Einsatz effizienter und neuer Technologien. Aber wie genau geht Klimaschutz? Sich mit dieser Frage zu beschäftigen, ist Sinn des Schulwettbewerbs „Berliner Klima Schulen“. Dabei geht es nicht nur um die Maßnahmen auf politischer Ebene, sondern vor allem auch darum, zu erkennen, was jeder Einzelne oder ein kleines Team konkret tun können und was andere motiviert, dabei mitzumachen.

Wer kann mitmachen?

Ihr! Also alle Berliner Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule sind dazu aufgerufen, eigene Ideen zu den Themen Klima und Klimaschutz zu entwickeln.

Wie finde ich ein Thema?

Ihr habt Probleme ein Thema zu finden? Kein Problem! Ein Thema kann man überall finden. Denn Klimaschutz berührt fast alle Bereiche unseres Lebens. Nahezu alles, was wir tun oder lassen, kann Auswirkungen auf das Klima haben. Und umgekehrt hat auch das Klima Auswirkungen auf Vieles, was wir tun oder lassen.

Die Schüler*innen der  Robert-Havemann-Schule in Pankow haben zum Beispiel in ihrem Projekt „Elektromobilität zum Anfassen“ ein E-Kettcar gebaut und damit im letzten Jahr den dritten Preis gewonnen.  Die Wettbewerbsteilnehmer*innen der Gustav-Falk-Schule aus Mitte haben sich über einen langen Zeitraum mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein Auto überhaupt umweltfreundlich sein kann. Dafür besuchten sie die BSR, fuhren mit einem Müllauto mit und lauschten einer Umwelt- und Zukunftsforscherin. Ein Ergebnis war ihr selbst geschriebener Song „Ja Mann, ich will Fahrrad fahr’n!“, den sie auch auf der Abschlussveranstaltung vor dem Publikum performten. Weitere Beispiele findet ihr hier.

Ihr merkt schon, bei der Umsetzung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Meinungsumfrage, Aktion, Energiesparprojekt, Comic, Film, Spiel, Plakat, Theaterstück oder Blog – alles ist erlaubt!

 

Ihr habt eine tolle Theater-AG in der Schule? Ihr macht in eurer Freizeit Musik oder dreht Videoclips? Dann beteiligt euch am jungen Berliner Kulturfest FestiWal im FEZ-Berlin!

Am 18. und 19. Juni haben Organisationen, Projekte, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendkultur die Möglichkeit, ihre künstlerischen und kulturellen Arbeiten und Projekte sich im FEZ-Berlin zu präsentieren. Egal ob Musik, Theater, Medien, Literatur, Film, Zirkus oder Mode – die Genres sind offen! Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

 

Richtig präsentieren!

Vom 13. bis 17. Juni findet im Vorfeld eine Projektwoche statt, in der die Kinder- und Jugendgruppen unter fachkundiger Begleitung ihr künstlerisches Projekt weiterentwickeln können, um es bei FestiWal zu präsentieren.

 

Anmelden und weitere Informationen

Ihr wollt noch weitere Informationen oder euch anmelden? Dann meldet euch telefonisch (030 530 714 21) oder per Mail (s.schwarz@fez-berlin.de) bei Sylvia Schwarz.

Am 19. Mai war der Einsendeschluss für die aktuelle Wettbewerbsrunde von „Berliner Klima Schulen“.

Viele tolle Projekte sind bis dahin im Wettbewerbsbüro eingegangen und stellen sich jetzt der Online-Abstimmung für den Publikumspreis auf der Webseite des Wettbewerbs.

 

Und jetzt bist du gefragt!

Noch bis zum 14. Juni kannst du für dein Lieblingsprojekt voten und die Projektgruppe mit deiner Stimme unterstützen. Welches Projekt hat das Thema Klimaschutz am besten umgesetzt? Von welcher Idee bist du am meisten überzeugt?

Schau dir alle Projekte an und entscheide dann, welche Teams am 29.  Juni zur feierlichen Preisverleihung in die Neuköllner Oper eigeladen werden. Dort werden sowohl die Platzierungen der Juryentscheidung als auch das endgültige Ergebnis der Online-Abstimmung bekanntgegeben und die Gewinner gekürt.

Aber Achtung: Jeder Teilnehmer der Online-Abstimmung hat nur eine Stimme! Hier geht es zur Wahl!

Am 14. Juli fand in Lichtenberg eine Kinder-Bezirksverordnetenversammlung (BVV) statt. 60 Fünftklässler*innen von der Brodowin-Grundschule, von der Grundschule am Roederplatz und der Selma-Lagerlöff-Schule waren vor Ort und stellten ihre Ideen und Lösungsvorschläge für ein besseres Leben in Lichtenberg vor.

 

ein Text von Anne

 

Die Vorbereitung: Zukunftswerkstatt aus Klage, Utopie und Umsetzung

Erarbeitet wurden die Vorschläge und die dazugehörigen Plakate in einem dreitägigen Workshop, der von Mitarbeiter*innen der ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V. durchgeführt wurde. Zu Beginn der Workshops konnten sich die Kinder Kleingruppen und Fraktionen zuordnen. Jede Gruppe durchlief eine Zukunftswerkstatt, die aus einer Klagephase,  einer Utopiephase und anschließenden Überlegungen zur Umsetzung bestand.

Außerdem wurden Ausschüsse gebildet, die sich mit den Themen beschäftigen, die den Kindern am wichtigsten waren. So setzten sich die Kinder in den Ausschüssen Gerechtigkeit, Schule/Freizeit, Verkehr, Umwelt und Sicherheit/Frieden mit Problemen, ihren Wünschen und Lösungsmöglichkeiten auseinander, gestalteten Wandplakate, dachten sich Rollenspiele aus und übten die Präsentation ihrer Ergebnisse.

 

Der große Tag der Kinder-BVV

Der eigentliche Tag der Kinder-BVV begann im Rathaus Lichtenberg. Begrüßt wurden die Kinder von Manuela Elsaßer, der Koordinatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin-Lichtenberg. Nach einer kurzen mündlichen Einführung stellte sie anhand einer Schautafel kurz die Mitglieder des Bezirksamtes vor. Dazu zählen die Bezirksbürgermeisterin Frau Birgit Monteiro und die Bezirksstadträt*innen Dr. Andreas Prüfer, Kerstin Beurich, Dr. Sandra Obermeyer und Wilfried Nünthel.

Doch es sollte nicht bei dem Vortrag bleiben, eine kleine Rathausführung mit Dachbodeneroberung und Besichtigung des Trauzimmers stand auf dem Programm. Innerhalb weniger Sekunden hatten die Kinder ihre Handys gezückt und machten fleißig Bilder von dem alten Gebäude. Das Standesamt im Erdgeschoss war für sie nicht weniger beeindruckend. Frau Elsaßer führte zwei Spaßhochzeiten durch und die Kinder waren begeistert. Das Trauzimmer an sich war bereits sehr beeindruckend, Holzvertäfelungen und Blattgold an der Decke zierten den Raum.

Danach zog die Gruppe weiter in die Aula der Max-Taut –Schule, wo schon alles für die Kinder-BVV aufgebaut war:  die Schaubilder hingen an Stellwänden, die Stühle waren aufgereiht und die Kameras aufgebaut. Neben den betreuenden Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen waren auch einige Eltern und Verordnete der Erwachsenen BVV gekommen, um sich die Präsentationen der Kinder anzuschauen.

 

„Ich erkläre hiermit die Kinder-BVV für eröffnet.“

Eröffnet wurde die Kinder-BVV vom Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, Herr Rainer Bosse, der die Kinder freundlich begrüßte und die drei anwesenden Bezirksstadträt*innen und die Bürgermeisterin des Bezirks Lichtenbergs vorstellte. Anschließend stellte jeder Ausschuss seine Ideen und Wünsche vor.

 

Ausschuss „Gerechtigkeit“

Den Anfang  machte die Gruppe „Gerechtigkeit“.  Sie führte u.a. ein kleines Rollenspiel passend zum Thema auf. Die Szene zeigte zwei Menschen, von denen einer ausländerfeindliche Sprüche äußerte. Im zweiten Durchlauf zeigten die Schüler*innen, wie man mit solch einer Situation umgehen sollte: Sie kritisierten die ausländerfeindlichen Aussagen und starteten eine Diskussion mit dem Aggressor.

Auch die vielen Obdachlosen in Berlin wurden von den Kindern thematisch aufgegriffen. So möchten sie ein Fest für Obdachlose veranstalten, um damit auf die Zustände aufmerksam zu machen und den Betroffenen zu helfen.

Jetzt bestimmt ihr, was läuft!

Medienkompetenzvermittlung hat viele Gesichter, von der Schülerzeitung über den Informatikunterricht  hin  zur  Blogosphäre.  Der  Schüler-TV-Wettbewerb  SchoolsON ist eine Initiative der ProsiebenSat.1 Media SE   mit Unterstützung der Deutschen Kinder-  und  Jugendstiftung  und  richtet  sich  an  Jugendliche  zwischen  12  und  20 Jahren. Mit der Schulklasse oder auf eigene Faust produzieren sie ihren eigenen TV-Beitrag für die Sendeformate Galileo, Newstime oder taff. Die Clips mit den besten Ideen werden auf ProSieben ausgestrahlt.

Deine Idee – ein Millionenpublikum
Bei  SchoolsON  steckt  hinter  jeder  Einsendung  eine  Erfolgsgeschichte.  Neben  der wertvollen Erfahrung gibt es aber natürlich auch Preise zu gewinnen. Eine fachkundige  Jury  sichtet  die  eingereichten  Beiträge  und  wählt  die  besten  Beiträge  pro  Sendungsformat in den Altersklassen 12-15 Jahre und 16-20 Jahre aus. Eine Shortlist  mit  den  besten  Einreichungen  je  Altersklasse  veröffentlichen  wir  auf www.schools-on.de. 

Attraktive Preise
Der Gewinnerbeitrag aus jeder Altersklasse wird im Anschluss an den Wettbewerb auf  ProSieben  ausgestrahlt.  Weitere  Preise  sind  ein  persönlicher  Blick  hinter  die Kulissen von Galileo, taff oder Newstime sowie attraktive Technikpakete mit Hardund  Software,  die  die  Teams  für  die  Verwirklichung  ihrer  nächsten  Idee  nutzen können.  

Womit wird gedreht?
Ob  Smartphone,  GoPro  oder  Camcorder:  Alles  ist  möglich,  was  bewegte  Bilder produziert. Für Hilfe bei technischen Fragen und/oder Technik-Verleih findet ihr auf der interaktiven Deutschlandkarte auf schools-on.de zahlreiche Partnerinstitutionen, die euch gerne unterstützend zur Seite stehen.

Drehplan für den Lehrplan
Die Themengebiete potentieller SchoolsON Beiträge sind vielfältig: Mit den Formaten Galileo, Newstime und taff lässt sich ein inhaltliches Spektrum von Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Sport abdecken. Unsere Empfehlung bei der Themensuche ist daher: Von den Umständen inspirieren lassen, die bereits auf der Agenda stehen. Welche Themen gibt der Lehrplan her? Womit beschäftigen sich die Schüler*innen? Welche Fragen bewegen das Klassengefüge? Ob in der Projektwoche, als AG oder als Teil des Unterrichts: SchoolsON bereichert den Schulalltag!

Mehr Infos findest du hier!

Du bist nicht älter als 19 Jahre? Deine Kamera ist dein treuer Begleiter? Du hast Lust dich mit dem Thema "Grenzen" kreativ auseinanderzusetzen? Dann mach' mit beim Fotowettbewerb!

 

Das Fotografie-Festival Maribor (Slowenien) und das Projekt "Lessons from 1991: the rise of nationalism through the eyes of photojournalists" laden Jugendliche dazu ein, sich mit dem Thema "Grenzen" fotografisch auseinander zu setzen.

 

Dabei geht es darum, wie junge Europäer*innen, die mir den offenen Grenzen der EU aufwuchsen, diese wahrnehmen und wie sie gleichzeitig die gegenwärtige Zunahme von Grenzsicherung und Grenzzäunen in der EU bewerten.

 

Der Kreativität sind dabei passenderweise keine Grenzen gesetzt und das thematische Spannungsfeld kann auf verschiedene Weise angegangen werden. Du kannst verschiedene Perspektiven auf jegliche Art von Grenzen, die du um dich wahrnimmst, erkunden und fotografisch dokumentieren.

Die ausgewählten Fotografien werden während des Fotografie-Festivals Maribor als Teil einer Projektion im Steinbruch Pruh, einem Kulturraum nur einige Meter von der Grenze Österreichs und Sloweniens gezeigt.

 

Preis: Nikon d330 inkl. 18-55 Linse

 

Wie kann ich mitmachen?

Sende max. 3 Fotos inklusive folgender Angaben an foto.lessons1991@gmail.com:

  • Vor- und Nachname
  • Alter
  • Land
  • E-Mailadresse
  • Fototitel für jedes Bild

 

 

Einsendeschluss: 10. September 2016!

 

 

Weitere Infos zum Projekt unter: www.lessonsfrom1991.eu

Quelle und Ausschreibung hier als PDF!

 

 

 

 

 

jup!-Reporter Janik  Emil nimmt beim Auftakt einer globalen Kampagne teil.

 

Ein Beitrag von Janik Emil

 

„Wie mache ich die Welt besser?“, fragt die Initiative „selfmadefuture“. Alle Internetnutzer werden dabei aufgefordert, Antworten zu geben. Gesucht werden ganz alltägliche und kreative Ideen, denn viele kleine werden zusammen etwas bewegen. 

Die Aktion möchte deshalb eine Million Stimmen aus 193 Ländern sammeln und zeigen, dass Nachhaltigkeit alle etwas angeht und jede*r etwas zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann.

Erster prominenter Teilnehmer war am Dienstag zum Auftakt der Woche der Umwelt der Bundespräsident Joachim Gauck. Seitdem wird das Projekt in die ganze Welt getragen. Und das passsiert ganz wörtlich, denn 50 blaue Kugeln werden Personen in die Hand gegeben, die diese wiederum weiter geben, bis alle Kugeln rund um den Globus verteilt sind. Jeder, der diese Kugel bekommt, kann ein Bild von sich machen und schreiben, wie er die Welt besser macht. Natürlich kannst du deine Antwort auch mit einem Bild mit einer anderen Kugel zusammen posten.

 

Und so geht’s:

  1. Schnapp Dir eine der blauen Kugeln oder irgendeine andere Kugel.
  2. Poste Deine Antwort auf „Wie mache ich die Welt besser?“ als kurzes Video oder mit einem Foto von Dir und der Kugel unter dem Hashtag #selfmadefuture auf Facebook, Twitter oder Instagram!

  3. Folge und teile die Aktion mit deinen Freund*innen!

 

Ich mache natürlich auch bei der Aktion mit und vielleicht folgen ja einige von Euch!

Mir ist meine Umwelt wichtig, deshalb achte ich darauf, nur fair gehandelte Schokolade zu kaufen und zum Laden dafür fahre ich natürlich mit dem Rad.

Das Klima geht jeden etwas an und jeder kann etwas zum Schutz des Klimas beitragen: z. B. durch den sparsamen Umgang mit Energie, den Konsum regionaler Produkte oder den Einsatz effizienter und neuer Technologien. Aber wie genau geht Klimaschutz? Sich mit dieser Frage zu beschäftigen, ist Sinn des Schulwettbewerbs „Berliner Klima Schulen“. Bis Ende Mai hatten die Berliner Schulen die Möglichkeit, ihre Projekte und Beiträge einzureichen. Jetzt wurden die Gewinner*innen ausgezeichnet.

 

Insgesamt 11 Projekte wurden am 29. Juni bei der feierlichen Preisverleihung in der Neuköllner Oper mit Preisen im Gesamtwert von rund 15.000 Euro prämiert. Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung in der Senatsverwaltung für Bildung, Corina Conrad-Beck von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG und Marie-Luisa Wahn, Mitglied des BUNDjugend-Vorstands in Berlin, zeichneten als Vertreter*innen der Initiatoren und Partner des Schulwettbewerbs die Preisträger*innen aus. Berlins größter Schulwettbewerb zum Klimaschutz wird seit acht Jahren vom Land Berlin und der GASAG ausgeschrieben.

 

Über den 1. Platz und 5.000 Euro können sich die Grundschülerinnen und Grundschüler der Gustav-Falke-Schule im Wedding freuen. Sie haben die Jury mit ihrem sehr umfassenden klassenübergreifenden Klimaschutzprojekt „Der Klimawandel ist schon da – wie passen wir uns an?” beeindruckt. „Die intensive Beschäftigung mit den Themen Klimawandel und -anpassung und vor allem die Ideenumsetzung direkt in der Schule und Wissensweitergabe haben uns überzeugt”, begründete Christian Gehricke stellvertretend die Juryentscheidung. Gehricke vertrat in der elfköpfigen Fachjury das Geografische Institut der Humboldt-Universität zu Berlin als Fachpartner.

 

Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Platz ging an die Alfred-Nobel-Schule in Britz für das Projekt „Ape und Fred retten die Welt”. Die 7. Klasse überzeugte durch ihre inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Klimawandel und einem witzigen, originellen Film, den die Jugendlichen in Kooperation mit der KlimaKunstSchule selbstständig produziert haben. Dabei achteten sie sowohl auf die Umsetzung eines sehr aktuellen Themas als auch auf die Breitenwirkung ihres Films durch die gezielte Bekanntmachung über die Schule hinaus.

 

Der dritte Platz und 2.000 Euro gingen an die Johannes-Schule in Wilmersdorf für das Projekt „Schüler für Klimaschutz”. Die Waldorfschüler*innen überzeugten die Jury mit ihrem narrativen Ansatz, um die Zukunft verständlich und altersgerecht zu beleuchten. Hierfür wählten sie bekannte Formate und verfassten eigene Beiträge passend für die Social-Media-Kanäle, die sie und ihre Mitschüler*innen täglich nutzen.

 

Der Publikumspreis, über den per Online-Abstimmung entschieden wurde, ging an die Tempelherren-Grundschule in Tempelhof für das Projekt „Torf selbst machen – Torfmoos züchten – Moore schützen”. Die Schülerinnen und Schüler machten in Ihrem Beitrag auf die zunehmende Zerstörung von Mooren als einzigartige Lebensräume aufmerksam und boten mit selbstgemachtem Torf eine Alternative an. Sie bekamen bei der Online-Abstimmung 562 Stimmen für ihr Projekt.

 

Quelle: www.berliner-klimaschulen.de

Ihr habt eine spannende YouTube-Idee?  Ob Comedy-Szenen, Videogames, Tutorials, Skaterfilme oder vielleicht auch Erfahrungen aus eurem Leben - alles ist möglich!

 

Mit JuMP [Jugend- und MedienProjekte] - dem 5.000 ! Förderfonds für innovative Medienprojekte - geben das Medienkompetenzzentrum Die Lücke jungen Menschen [von 12-27 Jahren] die Möglichkeit, inhaltliche und finanzielle Unterstützung für die Umsetzung/Verwirklichung ihrer YouTube-Projekte zu erhalten!

Projekte können mit bis zu maximal 500 Euro gefördert werden. Dafür müsst ihr ein kleines Antragsformular ausfüllen und kurz beschreiben, was ihr vorhabt. Antragsschluss für die erste Förderrunde 2016 ist der 27. Juni 2016.

Alle Infos und Teilnahmebedingungen unter: tubetv-berlin.de

Wenn ihr mehr erfahren und Eure Teilnahme-Chance erhöhen wollt, könnt ihr am Montag, den 20.06. um 16 Uhr zum Infotreffenin Die Lücke kommen.

 

Adresse:

Die Lücke

Schulze-Boysen-Str. 38

10365 Berlin

Draußen ist's schöner

 

Heute war jup! live beim Berliner jugendFORUM. Während des jugendFORUMs habt ihr auch mal die Möglichkeit mit Politiker*innen ins Gespräch zu kommen und eure Meinung zu vertreten. Ziel des juFO (jugendFORUM) ist es, eure Interessen und Gedanken der Berliner Politik und Öffentlichkeit näherzubringen.

Stand-Up Comedian Jilet Ayse eröffnete bei strahlendem Sonnenschein das juFO 2016 und legte damit den Startschuss für ein wunderbares Bühnenprogramm, gefüllt mit unzähligen Tanz-Performances, Musik oder auch Poetry-Slam und Trommelaction.

Bei Aktionsständen und Open Spaces konnte man sich in spontanen Sessions und Flashmobs austoben. Zudem zeigte ein Repair-Café den Besuchern, wie man aus alten Dingen neue basteln kann. Wem das alles zu viel wurde, konnte an einem der unzähligen Hang-Out-Spots chillen.

Doch auch in den Diskussionsrunden mit den Politiker*innen ging es dem Wetter entsprechend heiß her. Themen wie Flüchtlingspolitik, Identitäts- und Genderfragen, Gentrifizierung und Wahlrecht erhitzten die Gemüter.

Beim letzten jugendFOURM im Dezember wurde jup! Berlin offiziell gestartet. Nicht nur deswegen haben wir eine ganz besondere Beziehung zum juFO-Team.

Eigentlich findet das jugendFORUM immer im Abgeordnetenhaus statt. Doch in diesem Jahr entschied sich das juFO-Team dafür, auf den Mariannenplatz in Kreuzberg zu ziehen. Wir würden sagen: Die erste Open-Air-Variante war ein voller Erfolg, hat der Veranstaltung sehr gut getan und sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

 

Einigkeit herrschte bei dem Schlussappell der Politiker*innen, die sich an dem  Politiker*innenparcours am 30. Juni 2016  in der Carl- von- Ossietzky-Schule (Gemeinschaftsschule) in Kreuzberg beteiligten. Ihnen allen war die Motivierung der Schüler*innen, sich an der Wahl zum Abgeordnetenhaus bzw. zur Bezirksverordnetenversammlung als auch an der U18-Wahl zu beteiligen,  sehr wichtig. Vorausgegangen war ein Austausch zwischen den ca. 70 Schüler*innen der Sek II und den Politiker*innen auf Augenhöhe. An diesem nahm Annika Klose von den Jusos, Roman-Francesco Rogat von den Jungen Liberalen, Christoph Brzezinski von der Jungen Union, June Tomiak von der Grünen Jugend und Therese Lehnen von der Piratenpartei teil. Leider fehlte der angefragte Vertreter der Linksjugend.

In kleinen Gesprächskreisen stellten die Schüler*innen jeweils einem/r  Vertreter*in der Parteien ihre Frage.  Alle Schüler*innen hatten sich zuvor in ihrem jeweiligen PW-Kurs mit dem Wahlsystem, den Positionen der Parteien auseinandergesetzt und jeweils einem Themengebiet intensiv vorbereitet. Dementsprechend gab es fünf verschiedene Themenkreise: Miete und Wohnungsbau; Arbeit und Soziales; Bildung; Innere Sicherheit, Datenschutz und Umwelt; Zuwanderung und Integration.  Nachdem jeweils ein/e Politiker*in den Schüler*innen 15 Minuten Rede und Antwort gestanden hatte, rotierte diese/r weiter zur nächsten Themenrunde. Vertreter*innen der Kurse blieben in ihren Themenkreis sitzen, um den/r nächsten Politiker*in Fragen zu stellen und die Antworten zu protokollieren, während alle anderen frei wählen konnten, ob sie einer/m Politiker*in folgen  oder einfach alle Themenrunden einmal durchlaufen.

Lennart besucht die Sportschule in Potsdam und gründete im Jahr 2014 das Projekt „TrinkWasser!".  Nachdem ihm aufgefallen war, dass die Mehrheit der Schüler*innen und Lehrer*innen Wasser aus PET-Einwegflaschen trinkt, stellte er sich die Frage nach der Umweltverträglichkeit dieses Verhaltens. Es stellte sich heraus, dass jedes Jahr ca. 5 Tonnen Kunststoffmüll nur aus Plastikflaschen anfallen. Lennart recherchierte zu dem Thema und kam zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei tatsächlich um eine vermeidbare Umweltbelastung handelt. Zur Lösung des Problems sollte ein Trinkwasserspender an der Schule installiert werden. Außerdem soll jede/r Schüler*in und Lehrer*in eine besondere Flasche - er nennt sie InBottle - erhalten. Um sein Projekt in der Schule und darüber hinaus bekannt zu machen, drehte er diesen Film. Außerdem reichte er den Beitrag beim Wettbewerb für Junge Reporter für die Umwelt ein (mehr Infos unten). Über den aktuellen Stand des Projekts "TrinkWasser!" könnt ihr euch auf der Projekt-Facebookseite informieren.

Dieses Jahr dreht sich alles ums Thema Glaube – Save the Date und Call for Action

 

Das FESTIWALLA-Organisationsteam sucht kulturelle und künstlerische Aktionen von Jugendlichen, die sich mit dem diesjährigen Thema auseinandersetzen. 

Das fünfte FESTIWALLA des JugendtheaterBüro Berlin findet in diesem Jahr vom 7. bis 9. Juli und erstmals in  ufaFabrik – Internationales Kulturcentrum statt. Jung, selbstorganisiert, politisch: Mit einem Remix aus Kultur, Diskurs und politischem Aktivismus geht es dieses Jahr um das hochbrisante Thema "Glaube".

Fragen nach Glauben und Religiosität sind omnipräsent und hochpolitisch. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ringen um kulturelle Identitäten oder wirtschaftliche Macht. Sie sind wichtige Elemente in Debatten über Außenpolitik und Migration. In Europa fordern rassistische Gruppierungen und Parteien die Verteidigung des so genannten 'Christlichen Abendlandes' gegen eine vermeintliche 'Islamisierung' durch geflüchtete Menschen und formieren sich zu einer breiten, rechten Bewegung. Weltweit werden Religionen wie der Islam, das Judentum, der Buddhismus und viele andere als Feindbilder benutzt, um Rassismus zu schüren, Menschenrechte einzuschränken oder Kriege zu legitimieren. 

Das FESTIWALLA will herrschende Diskurse stören und lädt junge Kulturschaffende verschiedener Herkunft und verschiedenen Glaubens ein, sich mit einem breiten Glaubensbegriff auseinanderzusetzen: Religion, Alltagsweisheiten, Aberglaube, Glaubensfragen, Wissenschaft, Wissen, Herrschaft – alles kommt unter die Lupe.
Was ist Religionskritik und ab wann beginnt antimuslimischer Rassismus? Welche Glaubensbilder werden uns vermittelt? Was hat Religion mit Emanzipation zu tun? Welche Religionen spielen im modernen Kapitalismus eine Rolle? Was feuert neue 'Glaubenskriege' an? 

Das FESTIWALLA-Organisationsteam sucht kulturelle und künstlerische Aktionen von Jugendlichen, die sich mit dem diesjährigen Thema auseinandersetzen. Gesucht werden engagierte und kritische Produktionen, die von Jugendlichen zum großen Teil selbst entwickelt wurden. Das können Theaterproduktionen, Performances, Spoken Word, interaktive Workshops, Ausstellungen oder andere Aktionen sein. Der Bewerbungsschluss für die Einreichungen ist am 29. Februar 2016. Alle Infos zum Bewerbungsverfahren und weiteren Ablauf unter festiwalla.de. 

FESTIWALLA 2016 ist ein Projekt des JugendtheaterBüro Berlin, unterstützt vom Haus der Kulturen der Welt. Gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin.

Das FESTWIALLA findet dieses Jahr erstmalig in der ufaFabrik Internationales Kulturcentrum in der Viktoriastr. 10-18, Berlin Tempelhof statt.

"Politik interessiert mich nicht. Ist eh egal, was ich sage. Als ob das irgendeinen Politiker interessiert!" Das sind Aussagen, mit denen ich täglich konfrontiert werde, wenn es um das Thema Politik geht. Viele Jugendliche in meinem Alter äußern Frustration statt Engagement. Doch dem versucht die deutsche Politik mit dem Programm 'It's your Choice!' entgegenzuwirken Dort besuchen Politiker*innen Berliner Schulen und stellen sich den Fragen der Jugendlichen. So will man den Dialog ermöglichen und uns jungen Menschen die Chance geben, uns an Politik zu beteiligen.

Ein Text von Anne

 

Was ist "It’s your choice"?

Das Projekt wird wie folgt beschrieben: “Die 'It’s Your Choice'-Tour ist eine Initiative der Deutschen Schulmarketing Agentur, DSA youngstar. Sie wurde ins Leben gerufen, um jungen Wählerinnen und Wählern zu beweisen, dass Politik sie direkt betrifft und deshalb alles andere als langweilig ist. Das Konzept bringt junge Politikerinnen und Politiker direkt in die Schulen. Sie stehen dort der  Schülerschaft Rede und Antwort. Das Format der Diskussion ist bewusst offen gehalten – das gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die jungen Politikerinnen und Politiker mit eigenen Fragen zu löchern.“ (its-your-choice.net)

 

Eröffnung der "It’s Your Choice“ - Schultour in Neukölln

Fast 300 Schüler*innen versammelten sich im OSZ Informations- und Medizintechnik, um sich an der Diskussion mit den Politiker*innen zu beteiligen.
Geladen waren Clara West (SPD), Robbin Juhnke (CDU), Benedikt Lux (Die Grünen), Wolfgang Albers (Die Linke), Simon Kowalewski (Piraten) und sogar Herr Wieland, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Dieser eröffnete auch die Diskussion mit einer kurzen Rede, danach übernahm auch schon einer der Schüler das Mikrofon.

Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass ein Schüler selbst die Rolle des Moderators übernahm, das lockerte die Stimmung etwas auf und senkte auch die Hemmungsschwelle der Jugendlichen. Schließlich traut sich nicht jeder, eine Frage an einen Politiker zu stellen und das auch noch vor all seinen Klassenkameraden.
Der Moderator bat die Gäste, sich kurz vorzustellen. Diese erzählten neben ihrem Namen und Alter auch kurz, wie sie zur Politik gekommen sind.

Als Hauptthemen standen das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) und die deutsche Drogenpolitik an. Ein kurzes Brainstorming ermöglichte es den Schüler*innen jedoch, weitere Themen einfach in den Raum zu rufen. Dabei kamen Themen wie TTIP, Ceta, der neue Berliner Flughafen und die Zukunft Deutschlands in Europa auf.

Damit die Jugendlichen auch aktiv an der Diskussion teilnehmen und ihre Meinung zu dem Gesagten äußern konnten, lagen auf jedem Stuhl 'Dafür'-und 'Dagegen'-Karten. So erhielt man als Zuschauer und natürlich auch die Politiker*innen einen Eindruck, bei welchen Themen die Jugendlichen ihnen zustimmten oder anderer Meinung waren.

Dieser und anderen Fragen geht die Demokratiekonferenz am 15. Juni von 09.15 Uhr bis 14 Uhr im Rathaus Charlottenburg auf den Grund.

 
Du kommst aus Charlottenburg-Wilmersdorf und dich interessieren Fragen wie ,, Ist meine Stimme überhaupt etwas wert?" oder ,,Wie werden Wahlprogramm ersrellt?", dann ist die Demokratiekonferenz zum Thema Berlin-Wahlen genau richtig für dich. Neben ein, zwei Inputs zum Thema Wählen kannst du dich selbst an Stationen ausprobieren und zum Beispiel mit Jungpolitikern über die Themen, die dir am Herzen liegen, diskutieren oder eigene Wahlprogramme schreiben. Außerdem steht der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann Rede und Antwort.
 
Anmelden kannst du dich bei Herrn Leon Friedel per E-Mail pfd-cw@stiftung-spi.de oder Telefon (030) 9029-12516. Dort bekommst du auch weitere Informationen!

Gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere durch eine verstärkte Zuwanderung, erzeugen in großen Teilen der Bevölkerung Verunsicherung und Ängste und verändern das gesellschaftliche Klima in Deutschland merklich. Während sich viele Bürger und Bürgerinnen aktiv für Flüchtlinge und gegen Extremismus einsetzen, erstarken gleichzeitig radikale Kräfte bis in die Mitte der Gesellschaft. Dabei bleibt Rechtsextremismus eine Herausforderung für unser demokratisches Zusammenleben. Aber auch islamistischer Extremismus wird in der Gesellschaft präsenter und kann eine wachsende Anziehungskraft gerade auf Jugendliche entfalten.

Neben dem Staat sind zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus und islamistischen Extremismus von großer Bedeutung. Dabei spielt das Engagement von Jugendlichen eine besonders wichtige Rolle. Ihr Interesse an Politik wächst und sie entwickeln eine eigene Haltung zu gesellschaftlichen Diskursen. Sie sind dabei verstärkt im Internet aktiv und liken, teilen und informieren sich dort.

Daher fördern wir das Engagement von Jugendlichen, die sich gegen die Entwicklung extremistischer Strömungen in unserer Gesellschaft engagieren und ein sichtbares Zeichen gegen Extremismus setzen wollen - offline wie online.

Wer sich bewerben kann:

  • Gemeinnützig organisierte Jugendgruppen, wie zum Beispiel Jugendhäuser, Schulklassen, religiöse Organisationen oder andere Initiativen und Vereine aus ganz Deutschland.
  • Die Jugendlichen sollen zwischen 16 und 23 Jahren alt sein.
  • Das Projekt muss von und mit den Jugendlichen gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden.
  • Die Mindestlaufzeit der Projekte sollte drei Monate inkl. Vor- und Nachbereitung betragen; Einzelveranstaltungen sind damit aus der Förderung ausgeschlossen.
  • Es kann eine Förderung von 1.000 bis maximal 15.000 € beantragt werden.
  • Bewerbungen sind bis zum 15.01.2017 möglich.

 

Quelle und mehr Infos unter bosch-stiftung.de

Am 17. Mai war eine ganz besondere jup!-Redaktionssitzung: Die Berliner Jugend- und Bildungssenatorin Sandra Scheeres besuchte die Jugendlichen, lernte sie kennen und sprach mit ihnen über ihre Arbeit in der Jugendredaktion. Außerdem stand sie jup!-Redakteur Janik Emil im Interview Rede und Antwort. Du willst wissen, wie Frau Scheeres' Arbeit als Senatorin aussieht, wen sie gern einmal selbst interviewen möchte und ob sie  eher mit einem Bierbauch oder einem Doppelkinn leben könnte? Schau' es dir an!

Junge Menschen in Deutschland und Europa stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Viele treffen die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, andere spüren hohen Leistungsdruck oder gesellschaftliche Ausgrenzung. Manche haben Angst: zum Beispiel vor Überfremdung oder Terror. Zudem beschäftigt viele junge Menschen die Situation Geflüchteter oder die Diskussion um eine vielfältige Gesellschaft.

Diese Herausforderungen führen zu Veränderungen in unserem Alltagsleben und haben Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Junge Menschen müssen sich mit immer neuen Situationen, Möglichkeiten und Herausforderungen auseinandersetzen. Das birgt Chancen, kann aber auch Ängste hervorrufen.

Deshalb geht es im Strukturierten Dialog bis Mitte 2017 um die Frage, was junge Menschen brauchen, um mit den Veränderungen umzugehen und wie sie das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland und Europa aktiv mitgestalten können.

Start der Beteiligungsrunde "Zusammenleben mitgestalten"

Sagt online eure Meinung!

Die Beteiligungsrunde „Zusammenleben mitgestalten“ ist Teil eines längeren, europaweiten Prozesses. Europaweit suchen junge Menschen zusammen mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung derzeit nach Antworten und entwickeln gemeinsam Verbesserungsvorschläge.

Mitmachen ist erwünscht! Wie soll das Zusammenleben in unserer Gesellschaft in Zukunft aussehen? Meinungen, Wünsche und Vorstellungen können bis zum 24. Juli 2016 online geäußert werden unter http://go.dbjr.de/zusammen.

(JUGEND für Europa)

ein Beitrag von Abdu

 

Neukölln ist bunt, bleibt bunt und wird auch immer bunt bleiben!

 

Für den vergangenen Freitag, den 20.05.2016, kündigte die NPD Berlin eine Kundgebung in der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln an. Unter dem Motto „Überfremdung stoppen“ wollte die NPD ihre rassistische, menschenverachtende und diskriminierende Ideologie verbreiten.

Nachdem sich in den Tagen davor massig Gegenprotest ankündigte, hatte die NPD nach eigenen Aussagen bereits am Donnerstag ihre Kundgebung abgesagt. Aus Unsicherheit über die Wahrhaftigkeit dieser Aussage versammelten sich am Freitag trotzdem mindestens 200 Leute um gegen Rassismus und Diskriminierung aufzustehen. Inoffiziell wurde im Vorhinein von vier Gegendemos gesprochen, welche sich an verschiedenen Orten um die NPD-Demo positioniert hätten. Aufgrund der fehlenden NPD’ler schloss sich ein Großteil der Leute später einer Kundgebung an der Karl-Marx-Straße Ecke Herrnhuter Weg an.

Bis 19 Uhr war ich vor Ort, in der Zeit von 18 – 19 Uhr gab es politische Reden und gute Musik. Man tauschte sich aus und war froh über den kleinen, aber wichtigen Erfolg, den man an diesem Tag erzielen konnte: Denn Neukölln hat keinen Platz für Nazis und dies muss auch immer wieder bewiesen und gezeigt werden.

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Beitrag von Abdu, 20. Mai 2016

 

Das Aufkommen rechtspopulistischer Parteien und Strömungen hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen. Die „liberale Mittelschicht“ bricht weg und wird politisch. Leider wird sie teilweise auch rechts.

Die NPD möchte am kommenden Freitag, den 20.05.2016, ihre rassistischen und diskriminierenden Forderungen in der Karl-Marx-Straße verbreiten. Dies darf nicht ohne Protest hingenommen werden. Denn egal wo Rechte ihre Parolen und Propaganda verbreiten, muss sichtbar sein, dass wir als Gesellschaft weltoffen, tolerant und hilfsbereit sind und uns nicht von Hetze spalten lassen.

Unter dem Motto „Neukölln bleibt bunt: Rassistische Hetze stoppen! Geflüchtete willkommen: NPD-Veranstaltung verhindern!“ ruft das Bündnis Neukölln zum Gegenprotest auf. Als Treffpunkt gibt die NPD den U-Bahnhof Ausgang Karl-Marx-Straße/Uthmannstraße um 18:30 Uhr an. Lasst uns gemeinsam gegen diese Hetze vorgehen und trefft uns am Freitag, den 20.05.2016, um 18 Uhr am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße.

 

Mehr Infos:

http://berlin-gegen-nazis.de/freitag-20-05-2016-neukoelln-npd-kuendigt-vortragsveranstaltung-an/

http://buendnis-neukoelln.de/2016/05/13/rassistische-hetze-stoppen-npd-veranstaltung-verhindern/

 

 

Junge Menschen stecken häufig voller Ideen, bloß für die Umsetzung fehlt oftmals das nötige Geld. Der Jugend-Demokratiefonds Berlin und der Bezirk Spandau stellen Geld zur Verfügung, das die Projektgruppen dann für ihre Aktionen selbst verwalten können. Das Besondere ist dabei, dass die Vergabe der Gelder durch die beantragenden Jugendgruppen selbst erfolgt – sie überlegen gemeinsam, welches Projekt wie viel Geld wofür brauchen könnte.

In 2016 stehen für eure Projekte wieder mehrere Tausend Euro zur Verfügung! Die beiden Entscheidungsrunden finden in der Bezirkszentralbibliothek Spandau  und in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau statt. Entscheidet euch, zu welcher Ausschüttung ihr euer Projekt anmelden möchtet!

 

Termine und Fristen:

Erste Entscheidungsrunde am Sa., 09.07.2016 in der Bezirkszentralbibliothek (Anmeldung bis 25.06.2016).

Ideenwerkstatt am Sa., 23.07.2016 beim Barcamp in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau.

Zweite Entscheidungsrunde am Sa., 01.10.2016 in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau  (Anmeldung bis 17.09.2016).

Ihr könnt bis maximal €1000 pro Projekt beantragen (je nachdem wieviele Projekte bewilligt werden, kann die Summe aber erheblich kleiner ausfallen). Und bei der Entscheidungsrunde am 09.07. stehen €1500 Extragelder für U18-Projekte zur Verfügung! (Hier gibt's Infos zur U18-Jugendwahl am 09.09.2016)

Na, Interesse geweckt? Hier gibt es mehr Infos rund um die Jugendjury Spandau 2016!

„20 Jahre mit Gebrüll!“

Jedes Jahr am Pfingstsonntag findet in Berlin der Karneval der Kulturen statt – ein großes Straßenfest mit einem großen Straßenumzug. Doch bereits am Pfingstsamstag wird es bunt auf den Straßen in Kreuzberg, denn dann heißt es: „20 Jahre mit Gebrüll! – 20. Berliner Kinderkarneval der Kulturen“.

 

Was ist der Kinderkarneval der Kulturen?

Der Kinderkarneval der Kulturen ist eines der größten Kinder- und Familienfeste in Berlin und wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, Berliner Kindern mit unterschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund die Möglichkeit zu geben, über Musik, Tanz, Akrobatik und Spiel zusammen zu kommen und zusammen zu feiern. Doch nicht nur die Jüngsten haben ihren Spaß dabei, es ist ein Fest für die ganze Familie!

 

Was passiert auf dem Kinderkarneval der Kulturen?

Der Kinderkarneval der Kulturen besteht aus einem bunten Kostüm-Umzug durch Kreuzberg und einem multikulturellen Kinderkarnevalsfest im Görlitzer Park. Auf dem Fest wird es viele Sport- und Spielangebote und Mitmachaktionen von Berliner Kinder- und Jugendeinrichtungen geben, die größtenteils kostenlos sind. Darüber hinaus gibt es eine Bühne, auf der Kinder- und Jugendgruppen aus Berlin und Brandenburg ihre musikalischen und tänzerischen Künste präsentieren werden.

 

Das Mottotier: Der Löwe

Jedes Jahr wird der Kinderkarneval von einem Mottotier begleitet, welches in der Natur im Wasser, auf der Erde oder in der Luft lebt. Dieses Jahr ist es der König der Tier: der Löwe! Ein Tier, das in vielen Regionen Afrikas durch den Verlust seiner Lebensräume vom Aussterben  bedroht ist. Passend zum Mottotier wurde in Vorbereitung auf den großen Tag ein offizieller Song aufgenommen und eine Choreographie eingeübt. Schau dir das Video an!

Du hast Lust in die Welt der Medienproduktion reinzuschauen? Dann komme zum Campus Media Day 2016 ins MIZ Babelsberg!
 

Am 16. Juni 2016 findet von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr der Campus Media Day im MIZ-Babelsberg statt. Dort treffen kreative Köpfe, Redaktionsteams, Expert*innen und Neulinge aufeinander. Ob Radio, TV, Crossmedia - zahlreiche Projekte stellen sich und ihre Arbeit vor und laden dich ein, selbst aktiv zu werden. In Impulsworkshops vermitteln Expert*innen Tricks für die nächste Produktion und im Panel diskutieren Medienprofis  die Möglichkeiten und Tücken sozialer Netzwerke. Teste Deine Spontanität beim PowerPoint-Karaoke und erfahre bei einer neuen Ausgabe von rundUM alles über den Werdegang von TV-Star Janin Reinhardt.

 

Das komplette Programm findest du hier (PDF)!
 

Kontakt:
Tim Bosse
Koordination Ausbildungsrundfunk
tim.bosse@miz-babelsberg.de
Tel.: 0331 - 585658-13

 

Du hast Ideen für ein Projekt in Friedrichshain-Kreuzberg, kommst von hier und willst etwas bewegen, gehst hier zur Schule und weißt was ihr da demnächst organisieren wollt ... Alles klar! Nur ohne Geld????

Dann mach mit bei der Jugendjury des Bezirks und des Jugend-Demokratiefonds! Ihr bildet mit den anderen Jugendlichen die Jury, stellt Euch den anderen Projektideen und entscheidet mit den anderen einreichenden Kindern und Jugendlichen selbst über die Vergabe der zur Verfügung stehenden Mittel.

Mit einem Projekt bewerben...

Die Förderung beträgt max. 1.000,- €

Den Antrag findet Ihr hier!

Einfach ausfüllen und per E-Mail einreichen bis 18.März 2016

unter mail@kjbb-friedichshain-kreuzberg.de

Also her mit den Ideen!
 

...und Teil der Jugendjury werden!

Ihr möchtet in der Jury sitzen und gemeinsam über die Projektanträge sprechen und abstimmen?

SAVE THE DATE!
Die Jurysitzungen sind am

14./15. April 2016
jeweils von 14.00 - 17.00

und 16. April 2016
von 13.00 - 16.00

WICHTIG! Ihr müsstet zu allen 3 Terminen kommen können! Eine Schulbefreiung erhaltet ihr!

 

Durchgeführt vom

 

 

 

 

Gefördert von

 

 

Jetzt mit neuen Projekten bewerben!

Du bist zwischen 11 und 27 Jahren alt? Hast Ideen für ein Projekt im Bereich Politischer Bildung wie U18-Wahlen, für Schule ohne Rassismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, gemeinsam mit Flüchtlingen aus den Willkommensklassen deiner Schule oder aus dem Kontakt den ihr im Jugendclub aufgebaut habt …

Du willst das in Friedrichshain-Kreuzberg durchführen, kommst von hier und willst etwas bewegen,... Alles klar! Nur ohne Geld???? 

Dann mach mit bei der Jugendjury des Bezirks, der des Jugend-Demokratiefonds sowie der zu den U18-Wahlen und der der „Partnerschaften für Demokratie“! Hier wird eure Projektidee finanziert!

Ihr bildet mit den anderen Kindern und Jugendlichen die Jury, stellt Euch den anderen Projektideen und entscheidet mit den anderen einreichenden Kindern und Jugendlichen gemeinsam und selbst über die Vergabe der zur Verfügung stehenden Mittel.

Ihr werdet mit max. 750,- € gefördert!

Den Antrag findet Ihr hier

Einfach online ausfüllen und per mail einreichen bis 23. Mai 2016

unter mail@kjbb-friedichshain-kreuzberg.de und jacobi@kjbb-friedrichshain-kreuzberg.de

 

SAVE THE DATE! PFLICHTTERMINE!!!

Die Jurysitzung findet statt am 3. und 4. Juni 2016

Abgabe der Abrechnung (Originale mitbringen) und der Dokumentation (digital!!!!!) spätestens am 7. November  2016

von 13.30 - 17.30 im KJBb Waldemarstr.57, 10997 Berlin, 3.OG

Die Präsentation der umgesetzten Projekte der Jury ist am 18. November 2016

Orte werden mit der Einladung bekannt gegeben!

Die Jury wird gefördert aus dem Jugendfonds "Partnerschaften für Demokratie" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aus dem Demokratiefonds der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend, Wissenschaft des Landes Berlin und Jugendamtsmitteln des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg

Am Dienstag übergab das Kinder- und Jugendparlament Tempelhof – Schöneberg die Wahlkampfprüfsteine an die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Diese hatten die Mitglieder zuvor mit dem Bezirksschülerausschuss ausgearbeitet. jup! Redakteurin Anne war bei der Übergabe dabei.
 

Ein Text von Anne

 

Bevor ich euch nun von der Übergabe der Wahlkampfprüfsteine erzähle, stellt sich dem einen oder anderen die Frage:

 

Was sind Kinder- und Jugendparlamente überhaupt und wozu gibt es sie?

In der Politik entscheiden bekanntlich die Erwachsenen. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht wenigstens versuchen kann, seine Wünsche und Ideen einzubringen. Keine Stimme bleibt ungehört.
Dafür gibt es diese Parlamente für nun schon seit über zehn Jahren: Die Kinder- und Jugendparlamente stehen stellvertretend für die Kinder und Jugendlichen in ihrem jeweiligen Bezirk.
Sie ermöglichen den Austausch mit den Politikern und machen das Mitwirken auf kommunaler Ebene möglich.

 

 

Was sind Wahlkampfprüfsteine?

Die Wahlkampfprüfsteine beinhalten die Forderungen der Kinder und Jugendlichen in ihrem Bezirk an die Landes- und Bezirkspolitik für die bevorstehende Wahlperiode 2016-2021. Die Parteien haben somit die Chance, in ihrer Politik Rücksicht auf die Wünsche der Berliner Kinder und Jugend zu nehmen.

Die Wahlkampfprüfsteine werden an die Parteien und Fraktionen im Bezirk und im Land Berlin weitergereicht.

Inhaltlich sind die Prüfsteine in Schul- (z.B. Anerkennung von Biologie als vollwertige Naturwissenschaft), Bezirks- (z.B. Sanierung der Schulen, Erhaltung von Kinder- und Jugendzentren) und Landespolitik (z.B. Wahlrecht ab 16 Jahren auf Landesebene) unterteilt.
Ich persönlich war überrascht, wie sorgfältig die Forderungen zusammengetragen wurden und eigentlich jede einzelne davon, kann ich voll und ganz nachvollziehen!
Ein Teil der Schulpolitik bestand aus der Idee, den Lehrplan für Ethik neu zu gestalten. Ein Junge beschrieb das Schulfach als „Fach in dem man nichts macht. Man erhält ein Blatt zum Judentum, ein Blatt zum Christentum, etc. und damit wüsste man ja schließlich alles über alle Weltreligionen“.  Ich war total erstaunt, denn genau das war der Fall bei mir in der Schule! Bis hin zu den Blättern zu jeder Weltreligion hat jedes Wort von ihm gestimmt!

 

Zustimmung von Frau Schöttler

Sie selbst war überrascht, dass Biologie nicht als vollwertige Naturwissenschaft zählt und konnte dies auch nicht nachvollziehen.
Ein weiterer Punkt der Schulpolitik ist die Lehrerevaluation, in welcher es den Schülern möglich werden soll, ihren Lehrern angemessene Rückmeldung zu geben und eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten des Unterrichts anzumerken. Schöttler erzählte daraufhin von ihrer Kindheit, wie ihre Klasse mit einem Lehrer total gut auskam, eine andere Klasse jedoch gar nicht. Sie gestand, dass sie das Konzept als sehr sinnvoll empfand.

Schließlich fragte Bezirksbürgermeisterin Schöttler alle Beteiligten nach ihrer Erwartungshaltung. Es sei schließlich klar, dass man alle Forderungen nicht in der Politik der nächsten Woche wiederfinden könne.
Daraufhin antwortete ein Junge, dass man lediglich Impulse für die nächsten Wahlen geben möchte, man wolle lediglich gehört werden!

Ich finde, dass diese Aussage die ganze Übergabe sehr gut beschreibt. Letztlich hat das Kinder- und Jugendparlament keinen direkten Einfluss auf die Politik und kann lediglich hoffen, dass man ihre Ideen hört und eventuell einbringt.

Ihr habt Lust, ein Teil des Kinder- und Jugendparlaments zu werden?  Dann schaut einfach oben rechts in die Infobox, dort findet ihr alle Kontaktdaten.

Falls ihr euch alle Wahlkampfprüfsteine durchlesen wollt, findet ihr sie hier (PDF-Download)!

Petition: Absenkung des Wahlalters bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen auf 16 Jahre

 

Am 18. September 2016 ist es so weit: In Berlin wird gewählt. Jedoch dürfen nur Jugendliche ab 18 Jahren ihr Kreuz bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl machen.  Eine Altersgrenze, die eindeutig zu hoch ist, findet der Landesjugendring Berlin (LJR Berlin). Gemeinsam mit Parteien und Organisationen fordert der LJR Berlin daher die regierenden Parteien zur Verfassungsänderung auf und startet eine Online-Petition.

 

In Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein gilt das Wahlalter ab 16 bereits auf Landesebene, nicht jedoch in Berlin. Und das, obwohl die Jugendlichen in dem Alter bereits Polizist*innen werden, in Parteien eintreten, arbeiten, heiraten und ein Testament verfassen dürfen und straf- und religionsmündig sind. In Berlin dürfen die 16- und 17-Jährigen nur bei der Wahl der Bezirksverordnetenversammlung, also der Volksvertretung auf Ebene der Berliner Bezirke, aktiv werden. Die Berliner Parteien sollen sich daher für eine Verfassungsänderung einsetzen, fordert das „Netzwerk Wahlalter 16“, dem Organisationen aus der Kinder- und Jugendpolitik sowie Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der Piratenpartei angehören.

Um die Absenkung des Wahlalters zu erreichen, hat die Initiative jetzt eine Online-Petition gestartet, auf der Befürworter*innen den Aufruf unterstützen können.

 

Was ist eine(Online-)Petition?

Eine Petition ist laut Duden ein Gesuch bzw. ein Schreiben an eine offizielle Stelle. Sie bietet somit die Möglichkeit, mit den zuständigen Institutionen und Personen, die eine Änderung vornehmen können, in Kontakt zu treten und eine Diskussion anzustoßen. Zunehmend bedeutender wurden in den letzten Jahren Online-Petitionen.  Viele Organisationen, Plattformen, aber auch Einzelpersonen starten Online-Petitionen im Netz, um Entscheidungsträger auf ein bestimmtes Problem aufmerksam zu machen und durch eine bestimmte Anzahl von Stimmen öffentliche Meinung zu demonstrieren. Der Vorteil  von Online-Petitionen besteht darin, dass zur Unterschrift eine E-Mail-Adresse verlangt wird. So ist es möglich, mit den Unterstützer*innen wieder in Kontakt zu treten und Folgeaktionen vorzuschlagen oder über den aktuellen Stand der Petition zu berichten. Außerdem lassen sich Online-Petitionen über die sozialen Netzwerke leicht verbreiten.

 

Warum das Wahlalter absenken?

„Ob Bildungspolitik, Stadtentwicklung oder Umgang mit Geflüchteten: Jugendliche sind langfristig von politischen Entscheidungen betroffen und müssen daher mitbestimmen dürfen“, sagt Tilmann Weickmann, Geschäftsführer des LJR Berlin, der das „Netzwerk Wahlalter 16“ koordiniert. „Dürfen junge Menschen wählen, erhalten ihre Interessen mehr Gewicht in der Politik. Gleichzeitig übernehmen die Jugendlichen Verantwortung“, so Weickmann. Darüber hinaus legt das Wahlalter auch fest, wer an Volksabstimmungen teilnehmen darf. So konnten im Mai 2014 nur Personen ab 18 Jahren über die die Bebauung des Tempelhofer Feldes mit abstimmen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit, die Petition zu unterzeichnen, gibt es hier:   www.zumlink.de/wahlalter16

 

Quellen: ljrberlin.de, change.org

Der Girls'Day/ Boys'Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen. jup!-Reporterin Lucie war für einen Tag Feuerwehrfrau. Was sie alles erlebt hat, erfährst du in ihrem Bericht.

 

ein Beitrag von Lucie

 

Heute am Girls‘Day (28.04.2016) war ich zusammen mit meiner Freundin bei der Feuerwehr Neukölln. Beginn war um 09:00 Uhr. Am Anfang waren wir in einem Raum, in dem uns wichtige Sachen über Feuer im Allgemeinen erzählt  und auch ein paar kleine Versuche vorgeführt wurden. Das war sehr interessant und spannend!
 

Danach wurden wie in Gruppen auf verschiedene Stationen aufgeteilt, bei denen wir einen Einblick in das Leben eines/r Feuerwehrmannes/-frau bekommen haben. Zum Beispiel durften wir zusammen mit einem Feuerwehrmann in einen Nebel-Raum gehen. Natürlich mit Atemmaske und dann mussten wir wieder aus dem Raum herausfinden. Das war sehr schwierig,  da wir in dem Nebel nichts sehen konnten.
 

Außerdem durften wir ein kleines Feuer mit einem Feuerlöscher löschen und uns wurde gezeigt, wie man mit einem Löschschlauch umgeht. Unser neues Wissen durften wir dann gleich auch ausprobieren. Als letztes haben wir noch einmal den Notruf und die Reanimation (Wiederbelebung) an einer Puppe geübt. Der Girls’Day endete um 13 Uhr.
 

Es war ein sehr interessanter und lustiger Tag und ich kann es nur weiter empfehlen, diesen Tag zu nutzen, um Berufe kennen zu lernen.

Für alle bis 25 Jahre - Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro

KJF, Januar 2016. Neu ausgeschrieben ist der Deutsche Jugendfotopreis 2016. Gefragt sind Fotos zu allen Themen und zum Jahres-Special „Sound in Sicht“. Teilnehmen können alle bis 25 Jahre. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet. Auf die Gewinner warten Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro und eine große Ausstellung auf der photokina. Die Bilder können ab sofort bis 15. März 2016 per Upload oder als Ausdruck eingeschickt werden. Die Teilnahmebedingungen gibt es auf www.jugendfotopreis.de.

 

Die ganze Vielfalt der Fotografie

Der Deutsche Jugendfotopreis ist ein Forum für junge Talente und bietet die Möglichkeit, die besten Fotos zu präsentieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei der Umsetzung kann es sich um Einzelfotos, Serien, Collagen oder auch Fotobücher handeln. „Wir freuen uns auf originelle und eigensinnige Fotos – auf genaue Betrachtungen, spannend erzählte Geschichten, aber auch auf verrückte Selfies“, sagt Jan Schmolling vom KJF. Freiräume für künstlerische Projekte eröffnet auch das zusätzliche Jahresthema „Sound in Sicht“.

Die Preise werden in vier Altersgruppen (bis 10, 11-15, 16-20, 21-25 Jahre) verliehen. Sonderpreise gibt es für die beste Fotoreportage und für kreative Foto-Experimente. Die besten Gruppenarbeiten werden vom Photoindustrie-Verband ausgezeichnet.

1961 gegründet, zählt der Deutsche Jugendfotopreis zu den traditionsreichsten Jugendwettbewerben. Viele erfolgreiche Profis haben als Jugendliche ihre „Erstlingswerke“ bei diesem Bundeswettbewerb ausgestellt.

 

Quelle: Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum

Dieses Jahr hat sich die Jugendbegegnung des Deutschen Bundestags intensiv mit dem Thema Zwangsarbeit in der NS-Zeit beschäftigt. In diesem Rahmen besuchten 80 Jugendliche die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide. Zu den bewegendsten Momenten der Woche gehörte jedoch die Begegnung mit zwei Zeitzeugen. jup!-Redakteurin Anne hatte die Möglichkeit, live bei einem Zeitzeugengespräch dabei zu sein. Zusammen mit den anderen Teilnehmenden lauschte sie den bewegenden Erzählungen von Frau Anastasia Gulei, die über ihr Leben als Zwangsarbeiterin berichtete.  

 

Der Mädchen/Jungen-Zukunftstag am 28. April ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler. Neben schulischen Angeboten gibt es zahlreiche außerschulische Aktionen wie Workshops, Trainings und Praxistage in Einrichtungen und Unternehmen.

 

Warum gibt es den Boys'/Girls' Day?

 

Das Ziel des Boys'/Girls' Day ist es, die typischen Rollenbilder im Beruf aufzubrechen. Wenn wir an den Kindergarten denken, denken wir oftmals an Kindergärtnerinnen oder nur die Wenigsten denken beim Straßenbau an eine Frau. Genau dieses Schubladendenken soll gebrochen werden, indem du einfach einmal in einen Job hineinschaust, welcher laut Stereotyp für das andere Geschlecht bestimmt sei.

 

Diese drei Aspekte sind am Boys’/Girls' Day besonders wichtig:

  1. Kennenlernen neuer beruflicher Perspektiven: Berufsfelder, in denen bislang noch wenige Männer/Frauen arbeiten.
  2. Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollenbildern der Frau oder des Mannes.
  3. Ausbau sozialer Kompetenzen: Z. B. Training der Team- und Konfliktfähigkeit

 

Du willst mitmachen?

Nähere Infos und wie du genau mitmachen kannst, findest du auf den Webseitem für den Girls' Day und den Boys' Day.

Bei „Green Hack“ kannst Du gemeinsam mit Experten eine Klima-App entwickeln und Deine Leidenschaft fürs Programmieren nutzen, um Deinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten!

 

Green Hack - Open Innovation for Climate“, der 48-stündige Hackathon, bei dem eine Klima-App entwickelt wird, findet im Sommer im Rahmen des Tech Open Air Berlin statt. Hier versammeln sich jedes Jahr internationale Gründer der IT- und Start up-Szene - und Du hast die Chance, dabei zu sein! Um an der Entwicklung der App teilzuhaben, stehen Dir aber schon vor dem Hackathon vielfältige Möglichkeiten offen: Über WhatsApp und Instagram kannst Du Ideen zu Themen und Funktionen der App einreichen, sie bei Workshops vertiefen und so die Grundlage für die Gestaltung einer neuen, grünen App schaffen! 

Reiche deine Ideen bis zum 31. Mai per Mail, Instagram, Twitter oder WhatsApp ein und und melde Dich an, um im Sommer mitzuhacken! Die genauen Infos, wie du deine Ideen einreichen kannst, findest du im Schüleraufruf (siehe unten) oder auf der Webseite.

 

Du willst daraus ein Klassenprojekt machen? Kein Problem! Den Ideenaufruf für Schüler und Lehrer, der es ermöglicht, als Schulklasse Ideen zu Funktionen und Themen der Klima-App zu entwickeln, findest du online (PDF):

Ideenaufruf für Lehrer zum Download (PDF)

Ideenaufruf für Schüler zum Download (PDF)

 

 

Neue Medien werden zur neuen Heimat

Zum 18. Mal sind junge Medienmacher und Medienmacherinnen dazu eingeladen, sich am Deutschen Multimediapreis mb21 zu beteiligen. Wenn du nicht älter als 25 Jahre bist, kannst du dein Projekt einreichen und Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro gewinnen.

KJF, 04. April 2016 -  Falls du Spaß am kreativen Umgang mit Medien hast, kannst du dich ab sofort wieder am Deutschen Multimediapreis mb21 beteiligen. Der Wettbewerb prämiert digitale, netzbasierte, interaktive und crossmediale Projekte und Produktionen, die in KiTa, Schule, Hochschule oder in der Freizeit entstanden sind. Egal, ob App, Website, Video-Channel, Game, Installation oder Performance – alle Projekte, die verschiedene Medienformate miteinander verbinden, sind erlaubt! Mitmachen können alle Medienbegeisterten, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 25 Jahre sind. Einsendeschluss ist der 07. August 2016.

 

Zweite Heimat – Das Sonderthema 2016

Alle Wettbewerbseinreichungen werden in fünf verschiedenen Altersgruppen und mehreren Sonderkategorien bewertet. Zusätzliche Gewinnchancen bietet der Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema »Zweite Heimat«. „Damit möchten wir zu Einreichungen aufrufen, die mit dem vermeintlichen Gegensatz zwischen realer und virtueller Welt spielen“, erläutert Thomas Hartmann, Projektleiter beim Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum. Gleichzeitig bietet das Thema aber auch Anknüpfungspunkte zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Flüchtlingssituation.

Seit 1998 hat sich der Deutsche Multimediapreis mb21 als eines der wichtigsten bundesweiten Foren junger digitaler Medienkultur behauptet. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Landeshauptstadt Dresden gefördert. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) und das Medienkulturzentrum Dresden.

 

Quelle: www.mb21.de

Ein Wettbewerb der bpb für junge Projekte gegen rechts!

Aktuell muss sich die Demokratie so einigen Herausforderungen stellen: Antidemokratische Parolen, die nicht nur von Rechtsextremisten stammen, schüren Fremdenfeindlichkeit und stellen die Demokratie in Deutschland und der EU auf die Probe. Aus diesem Grund lautet das Motto des achten Jugenddemokratiepreises der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): "Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu!".

Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet ein Projekt aus, das sich in herausragender Weise für Demokratie oder Demokratisierung einsetzt und somit ein Zeichen gegen rechte Meinungen aus der Bevölkerung und der Politik setzt. Um teilnehmen zu können, musst du zwischen 14 und 27 Jahren sein und dich für demokratische Strukturen und gegen rechtes Gedankengut im Alltag einsetzen. Dabei ist es gleich, ob das Projekt eine Jugendbegegnung, die Erstellung eines Videoclips, die Organisation eines Sportturniers, ein monatliches Stadtteilcafé oder auch etwas ganz anderes ist. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.  

Bewerbungsfrist ist der 15. April 2016. Alle nötigen Informationen und das Bewerbungsformular findest du hier

 

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren aus Berlin und dem Umland!

In unserer weltweit vernetzten Gesellschaft gehören interkulturelle Kompetenz, ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge und Medienkompetenz zu den Grundkenntnissen für Ausbildung und Beruf.
Im Schulalltag findet man diese Themen aber selten wieder. An dieser Stelle kommen freie Bildungsträger ins Spiel. Die gemeinnützige multicult Radio- und Medienproduktionen UG führt nicht nur den Radiobetrieb, sondern hat sich auch als Talentschmiede für junge Nachwuchsjournalisten behauptet. In diesem Projekt vermitteln internationale Journalisten und Ausbilder in praxisorientierten Workshops und Seminaren Medienkompetenz und journalistisches Basiswissen mit Fokus auf Themen des Wirtschaftens in Zeiten der Globalisierung.

 

Du interessierst dich für Journalismus und globale Wirtschaft?

Das Projekt "Junge Medien@Globale Wirtschaft" vermittelt dir Grundlagen der interkulturellen Kommunikation und fördert dein globales Verständnis für Zusammenhänge von Kultur und Wirtschaft. Das bildet die Basis für eine journalistische Laufbahn: Als Radiomacher wirst du dein Wissen an deine junge Hörerschaft weitergeben können, z.B. in Magazinen, Service- oder Talksendungen.

Mitmachen kannst du, wenn du zwischen 11 und 18 Jahren alt und aus Berlin oder dem Umland bist, mit und ohne migrantischen Hintergrund, mit und ohne journalistische Vorkenntnisse. Je bunter und interkultureller die Zusammensetzung der Gruppe, desto anschaulicher und produktiver wird die gemeinsame Arbeit! Das Projekt läuft ab Februar, es ist jedoch möglich, sich jederzeit anzumelden. Während der elfmonatigen Projektlaufzeit 2016 finden drei aufeinander aufbauende Ausbildungsmodule an. Hier erwirbst du Grundlagen der interkulturellen Kommunikation, Basiswissen im interkulturellen Journalismus von journalistischen Formaten wie tagesaktuellen Umfragen, Veranstaltungstipps oder Blogs, erhältst Moderationscoaching und produzierst zusammen mit den anderen aus der Gruppe sendefähige Inhalte.

 

Mehr Infos gibt es unter multicult.fm/projekte/

Am 14.02.2016 besuchte jup!-Reporterin Laura das Atze-Musiktheater im Wedding. Dort wurde das Theaterstück „Die Ministerpräsidentin“ aufgeführt. Doch das war noch nicht alles: Vor der Aufführung fand eine begleitende Talkshow statt.

 

Zum Theaterstück: Der Vater von Hannah soll die Wahlkampagne für die neu gegründete Partei „Stimme der Zukunft“ organisieren. Die Wahlen zum norwegischen Parlament stehen bevor und die Partei will ein Kind an die Spitze der Regierung stellen – und zwar Hannah! Richtig ernst nehmen kann das 12-jährige Mädchen dieses Vorhaben anfangs nicht, doch schon bald ist die Öffentlichkeit von ihr begeistert, weil sie geradeheraus sagt, was sie denkt. Als Hannah nach mehreren Verwicklungen tatsächlich gewählt wird, fängt das Abenteuer Politik erst richtig an, denn nun muss sie ein Kabinett zusammenstellen und ein Regierungsprogramm entwerfen.

Das Stück hat nicht nur Witz, sondern ist auch sehr politisch angelehnt. Die Inszenierung verführt zum Diskutieren und gibt auch Kindern einen Einblick in die parlamentarische Demokratie. „Die Ministerpräsidentin“ enthält Themen wie Wahlrecht für Kinder sowie Zukunftsvisionen für eine demokratische Gesellschaft. Genau das wurde in der Talkshow zuvor aufgegriffen.

 

Talkshow: „Wahlrecht für Kinder und andere Zukunftsvisionen für eine kinder- und familienfreundliche Zukunft“

Die Diskussionsteilnehmer*innen waren Robert Kutt, 12-jähriger Kinderreporter des Tagesspiegels, Carla Golm,14-jähriges Vorstandsmitglied des Kinder- und Jugendparlaments Tempelhof-Schöneberg, Politiker Ralf Wieland, SPD-Mitglied und Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Bettina Jarasch, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und der Theaterleiter Thomas Sutter. Insgesamt also viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zum Thema Wahlrecht für Kinder. Nach einer guten Stunde Diskussion war der Standpunkt von jedem einzelnen klar. Ralf Wieland hat im Laufe des Gespräches Einsicht gezeigt und sagte, dass Kinder auch ein Mitbestimmungsrecht brauchen, jedoch nur für kleinere Angelegenheiten, die sie konkret betreffen. Robert Kutt war ähnlicher Meinung. Auch er möchte, dass Kinder bei Volksabstimmungen und Bezirkswahlen teilnehmen dürfen.

 

Das Volk hat die Macht und das Volk bedeutet auch die Kinder!“ (Carla Golm)

 

Carla Golm, die selbst in einem Kinder- und Jugendparlament tätig ist, forderte hingegen ein freiwilliges Wahlrecht und zwar auch für größere Wahlen. Im Großen und Ganzen ergab die Diskussion, dass Kinder mehr Rechte erhalten sollen und dazu zählt auch das Wahlrecht. Selbst wenn es nur beschränkt wäre.

Das Stück „Die Ministerpräsidentin“ läuft noch bis zum Sommer im Atze-Musiktheater. Die genauen Termine findest du hier.

 

ein Text von Laura

Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses und U18-Schirmherr Ralf Wieland lädt am 26. Februar 2016 zur Auftakt-Veranstaltung

 

Startschuss für die Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl am 09. September 2016

Berlin, 18. Februar 2016 – Am 09. September 2016, neun Tage vor der Abgeordnetenhauswahl, können bei der Jugendwahl U18 berlinweit alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wählen. Der Wahltag stellt den Höhepunkt einer langfristigen inhaltlichen Auseinandersetzung mit Politik dar. In den Wochen und Monaten zuvor erfahren Kinder und Jugendliche in vielen spannenden Projekten, wie Demokratie funktioniert und was politisches Engagement bedeutet. Ziel von U18 ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche dauerhaft für Politik zu begeistern.

Am 26. Februar lädt der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses und U18-Schirmherr Ralf Wieland interessierte Berliner/-innen zur Auftakt-Veranstaltung ins Abgeordnetenhaus. Die Anmeldung ist ab sofort unter http://www.u18.org/berlin- 2016/u18-kickoff/ möglich.

Auftakt-Veranstaltung am 26. Februar 2016 im Abgeordnetenhaus: Informieren, Ausprobieren und Mitgestalten
Alle, die U18 kennenlernen wollen, und die, die erfahren wollen, was es 2016 Neues gibt, sind am 26. Februar 2016 herzlich in den Bernhard-Letterhaus-Saal, R 311 des Berliner Abgeordnetenhauses eingeladen. Hier warten unter anderem ein Parlamentsquiz, ein Checkup für das eigene U18-Wahllokal und viele Akteure darauf, Fragen zu Wahlen, zum Wahlsystem, ungültigen Stimmzetteln, Stimmenverteilungen und Prozenthürden für Parteien zu beantworten. Die Teilnahme nach voriger Anmeldung auf http://www.u18.org/berlin- 2016/u18-kickoff/ ist kostenlos, allerdings auf max. 100 Teilnehmer beschränkt.

 

Was ist U18

Das Projekt bietet jungen Menschen viele interessante Möglichkeiten, sich zu Wahlen, Demokratie und Politik zu informieren, Parteiprogramme zu verstehen, Wahlversprechen zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber es wird nicht nur geredet, sondern auch etwas getan. Im Rahmen von Aktionen vor Ort stellen sich beispielsweise Politiker/-innen den Fragen der Kinder und Jugendlichen. Es werden Parteien gegründet, Wünsche an die Politik formuliert, Wahl-Ralleys veranstaltet oder Wahlinfomobile durch die Stadt geschickt. Bei U18 gestalten junge Menschen ihre Aktionen selbst. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Höhepunkt ist der U18-Wahltag am 09. September 2016. Die Wahl funktioniert fast genauso wie die der Erwachsenen – mit Stimmzetteln, Wahlkabinen und Wahlurnen. Die Wahlurne bastelt jedes Wahllokal selbst, und die schönste Urne wird prämiert.

 

U18-Wahllokale anmelden

Ab dem 26.02.2016 können die U18-Wahllolkale für die Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl auf www.U18.org angemeldet werden. Sie lassen sich in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen sowie Schulclubs einrichten, auch auf öffentlichen Straßen und Plätzen darf gewählt werden. Unterstützung gibt es in jedem Berliner Bezirk bei den U18-Koordinierungsstellen.

Die erste U18-Wahl wurde 1996 in einem Wahllokal in Berlin-Mitte durchgeführt. Heute, 20 Jahre später, ist U18 die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Zur letzten Berliner U18-Abgeordnetenhauswahl 2011 gaben 26.705 Kinder und Jugendliche ihre Stimme ab. Zur U18-Bundestagswahl 2013 beteiligten sich in allen Bundesländern 198.365 junge Menschen. 2014 fand die erste U18-Europawahl mit insgesamt 36.719 abgegebenen Stimmen, davon 12.470 aus Berlin sowie ersten Wahllokalen in Polen, Frankreich und Spanien, statt. Mit Unterstützung des Berliner U18-Netzwerkes gab es im vergangenen Jahr U18-Bürgermeisterwahlen in Kiew mit mehr als 3.400 Kindern und Jugendlichen.

Organisiert und getragen wird die U18-Initiative in Berlin von einem breiten Netzwerk aus öffentlichen und freien Trägern, Jugendverbänden, landesweiten und bezirklichen Akteuren der Kinder- und Jugendbeteiligung sowie weiteren Engagierten. Unterstützt wird die U18-Initiative von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie vom Jugend-Demokratiefonds STARK gemacht!.

Weitere Informationen zu U18: www.u18.org

Du beschäftigst dich mit dem Thema Abfall in der Schule? Bei dir im Kiez oder Ort gibt es eine richtige Schmutzecke? Du befasst dich mit Ressourcenverschwendung?

 

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Die Jungen Reporter für die Umwelt (JRU) sind ein Bildungsprojekt innerhalb eines weltweiten Netzwerks. Das Ziel der Jungen Reporter ist es, Umweltfragen und –probleme zu untersuchen und darüber zu berichten. In den letzten Jahren entstanden so kreative Artikel, Fotos und Filme, die auf Missstände aufmerksam machen und Lösungen vorschlagen.