Lifestyle

Achtung! Dies ist nicht die originale Geschichte, sondern nur eine Zusammenfassung.

VON ALINA

Viele sind wohl schon umgezogen. Es gibt unterschiedliche Gründe dafür. Bei Jeff und seiner Familie liegt es daran, dass sein Vater einen neuen Job bekommen hat. Für Jeff und seinen Bruder Liu ist das sehr angenehm. Ein größeres Zimmer, eine neue Gegend: was will man mehr? Kurz nachdem sie eingezogen sind, kommt auch schon die freundliche Nachbarin vorbei und lädt die ganze Familie zur Geburtstagsparty ihres Sohnes ein. Oh Mann, die Leute sind gerade erst angekommen, noch nicht fertig mit Auspacken und werden gleich zu einer Kinderparty eingeladen. Respekt.

Doch trotz allem müssen Jeff und Liu am nächsten Tag gleich in die Schule. Beim Frühstückstisch verspürt Jeff allerdings ein komisches Gefühl, das er nicht einordnen kann. Dann, an der Bushaltestelle, kommt dieses Gefühl wieder. Und dort kommt es auch zu dem entscheidenden Zusammenprall. Ein paar Kinder, nicht älter als 12 Jahre, springen „total cool“ mit ihren Skateboards über Jeff und seinen Bruder hinweg. Der Anführer der Deppen heißt Randy und seine Sidekicks Keith und Troy. Schon wieder spürt Jeff dieses seltsame Gefühl und als Randy seinem Bruder das Portemonnaie klaut, flippt er aus. Ohne auf die Messer zu achten, mit denen er bedroht wird, verprügelt er sie alle und muss schließlich mit seinem Bruder zur Schule rennen, um dem Bus zu entgehen.

Zuhause hat Jeff beängstigend gute Laune und Liu kann noch immer nicht verstehen, wie sein Bruder dazu in der Lage war.

Am nächsten Tag ist der Spaß vorbei. Die Polizei steht vor der Tür. Sie wollen Jeff mitnehmen. Doch das lässt Liu nicht zu. Er überzeugt die Polizisten von Jeffs Unschuld und wandert in den Jugendknast. Alles nur, um seinen kleinen Bruder zu beschützen. Hätte er das mal lieber nicht getan.

Zwei Wochen später. Die Geburtstagsparty des kleinen Nachbarsjungen steht an. Nun ist die Frage, was zieht man zu einer Kinderparty an? Jeffs Eltern entscheiden sich für einen Stil a lá Gala und tragen Abendkleid und Anzug. Im Gegensatz dazu zieht sich Jeff wie ein normaler Mensch an.

Jeff, dem diese Verrücktheit wohl zu viel ist, spielt mit den Kindern, bis er plötzlich etwas hört. Rollen. Schon springt die Deppenbande über den Zaun und bedroht Jeff. Mit Pistolen. Ein heftiger Kampf quer durch das ganze Haus entbrennt. Und in dem Moment nimmt das Gefühl in Jeff Überhand und etwas zerbricht in ihm. Er schlägt auf Randy ein bis dieser aufhört, sich zu bewegen. Keith und Troy stehen nicht mehr untätig rum. Einer von ihnen zerschlägt eine Flasche mit Wodka auf Jeffs Kopf, was ihn aber nicht aufhalten kann. Troy geht zu Boden und Jeff und Keith verlagern den Kampf ins Badezimmer. Dort passiert es. Über den beiden kippt eine Flasche Bleichmittel aus und bedeckt die beiden von Kopf bis Fuß. Wissend, dass er Jeff nur auf eine Weise besiegen kann, zückt Keith sein Feuerzeug und setzt Jeff in Flammen.

Jeff erwacht im Krankenhaus. Er kann nichts sehen, denn sein Gesicht ist von Bandagen bedeckt. Er erfährt, dass aufgrund der Augenzeugenberichte, sein Bruder aus dem Jugendknast entlassen wurde. Es scheint, als würde alles gut werde. Doch Jeff weiß, dass es niemals wieder wie vorher wird. Seine Bandagen werden abgenommen und er kann zum ersten Mal sein entstelltes Gesicht sehen. Wie sieht er aus? Was sagt seine Familie zu? Hat Jeff den Verstand verloren? Findet es heraus!

Diese Geschichte wird euch ohne Zweifel einen Schauer über den Rücken laufen lassen.

 

In dieser Folge Film Feedback habe ich einen sehr alten Film, der Filmgeschichte geschrieben hat, sowie einen Film über das Leben und den Tod für euch. Zudem rede ich über den perfekten Film für alle Penélope-Cruz-Liebhaber und ebenso über einen Film, der sich mit dem Thema „Body Shaming“ beschäftigt. 

VON KAJA

 

Aktueller Film

Embrace – Du bist schön
(USA 2016, R: Taryn Brumfitt, FSK 12)

„Body Shaming“ ist in unserer heutigen Gesellschaft leider sehr weit verbreitet, sodass es umso wichtiger ist, dass Taryn Brumfitt in ihrer Doku über dieses Thema spricht und zudem die Botschaft vermittelt, dass man seinen Körper so lieben sollte, wie er ist, denn wir haben nur diesen einen.

Die Geschichte von Taryn Brumfitt beginnt damit, dass sie sich, nachdem sie drei Kinder zur Welt gebracht hat, nicht mehr wohlfühlt in ihrem Körper. Also fängt sie an, wieder vermehrt Sport zu machen, auf ihre Ernährung zu achten und sich auf einen Body-Builder-Wettbewerb vorzubereiten. Als sie dann in bester Form auf der Bühne steht, fällt ihr auf, dass ihre Konkurrentinnen, sowie sie selbst, immer noch nicht zufrieden mit ihren Körpern sind. In der folgenden Zeit isst sie wieder normal und nimmt zu, bis sie sich in ihrem Körper (mit ihren Rundungen) wohlfühlt. Zudem postet sie ein Vorher – Nachher-Bild auf Facebook, auf dem sie erst schlank und dann rundlich zu sehen ist.
Damit trifft sie einen Nerv und bekommt in Folge dessen unendlich viele E-Mails wie: „Wow, wie hast du es geschafft deinen Körper lieben zu lernen?“. Natürlich bekommt sie auch negative Kommentare, aber von dieses lässt sich Taryn Brumfitt nicht beeinflussen, sondern sie entscheidet,  eine Reise um die Welt zu machen, auf der Suche danach, warum so viele Frauen ihren Körper nicht lieben, sondern teilweise sogar gegen ihn ankämpfen.
Auch eine deutsche Schauspielerin, nämlich Nora Tschirner, ist von Taryn Brumfitts Bild begeistert und da diese finanzielle Unterstützung braucht, um den Film zu realisieren, greift Tschirner in die eigene Tasche und produziert den Film kurzer Hand mit.   

Der Film, der eigentlich nur am 11.05.2017 in den Kinos laufen sollte, hat mir sehr gut gefallen und mich selbst zum Nachdenken angeregt. Das Thema und somit auch dieser Film, sind sehr wichtig für unsere heutige Gesellschaft, weil er deutlich zeigt, was eigentlich das Wichtige im Leben ist. Es geht nicht darum, sein ganzes Leben lang den eigenen Körper zu einem Schmuckstück zu machen, das besonders schön aussieht. Der Film ist meiner Meinung nach echt gut gelungen und jeder, der die Möglichkeit hat, sich den Film anzuschauen, dem kann ich das nur mit bestem Gewissen dazu raten, denn der Film ist viel zu gut, um nicht gesehen zu werden.
Das haben sich wahrscheinlich auch die Kinos gedacht, nachdem es am 11. Mai so einen Ansturm auf den Film gab. Viele Kinos haben sich - ohne Absprache mit der Regisseurin oder den Produzentinnen - dazu entschieden, EMBRACE – DU BIST SCHÖN noch einige Male mehr zu zeigen!

Wer dieses Thema also genauso wichtig findet wie ich oder sich einfach einen schönen Film mit wichtiger Botschaft ansehen will, der sollte sich mal auf der Facebook-Seite des Films umschauen und vielleicht habt ihr Glück und der Film wird noch einmal bei euch in der Nähe gespielt (dann aber Karten reservieren nicht vergessen). Für alle anderen gibt es EMBRACE – DU BIST SCHÖN ab 18.05. auf DVD zu kaufen.    

 

Amy Gentry beschreibt in ihrem spannenden Thriller „Good as Gone" das Schicksal einer Familie, die durch ein grausames Ereignis vollkommen aus der Bahn geworfen wird.

VON FRIEDERIKE

Anna Davalos und Tom Whitaker verlieren ihre Tochter Julie, die aus ihrem Haus entführt wird, als sie gerade mal 13 Jahre alt ist. Die Einzige, die etwas davon mitbekommt, ist ihre zehnjährige Schwester Jane. Als Julie gewaltsam entführt wird, ist sie wie gelähmt und versteckt sich auf ein Zeichen ihrer Schwester im Schrank.

Die Familie geht sehr unterschiedlich mit dem Verlust um: Tom beginnt, eifrig nach Julie zu suchen, unterstützt die Polizei bei ihren Ermittlungen, geht zu Selbsthilfegruppen und verwandelt Julies Kinderzimmer in eine Verwaltungszentrale für alle Maßnahmen zum Auffinden seiner Tochter. Anna allerdings, aus deren Sicht das Buch hauptsächlich geschrieben ist, erleidet einen Zusammenbruch. Nachdem die Professorin zu Beginn ihren Mann unterstützt hat, verfällt sie kurzzeitig dem Alkohol, klinkt sich aus der Suche nach ihrer Tochter vollkommen aus und verlangt nur noch Julies Körper, um ihn zu bestatten.  Darum wendet sich ihre zweite Tochter Jane von ihr ab. Je abweisender sie sich ihrer Mutter gegenüber verhält, desto vernarrter ist sie jedoch in ihren Vater, mit dem sie lebhafte Gespräche führt, während sie Anna eher einsilbig und monoton antwortet. Das Ereignis treibt das Ehepaar durch ihre unterschiedlichen Herangehensweisen immer weiter auseinander.

 

Eine Fremde kehrt zurück

Nach acht Jahren kehrt die verschollene Tochter zurück. Ausgelaugt steht sie eines Abends auf der Veranda und bricht in den Armen ihrer Mutter zusammen. So beginnt die ganze Prozedur der Ermittlung von neuem. Tom, der in der Beziehung wie es scheint eher den gefühlvolleren Part übernimmt, sieht sich in dieser Zeit nicht in der Lage, seine Tochter zu Befragungen und Untersuchungen zu begleiten. Diese erhält im Gegenzug Unterstützung von Anna, die erschüttert dem zuhört, was der Entführten widerfahren ist. Sie erzählt von einer Verschleppung über Landesgrenzen und wie sie von einem an den nächsten Menschenhändlerring verkauft wurde, von Vergewaltigung und wie sie im Endeffekt ihren Peinigern zu alt wurde und nach Hause kam. Dass sie nun wieder zurück ist, schweißt die Familie zusammen. Die Eltern nähern sich an, Anna beginnt, eine Beziehung zu Jane aufzubauen, die mittlerweile 18 ist und aufs College geht und auch sonst sind die Spannung und Trauer, die auf dem Haus lagen, wie weggewischt.
 

,,Ausgerechnet Muse“ von Carola Wolff erzählt von einer jungen Muse, die ihren Weg finden muss.
 

VON KATHARINA
 

Sprechende Raben, Figuren erwachen zum Leben - fast alles scheint in Appollonias Leben möglich zu sein. Appollonia verweigert sich ihre Gabe als Muse auszuüben, sie will keinem Künstler als Muse dienen und lieber selbstbestimmt leben. Doch dann tritt Nick in ihr Leben, wird sie ihre Meinung ändern oder ihr Leben aufs Spiel setzen?

Appollonia und ihre Mutter, Miranda, verstehen sich nicht besonders gut.
Während Miranda von einem Künstler zum nächsten schwebt und jedem einzelnem von denen zu Ruhm und Glamour verschafft, will Appollonia alles versuchen, dass ihre Gabe nicht erweckt wird. Miranda versucht ihre Tochter in deren Lebenseinstellung zu ändern, und dies gibt Auseinandersetzungen und auch ihr sprechender Mentor, ein schwarzer Rabe (Lyngx) versucht sie für ihre Gabe zu begeistern.

Die Geschichte spielt sich durchgängig in Berlin ab. Berlin steht oft für Künstler, Kreative – für Menschen, die etwas Selbstständiges machen wollen. Womöglich wurde aus dem Grund Berlin als Handlungsspielort ausgewählt. Appollonia und ihre Mutter leben in Alt- Tegel, ruhig und beschaulich und im Gegensatz zu ihrer Mutter, die lieber im pulsierenden Teil der Stadt leben möchte, findet Appollonia es so genau gut. Gerade, weil es keine Hektik und keine Aufregung gibt.

,,Ausgerechnet Muse“ ist ein außergewöhnliches, wenn nicht gar übernatürliches Buch. Das Cover schreckt im ersten Moment vielleicht ab, aber so düster, grau und schrecklich ist die Handlung nicht. Ehrlich gesagt, fand ich den Beginn der Handlung ein wenig absurd. Denn die Darstellung von einem sprechenden Raben, einer Mutter, die auf die ,,tolle“ Gabe der Musen pocht und somit auch Selbstaufopferung unterstützt, ist irgendwie irritierend. Schließlich spielt die Handlung im 21. Jahrhundert und auch noch in Berlin, demzufolge müsste man fortschrittliches Denken von der Mutter erwarten. Deshalb finde ich es gut, dass Appollonia versucht für sich selber einzustehen.

Erst im Verlaufe der Handlung konnte ich mich mit der Geschichte anfreunden und erst ab einem bestimmten Punkt dachte ich: ,,Sowas, jetzt wird interessant!“ Auf alle Fälle sind Romantik, Action und ab und zu auch ein wenig Witz vorhanden.

Falls ihr euch für übernatürliche Dinge interessiert, die sich im Alltag abspielen, dann ist dies das richtige Buch für euch!

 

Wer auf der Suche nach einem aktuellen und guten Jugendbuch ist, sollte sich die Nominierten für den Deutschen Jugendliteraturpreis ansehen.

VON CARO

Auf der Leipziger Buchmesse findet jedes Jahr die Nominierung in den folgenden fünf Kategorien statt: Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch, Sachbuch und der Preis der Jugendjury. Insbesondere der Preis der Jugendjury ist einen Blick wert, denn in dieser Sparte werden die Bücher von den Jugendlichen selbst nominiert. Die Jugendjury besteht aus sechs verschiedenen Leseclubs, die sich in ganz Deutschland verteilen und sich das ganze Jahr über durch die verschiedenen Neuerscheinungen lesen, um die Besten zu finden.

Auch in diesem Jahr stellten die Leseclubs der Jugendjury ihre Nominierten auf der Leipziger Buchmesse vor. Folgende sechs Bücher sind in diesem Jahr vorgeschlagen worden:

  • Tamara Bach erzählt mit „Vierzehn“ eine Geschichte, direkt aus dem Leben gegriffen. Sie erzählt von einem jungen Mädchen, das nach langer Krankheit zurück in die Schule kommt. Doch dort hat sich viel verändert und sie spürt, dass sich ihre Freunde distanzieren. In ihrem Roman nimmt Tamara Bach den Leser mit “auf eine besondere Reise“, wie die Jugendjury erklärt. Also lasst euch mitnehmen und erlebt eine Erzählung über die erste Liebe, die ohne Kitsch auskommt und doch berührt.
     
  • Steven Herrick schreibt in „Wir beide wussten, es war was passiert“ über Freundschaften, Außenseiter und wie auch gute Menschen im Leben vom „rechten“ Weg abkommen können. In der Geschichte geht es um Caitlin, die ihrem reichen Elternhaus entkommen möchte, Billy, der seine Freiheit am Rande der Gesellschaft sucht und Old Bill, der sich selbst im Alkoholismus längst aufgegeben hat. Gerade die “leisen Zwischentöne berühren“ den Leser und regen so zu eigenen Gedanken an.
     
  • In „Nur drei Worte“ hinterfragt Becky Albertalli die Werte und Vorstellungen der Gesellschaft. Denn mit seiner Internetbekanntschaft sinniert Simon über Themen wie Sexualität, Religion, die eigene Identität und Freundschaft. Nachdenklich und gleichzeitig kritisch sind die Mailkontakte, doch dann fällt eine E-Mail plötzlich in falsche Hände. Die Jugendjury überzeugt insbesondere der “unverstellte, in jedem Fall humorreiche Schlagabtausch“ zwischen den beiden.

Liebe. Ein ausgedachtes Gefühl aus Hollywood, nur dazu gemacht die Leute einer Illusion auszusetzen und eine Traumwelt zu erschaffen. Am Ende entpuppt sich alles als großer Traum und man landet auf dem harten Boden der Wirklichkeit. So zumindest sieht es Daniel bis zu dem Tag, an dem er Eva kennenlernt.

VON ISABEL

Daniel ist ein Schriftsteller aus Madrid, der sein Geld durch das Schreiben von Biographien verdient. Charakteristisch würde man ihn als neurotisch, zynisch und ein wenig sozialinkompetent beschreiben. Er betrachtet alle Dinge mit reiner Sachlichkeit und kann mit emotionalen Bindungen wenig bis gar nichts anfangen. Er kann nicht mit der U-Bahn fahren, da ihm dort zu viele Menschen sind und er schon alleine bei dem Gedanken daran Panik bekommt. Daher fährt er lieber Taxi oder geht zu Fuß.  Das Verhältnis zu seinen Eltern ist nicht von viel Zuneigung geprägt. Ihre Treffen sind für ihn wie Termine, die eingehalten werden müssen. Seine einzigen Freunde sind Sara, die er aus der Schule kennt, und ihr Lebensgefährte German. Sie haben sich mit seiner Art abgefunden und wissen damit umzugehen. Als Trauzeuge der beiden lernt Daniel auf der Hochzeit die Kindergärtnerin Eva kennen und möchte sie treffen.
Zuerst will sie nichts mit ihm zu tun haben, aber dadurch, dass Daniel sich immer wieder aufdrängt, stimmt sie irgendwann zu. Die beiden treffen sich öfter um etwas trinken zugehen und werden irgendwann ein Paar. Zusammen machen sie Urlaub und treffen sich mit Daniels Freunden.

Im Laufe des Buches kann man eine charakteristische Entwicklung von Daniel erkennen. Man sieht, wie die Zeit mit Eva ihn verändert und wie ihn ihre Gespräche im Denken und auch in seiner Art wandeln. Da das Buch aus der Sicht von Daniel geschrieben ist, erfährt man viel über ihn und kann seine Gedankengänge nachvollziehen, auch wenn man sie nicht unbedingt versteht.

Über Eva dagegen erfährt man kaum etwas und kann dadurch ihren Charakter nicht genau einschätzen. Durch die wenigen Informationen, die man erhält, kann man sich kein genaues Bild über ihre Gedanken machen und schlecht nachvollziehen, warum sie wie handelt.

Ledos Schreibstil ist sehr schön und humorvoll. Während des Lesens musste ich oft über die Dialoge der Charaktere und die Gedanken des Protagonisten schmunzeln. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr kurzweilig ist. Kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich auch schon wieder durch. Dabei ist das Buch keinesfalls dünn. Mit 448 Seiten hat es eine gute Länge.

Alles in allem kann ich das Buch sehr empfehlen. Es ist eine schöne Geschichte, die meiner Meinung nach, nicht alltäglich ist. Außerdem lädt sie zum Nachdenken ein, da die Sicht des Protagonisten auf die Welt nicht der Sicht der Allgemeinheit entspricht. 

 

Das Spiel My Memory Of Us von JUGGLER GAMES handelt von zwei Freunden, die in einer Welt leben und überleben wollen, in der ihre Freundschaft untersagt ist. Der böse König und seine Roboter haben die Herrschaft übernommen und die Menschheit in die „Grauen“ und die „Roten“ aufgeteilt. Die grauen Menschen, welche im wahrsten Sinne des Wortes grau sind, sind die sogenannte Elite. Doch ein kleiner grauer Junge versteht das Ganze nicht. Seine Freundin, die zu den Roten gehört, war schon vor dem Machtaufstieg der Roboter seine Freundin. Also warum sollten sie nicht mehr befreundet sein dürfen? Warum hat sie so ein schlechteres Leben?
Als dann die Familie von dem roten Mädchen gefangen genommen wird, entschließen sich die beiden, zusammen etwas zu unternehmen.

Ziel des Spiels ist es also, die Familie des roten Mädchens und andere rote Menschen zu befreien und die graue Welt etwas bunter zu machen. Möglich wird dies aber erst durch die Zusammenarbeit des Jungens und des Mädchens. Denn wo das Mädchen rennen und mit Steinschleudern schießen kann, ist der Junge fähig zu schleichen und Dinge aufzuheben. Sozusagen Teamarbeit für eine Person.

 

 

 

Und dann war es auch schon wieder vorbei. Samstag war wohl einer der stressigsten Tage seit langem. Wir waren auf der diesjährigen MagicCon in Bonn. Was wir alles erlebt haben, die besten Cosplayer und unser Treffen mit Hollywoodstar Ian Somerhalder gibt es hier nachzulesen.

Ein Beitrag von Julia und Anne

 

Taxi, Flugzeug, Taxi, Maritim Hotel Bonn. So begann unser Samstag. Uns erwatete allerdings ein ereignisreicher Tag in Bonn. Grund für die weite Anreise war die sogenannte MagicCon, die erstmalig vom 21.04.-23.04.2017 stattfand.
FedCon GmbH, die Veranstalter des Events, holten unter dem Motto "Triff Deine Film- und TV Stars" Hollywoodgrößen wie Andrew Scott, bekannt aus Sherlock oder einen der drei Hauptdarsteller der Hit TV Show 'The Vampire Diaries' Ian Somerhalder nach Deutschland. Die MagicCon ist der offizielle Nachfolger der RingCon, welche sie für 14 und der HobbitCon, die sie für vier Jahre hielten. Die Veranstalter konnten also schon einiges an Erfahrung und Wissen über die Jahre sammeln.

 

Was ist denn eine Convention überhaupt?

Eine Convention ist eine Veranstaltung für eine spezifische Interessensgruppe. Ihr habt wahrscheinlich schon einmal von zum Beispiel der Gamescom gehört. In dem Fall geht es eben um Spiele. Die MagicCon ist genau so ein Event für Film- und Serienfans. Die Besucher haben die Chance ein Foto oder Autogramm von ihrem Star zu kaufen. Man kann sich auch einfach einen sogenannten Panel anschauen, in welchem der Darsteller auf der Bühne Fragen der Fans beantwortet.
Außerdem kann der Besucher unzählige Cosplayer und jede Menge Merchandise bestaunen.

 

Conventions - Reines Schlangestehen?!

Ich kann behaupten, mit meinen bereits elf besuchten Conventions, relativ erfahren zu sein, was das Thema angeht. Mein erster Gedanke, wenn ich an Cons denke, ist Schlangestehen. Man muss für absolut alles anstehen: Die Registrierung, die Autogramme, die Fotos und sogar die Schlangen bei den Toiletten können einem die Laune vermiesen.
Mein erster Eindruck bei der MagicCon fiel allerdings sehr positiv aus.
Wir waren bereits um 8:30 Uhr am Maritim Hotel und daher muss man fairerweise sagen, dass die Schlange noch nicht wirklich lang war. Gegen neun Uhr startete die Registrierung und es ging tatsächlich zügig voran.
Besonders schön war, dass jeder Besucher einen Goody Bag im MagicCon Format erhielt. Enthalten war zum Beispiel ein Block, ein kleines Spiel, natürlich auch Werbung und das wohl wichtigste Goody: Das Programmheft!
Darin konnte man allerlei Infos bezüglich Fotos, Autogrammen oder den Stages nachlesen. Ein Lage- und Ablaufplan und die Preisübersicht der Darsteller konnte man ebenfalls entnehmen. Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Heft unser treuer Begleiter war und wir uns dadurch super zurecht finden konnten.

 

Ihr braucht neue Büchertipps? Dann seid ihr hier genau richtig! Hier findet ihr alle Buchrezensionen der jup! Redaktion! Da ist für jeden etwas dabei. Viel Spaß beim Stöbern!

Auf dem jup!od sind immer die neusten Hits für euch.

VON SINA, 21. April 2017

Es heißt, eine*n gute*n Sänger*in macht sein/ihr Wiedererkennungswert aus. Egal ob durch eine besondere Stimme oder Effekte in der Produktion. Nur wer sich durch etwas auszeichnen könne, kann sich in der Musikbranche durchsetzen, einfach anders sein. Das Motto scheint sich Adel Tawil wohl zu Herzen genommen zu haben und zeigt auf seinem gleichnamige Album zu seiner neuen Single „So schön anders“ warum er so erfolgreich ist.

Vom Bandmitglied zum Solokünstler-aber immer noch Chartstürmer. Adel Tawil weiß, wie man die Zuhörer begeistert.

Seinen Durchbruch hatte Adel als Teil des Duos Ich+Ich (zusammen mit Annette Humpe). Dort machte er sich mit Hits wie „Vom selben Stern“ einen Namen. Sieben Jahre später entschied er, solo weiterzumachen und brachte 2013 sein erstes alleiniges Studioalbum „Lieder“ auf den Markt. Anders war bei dem Debüt, dass der Text der Single „Lieder“ aus den Songs entstanden ist, die ihm selbst sehr am Herzen lagen. Der Song erlangte dabei so viel Zuspruch, dass er es bis in die Top 10 der deutschen Single-Charts schaffte. Knappe drei Jahre später nun das neue Album. Und wie der Titel verspricht: Es ist anders. Nicht anders als seine vorherige Musik. Anders in dem Sinne, dass man sofort weiß: Ja, ich höre gerade Adel Tawil.

So schön anders, dass als Teaser für die heute erscheinende Platte vorab gleich vier Songs statt der üblichen zwei bis drei veröffentlicht wurden. Die Single „So schön anders“ handelt von einer Person, die dem Ich im Song sehr ähnelt, doch auf ihre Art und Weise dennoch sehr einzigartig und speziell ist. Eine Metapher für den Tawil-Stil seit Tag 1 seiner Karriere. Aber auch für den Rest des Albums. Wie ein roter Faden zieht sich eine leichte Monotonie durch Akkorde und Inhalte. Auch gibt es nicht viele Höhen und Tiefen, dennoch lässt sich sagen: Es ist irgendwie anders. Jeder Track weist neben dem Erkennungswert gelegentlich eine gewisse eigene Note auf. Die angesprochene Monotonie findet einen eher positiven Ursprung.

Der Grund dafür ist zum einen die Kollaboration mit dem aktuellen deutschen Shootingstar KC Rebel, der zusammen mit Summer Cem an „Bis hier und noch weiter“ mitwirkt. Es geht um den Willen, immer weiter zumachen und ein Ziel zu erreichen, auch wenn einen die Nachwirkungen einer Trennung verfolgen, und man nicht ganz loslassen kann. Dieses Motiv wird auch in anderen Songs, wie „Mein Leben ohne mich“ verarbeitet.