Love, Chunibyo & Other Delusions! Take on Me

am 12.03.2019
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Das Achtklässer-Syndrom. So nennt man die imaginären magischen Schlachten, die sich Rika, Yuta und ihre Freunde liefern. Am 26. Februar waren wir für jup! bei der Anime Night und haben uns den Film über Rika’s und Yuta’s Abenteuer angesehen um euch nun zu erklären, was es damit auf sich hat.

Auf einer Romanreihe basierend begeistert „Chunibyo Demo Koi Ga Shitai“ schon seit 2012 eine treue Fangemeinde. Der Mix aus Fantasy, Comedy und Romance lockt die unterschiedlichsten Zuschauer an.
In dem neuen Film geht es wie immer um Rika, die nun 18 ist, aber ihr Achtklässer-Syndrom noch immer nicht hinter sich gelassen hat. Stets posiert sie mit ihrer Augenklappe und meistert imaginäre Hindernisse als „Das wahre Auge des bösen Königs“. Mit dabei ist Yuta, der eigentlich seine ebenfalls vom Achtklässler-Syndrom beeinflusste Vergangenheit hinter sich lassen wollte, aber aufgrund seiner Verliebtheit in Rika sie trotzdem unterstützt.
Das Paar lebt zusammen und genießt die Sommerferien mit ihren Freunden, als plötzlich Rikas Schwester Touka auftaucht. Sie will Rika mit nach Italien nehmen. Das kann Yuta natürlich nicht zulassen. Zusammen mit Rika brennt er durch und reist durch halb Japan um Touka von seiner Liebe zu ihrer kleinen Schwester zu überzeugen.
Dabei steht Rika bald einer wichtigen Entscheidung gegenüber. Will sie eine Zukunft mit Yuta oder wählt sie doch die Macht des wahren Auges des bösen Königs?

 

Dieser Film war ganz anders als erwartet. Besonders herausstechend ist dabei der Humor. Man konnte beinahe durchgehend lachen und die Witze hatten ein sehr gutes Timing.
Außerdem ging es sehr schnell mit der Haupthandlung los. Eine sehr positive Überraschung, denn so etwas ist man von Animeverfilmungen sonst gar nicht gewohnt. Schon in den ersten zehn Minuten kommt es zur Eskalation und der Spaß beginnt.
Zu diesem Spaß trägt auch die Musik maßgeblich bei. Ein sehr schönes Opening und besonders die eher sanften Szenen wurden immer mit sehr harmonischen Stücken untermalt, die stets passend waren.
Es fällt auch nicht schwer sich wieder an die Handlung des Anime zu erinnern, da man alle Informationen auf einer sehr unauffällige Weise erhält. Positiv fand ich, dass es zu keinen Rückblenden kommt, sondern die notwendigen Fakten auf sehr natürlichem und realistischen Weg aufgebracht werden.
Bedauerlicherweise war der Zeichenstil eher mittelmäßig. Die Animationen der Charaktere (besonders deren Augen) waren wunderschön. Doch die Hintergründe waren eher langweilig und wirkten flach. Hier hätte mehr Augenmerk auf die grafische Umsetzung gelegt werden können, da die Reise des Liebespaares durch Japan im Vordergrund steht.
Ebenfalls zu kritisieren ist die deutsche Synchronisation. Das ist aber auch nichts Neues und hat weder den Spaß noch die Emotionen gedämpft.

„Love, Chunibyo & Other Delusions! Take on Me“ vereint unterschiedliche Genres und so ist wahrscheinlich für jeden etwas dabei. Ein niedlicher Animefilm, der sich mit Fantasie und dem Erwachsenwerden befasst.

 

 

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