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Dosentelefon

In Berlin gibt es viele Möglichkeiten, sich einzubringen und in die verschiedensten Themen einzumischen. Hier erfährst du, wie andere Jugendliche aktiv werden, ihren Kiez verändern, sich politisch engagieren und ihre Umwelt mitgestalten!

Bewerbungen für neue TUSCH-Partnerschaften ab dem Schuljahr 2019/20 möglich!

Für das Schuljahr 2019/20 können sich wieder Schulen aller Schularten für eine dreijährige TUSCH-Partnerschaft mit einem Berliner Theater bewerben.

Jede Berliner Schule kann sich bewerben, an der sich ein engagiertes Team von Lehrer*innen verschiedener Fachbereiche an einer Partnerschaft mit einem Theater beteiligen möchte und an der ein verantwortlicher und verlässlicher Ansprechpartner den Kontakt innerhalb des TUSCH-Netzwerks pflegt. TUSCH führt geeignete Kooperationspartner zusammen und fördert Projekte aus den Partnerschaften mit einem Honorar- und Sachkosten-Zuschuss. Die Begegnungs- und Austauschformen sowie die künstlerischen Projekte mit Theaterpädaog*innen/ Theaterkünstler*innen und Schüler*innen entwickeln die Partner nach ihren eigenen Interessen und Möglichkeiten. Die gemeinsamen Partnerschaftsvorhaben bringen die Schüler*innen auf vielfältige Weise mit der Bühnenkunst, dem Theater als Kunstort und den Reizen der künstlerisch-ästhetischen Auseinandersetzung mit Themen unserer Zeit in Berührung.

Bewerbungsschluss ist am 21.12.2018. Mehr Infos findet ihr auf der TUSCH-Seite! Dort könnt ihr auch die Bewerbungsunterlagen herunterladen.

 

Artikelbild © Manos Gkikas on Unsplash

Am 06.08. war jup! zu Gast im Archiv der Jugendkulturen in Kreuzberg.

Was ist das Archiv der Jugendkulturen? Das Archiv der Jugendkulturen ist ein Informations- und Kompetenzzentrum für Jugendkulturen Es sammelt, erforscht und vermittelt seit 1998 Kenntnisse zu Jugendkulturen und deren Lebenswelten. Dabei verfolgt es den Anspruch, eine von Werturteilen freie, dennoch kritische und differenzierte Auseinandersetzung mit Jugendkulturen und Szenen zu ermöglichen.

Das Archiv bietet auch Workshops zu unterschiedlichen Themen und künstlerischen Formen an. Zusammen mit jup! fand nun der Sommerferien-Comic-Workshop statt.

Neben Superheld*innen-Zeichnungen und vielen Übungen wurden auch unsere Gedanken zu den Kiezen, in denen wir leben, zu Papier gebracht. So entstanden Kiez-Maskottchen und Comic-Strips über das Leben rund um unsere Wohnungen.

Seid gespannt, die Zeichnungen erscheinen im Magazin #jupgedruckt!

Danke an die Künstlerin Lilli Loge für den tollen Zeichenworkshop!

 

Fotos © jup!

Ihr seid eine Jugendorganisation oder ein Jugendverband und wollt digital miteinander über Inhalte kommunizieren, Texte gemeinsam verfassen oder Umfragen starten? OPIN ist ein spannendes Tool dafür!

OPIN ist eine webbasierte Plattform für digitale und mobile Jugendbeteiligung für Jugendorganisationen oder öffentliche Verwaltungen. Dabei bietet sie euch mehrere Möglichkeiten, mit eurer Community in Kontakt zu treten: sammelt Ideen, stimmt über Ideen, plant Meetings, verortet Ideen auf einer Karte, erstellt und diskutiert Texte und führt Befragungen durch!

Praktische Tipps und ein Entscheidungshilfe Tool helfen euch, die richtigen Beteiligungswerkzeuge zu finden und unterstützen bei der Planung des Beteiligungsprozesses.

Empfohlen wird OPIN auch von der Plattform jugend.beteiligen.jetzt. Hier lest ihr den Artikel dazu mit wichtigen Infos!

Alles über OPIN findet ihr auch auf der Webseite!

 

Artikelbild © John Schnobrich on Unsplash

Am 14.7. fand bei der BUNDjugend Berlin ein Mini-Workshop zum Thema Journalistische Schreibtechniken statt.

Der Jugendverband des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) gestaltet regelmäßig die JUNGE SEITE im Magazin BUNDzeit. Zusammen mit Workshopleiterin Julia Wolter, juppies und weiteren Interessierten beschäftigten sie sich mit verschiedenen journalistischen Formen und übten sich anhand von Schreibaufgaben.

Mehr Infos zur BUNDjugend und wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr auf www.bundjugend-berlin.de und schon bald im jup!-Printmagazin "jedruckt!"!

Bei Nachgefragt! werdet ihr als Expert*innen befragt: Ihr entwickelt Ideen, wie ihr in Zukunft lernen möchtet und welche Bildungsangebote es braucht, damit junge Menschen für den Klimaschutz begeistert werden können.

 

Das Format

Wir laden 25 Schüler*innen von Berliner Schulen ein, neue Ideen für Bildungsangebote zu den Themen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu entwerfen. Mit der Methode des Design Thinkings1 werden eure Ideen entwickelt und visualisiert.

Ausgangslage

Schulen sind wichtige Orte der Transformation. In der Schule kann der Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen – wie dem Klimawandel –  gelebt und neue Lösungswege erprobt werden. Um neue Wege zu finden, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in der Schule zu integrieren, braucht es insbesondere die Sichtweise von euch Lernenden.  

Hintergrund

Die von euch entwickelten Ideen werden im Schuljahr 2019/2020 von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz umgesetzt.

Eckdaten
 

Wer?: 25 Schüler*innen ab 14 Jahren & 3-5 Lehrkräfte verschiedener Berliner Schulen pro Workshop

Wann?: Workshop 1: 27. - 29. September

Workshop 2: 11. - 13. Oktober 2018

jeweils Donnerstag Abend bis Samstag Mittag

Ihr könnt an einem der beiden Termine teilnehmen.

Wo?: Berlin. Genaueres wird noch bekanntgegeben.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte meldet euch über dieses Formular an.

 

Kontakt

BildungsCent e.V.
Tel.: 030 610 81 44 80
klima@bildungscent.de

Unterschriften sammeln, einen Informationsstand in der Stadt organisieren, eine Demonstration anmelden oder eine Petition einreichen – es gibt viele Wege, die eigenen Ideen in die Gesellschaft zu tragen. Wir haben uns in den Ämtern Berlins umgehört und geben euch hier einen kleinen Wegweiser durch den Behördendschungel.

Zuständigkeit klären

Als ersten Schritt sollte festgestellt werden, welches Amt in dem Bezirk, in dem ihr eine Aktivität durchführen wollt, verantwortlich ist. Dies ist nicht in allen Bezirken einheitlich, da der Prozess noch nicht abgeschlossen ist, in dem die Aufgaben der Berliner Bezirksämter vereinheitlicht werden sollen. Außerdem hängt die Zuständigkeit auch davon ab, wo eine Veranstaltung stattfinden soll – auf einer Grünfläche oder auf öffentlichem Straßenland (dazu siehe auch unten "Einführung - Negativbereiche und Grünflächen")?
Auf berlin.de findet ihr eine Übersicht über die Berliner Bezirke und bei Anwählen des entsprechenden Bezirks jeweils eine Auflistung der dortigen Ämter. Für alle Fragen rund um die Bezirksämter und Zuständigkeiten kann das Bürgertelefon angewählt werden (030-115). Für Versammlungen aller Art, Demonstrationen und Flashmobs ist die Polizei Berlins zuständig, auf deren Internetseiten ebenfalls ein breites Bürgerangebot bereitgestellt wird.

Altersgrenzen

Altersbeschränkungen gibt es grundsätzlich nur dann, wenn es sich um gewerbliche Angelegenheiten beziehungsweise um werberechtliche Aktivitäten handelt. Das bedeutet, dass beinahe alle Aktivitätem, die politischen, sozialen, kirchlichen oder weltanschaulichen Zwecken dienen, von Menschen jeden Alters beantragt und durchgeführt werden dürfen. Für das Anmelden beispielsweise von dem Verteilen von Werbung aber muss die Person volljährig sein.
Doch auch dieser Grundsatz wird leider nicht übergreifend geteilt. So kann es auch sein, dass der jeweilige Bezirk bei allen Anträgen Volljährigkeit beziehungsweise volle Geschäftsfähigkeit fordert. Es ist dann bei Minderjährigkeit aber möglich, mit dem Einverständnis des Vormundschaftsgericht einen Antrag zu stellen.

Negativbereiche und Grünflächen

Je nach Bezirk gibt es außerdem sogenannte Negativbereiche, das heißt, dass in bestimmten Teilen eines Bezirks bestimmte öffentliche Aktivitäten nicht beziehungsweise eingeschränkt ausgeführt werden dürfen. Das bekannteste Beispiel eines solchen Negativbereiches in Berlin sind die befriedeten Bezirke in Berlin Mitte, also die Bannmmeile um den Bundestag und den Bundesrat. In dieser Bannmeile dürfen Versammlungen nur stattfinden, wenn dies beim Bundsministerium des Inneren beantragt und vom Bundesratspräsidenten genehmigt wurde. In manchen Bezirken gibt es keine Negativbereiche wie beispielweise in Treptow-Köpenick, dort können überall Flyer verteilt, Informationsstände angemeldet oder Versammlungen durchgeführt werden. (Wie umstritten auch diese Negativbereiche in der täglichen Praxis sind, geht beispielsweise aus einem Gerichtsurteil in erster Instanz in Berlin Mitte hervor).

Veranstaltungen auf Grünflächen und im allgemeinen auf geschützten Bereichen wie Spielplätzen oder Liegewiesen etc. fallen unter das sogenannte Berliner Grünanlagengesetz. Hier gilt ein besonderer Schutz und auch hier müssen Sondernutzungsanträge gestellt werden. Dies gilt es dann aber beim Grünflächenamt zu tun und nicht beim Ordnungsamt.

Ablehnung und Auflagen

Anträge können von den Bezirksämtern oder von der Polizei mit Verweis auf die öffentliche Sicherheit und Rechtsgrundlagen wie die Straßenverkehrsordnung abgelehnt oder mit Auflagen versehen werden. Solche Verwaltungspraxis muss in den jeweiligen Bescheiden mit der gültigen Rechtsgrundlage versehen und so für die Bürger und Bürgerinnen nachvollziehbar gemacht werden.

Keine Pauschalanmeldung!

Die einzelnen Aktivitäten im öffentlichen Raum müssen manchmal gesondert beantragt werden. So kann zwar bei einer Versammlung ein Stand in die Anmeldung integriert werden, doch je nach Anliegen müssen zum Beispiel zusätzlich zu der Versammlung noch Gewerbestände oder das Verteilen von Informationsmaterial beantragt werden. Damit es nicht bei der Durchführung der Veranstaltung zu Problemen kommt, sollte sich hier im Voraus detailiert informiert werden.

VON ZORA

 

Mit der U9 nach Wedding und ab in den Garten zum 3. Kreativtreffen. Brainstorming ist heute angesagt. Und neben der Frage, welcher Keks nun besser schmeckt (definitiv der komische Bio-Haferkeks!!!) dreht es sich heute um die Frage: Wie wollen wir unser Magazin gestalten? Und ganz wichtig: Wie soll unser Cover aussehen?

Da ein Supermodel oder anderweitiger Celebrity eher unpassend ist und keine wirkliche Option darstellt, ist unsere Kreativität gefragt. Von Pinnwänden, über Polaroid und Memorie, bis hin zu Fotografien und Illustrationen, die man im zukünftigen Geschichtsunterricht analysieren darf, ist alles dabei. Auch Ideen für die Bebilderung gibt es. Dank Hilfe des Alphabets sogar viele (naja… bis auf welche mit X).

 

Also die Ideen sind da, jetzt müssen sie nur noch zu Taten werden!

Vom Text zum Bild!

jup! war bereits im Juni zu Gast bei der Schreibwerkstatt Marzahn. Gemeinsam mit den Schreibenden Schülern entstanden tolle Miniaturen über ihren Kiez, die bereits Bilder im Kopf entstehen ließen.

Diese Bilder des Bezirks nun mit der Kamera einzufangen, darum ging es beim zweiten Termin. Kay leitete den Video-Workshop, bei dem sich drei Gruppen mit jeweils unterschiedlichen Aufgabenstellungen aufmachten:

  1. Poesie (Verbildlichung der Miniaturen)
  2. Straßenumfrage (Interviews mit Marzahner*innen)
  3. Pamphlet (Warum ist Marzahn lebenswert?)

Es war ein super Workshoptag! Was wir erlebt haben, hat Renate Zimmermann von der Schreibwerkstatt in einem Blog-Beitrag zusammengefasst!

Den ganzen Beitrag seht ihr bald auf jup.berlin, die Miniaturen werden im jup!-Printmagazin veröffentlicht.

#jupgedruckt

 

Foto: © Renate Zimmermann

Berlin hat kein Geld für Schulen, ist dreckig und laut - was nervt euch an Berlin? Wir haben auf dem Berliner jugendFORUM nachgefragt! Hier sind die Statements aus der Videobox! #jupreichts

Findet ihr es fies, wenn Mitschülerinnen und Mitschüler ausgegrenzt werden? Wünscht ihr euch, dass eure Schule schöner wird? Regt ihr euch über Plastikmüll auf oder möchtet ihr etwas gegen Armut tun? In eurer Schülerzeitung könnt ihr über solche Themen schreiben und etwas bewegen. Sie ist euer Medium, um eure Meinung zu sagen. Das macht ihr mit Kommentaren, der Themenauswahl, dem kritischen Recherchieren und unbequemen Fragen in Interviews. Manchmal ist das gar nicht so einfach und erfordert großen Mut. Den wollen wir belohnen! Zeigt uns, wie eure Schülerzeitung Meinungen öffentlich macht und damit auch die Ansichten von anderen prägt. Der Berliner Schülerzeitungswettbewerb würdigt diesen Einsatz erneut mit vielfältigen Preisen.

 

Die Preise

Haupt- und Extrapreise im Gesamtwert von rund 3000 Euro werden je nach Schulart vergeben. Außerdem honorieren die Sponsoren - Jugendkulturservice, Unfallkasse Berlin, Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. und Senatsverwaltung  für Kultur und Europa - herausragende Artikel zu den Kategorien Theater, persönlicher Umgang, Europa und Ernährung. Die Gewinner*innen qualifizieren sich automatisch für den Bundeswettbewerb, dem Schülerzeitungswettbewerb der Länder.

 

Mitmachen lohnt sich!

Eine Teilnahme lohnt sich in jedem Fall, denn ob Gewinner oder nicht: Der Schülerzeitungs-Wettbewerb bietet ein einmaliges Forum für den Austausch unter jungen Redakteur*innen der Hauptstadt. Herausragende Beiträge können außerdm auf den Jugendportalen jup! Berlin, funky und Politik Café veröffentlicht werden.

 

Teilnahme:

1. Schülerzeitungen raussuchen! Teilnehmen dürft ihr mit allen Ausgaben, die vom 1. Dezember 2017 bis 30. November 2018 erschienen sind. Von allen Schülerzeitungen sollten jeweils 5 Hefte derselben eingesandt werden.

Bei Online-Zeitungen gilt das Veröffetnlichungsdatum der Inhalte. Artikel, mit denen ihr euch um den Sonderpreis bewerbt, bitte ausdrucken und ebenfalls einsenden.

 

2. Anmeldebogen ausfüllen! Euren Schülerzeitungen legt ihr den leserlich ausgefüllten Anmeldebogen bei. Auch Online-Schülerzeitungen füllen den Bogen aus. Hier könnt ihr euch den Flyer und das Anmeldeformular runterladen!

 

3. Ab geht die Post! Unter dem Motto " Schülerzeitungs-Wettbewerb 18/19" sendet ihr alles zusammen an die Adresse:

Junge Presse Berlin e.V.
c/o Jugendbüro Mitte
Scharnhorststr. 28/29
10115 Berlin